Bernhard Peter
Wappensammlung (7)

von Landsberg, Jo de Landsberg, trierischer Burgmann zu Schmidtburg um 1340 Balduineum.

In Blau ein silbern-rot geschachtes Kreuz.

Nach Gruber.

Edle Herren von Dagstuhl, Johann Herr zu Dagstuhl 1351

In Gold ein schwarzes Andreaskreuz, Helmkrone, Helmzier: 3 goldene und 3 schwarze Straußenfedern. Helmdecke: Schwarz-gold.

Nach Gruber.

von Drove, Stefan von Drove Burgmann zu Hartradstein 1342

In Silber ein schwarzer Balken.

Nach Gruber.

     
von Edendorf, Boemundi de Etindorf, Herr zu Hohenfels 1371

In Gold ein schwarzes Andreaskreuz. Helmzier: Ein auffliegender roter Adler. Helmdecke rot-golden.

Nach Gruber.

von Ruland

in Gold ein schwarzer Zickzackbalken.

vgl. v. d. Feltz, vermehrtes Wappen.

von Flersheim, von Flörsheim gt. Montzheimer, Bernhard von Flersheim 1492

Blau-silber-rot geteilt. Helmzier: Wachsende Jungfrau mit rotem Gewand und rotem Stirnband, statt der Arme zwei blau-silbern-rot geteilte Flügel. Helmdecke blau-silbern/rot-silbern.

Nach Gruber.

     
von Gersdorf, miles castrensis in Hochstaden 1258

In Silber ein schwarzer Balken.

Nach Gruber.

Edle Herren von Grimburg, aus dem Hause Saarbrücken, Boemund von Grimburg 1296

In Gold ein schwarzes Andreaskreuz.

Nach Gruber.

von Herschbach, de Herispach, Burgmann zu Hartenfels 1340

In Rot ein silbernes Ankerkreuz.

Nach Gruber, vgl. Siebmacher NaA, S. 25, T. 37

     
von Hundelingen, Joh. von Hundelingen 1482

In Gold ein schwarzes Ankerkreuz. Helmzier ein schwarzer wachsender Rüdenrumpf mit rotem Halsband. Helmdecke schwarz-golden.

Nach Gruber. Nach Loutsch eine von mehreren Varianten.

Löhner von Laurenburg

In Gold drei blaue Schrägrechtsbalken, Helmkrone, Helmzier wachsende Jungfrau in blauem Gewand, in jeder ausgestreckten Hand ein goldener Ring, Helmdecke gold-blau.

Nach Gruber.

von Lellich/Lellig, 1214 Friedrich v. L., Clais v. L. 1407, 1478 Johann v. L., 1488 Wilhelm v. L.
luxemburgisches Geschlecht, Lehnsleute des Erzbistums Trier. Stammsitz Dorf Lellich bei Remich.

In Blau ein silbernes Ankerkreuz. Helmzier ein blaues und ein silbernes Horn. Helmdecke blau-silber.

Nach Gruber. Siebmacher Lot, S. 31, T. 21

     
von Lellich/Lellig, luxemburgisches Geschlecht, Lehnsleute des Erzbistums Trier. Nach Erlöschen der Herren von Wolckringen erbten sie deren Güter im Lothringischen. Kaiser Karl V gestattete dem Claudius v. L. am 3.6.1553 durch Diplom zu Brüssel die Wappenvereinigung. Dessen Onkel mütterlicherseits war Wilhelm v. Wolckringen, letzter männlicher Sproß. Die v. L. starben mit Bernhard v. L. um 1647 im Mannesstamme aus, Enkel des Claudius.

Geviert: 1 u. 4: In Blau ein silbernes Ankerkreuz. 2 u. 3: in Silber ein rotbordierter goldener Balken, das Feld darüber schräg rot gegittert. Helmzier auf rot-silbern bewulstetem Helm mit blau-silbern-rot-silbernen Decken eine oben mit einem schwarzen Federbusch besteckte goldene Kugel zwischen zwei silbern-blauen Büffelhörnern. So nach Diplom, wobei die Wolckringen-Helmzier nicht ganz korrekt ist. Ein v. L., verm. mit Helena v. Wall, führt einen silbern gestulpten roten Turnierhut, oben mit einer goldenen, mit schwarzen Hahnenfedern besteckten Kugel besetzt, im Stulp ein Paar Büffelhörner blau-silbern. Helmdecken blau-silbern. Dieses ist die korrektere Variante, auch wenn sie nicht dem Diplom entspricht.

Nach Siebmacher, Lothringen S. 31, T. 21

von Wolckringen / von Wolkeringen (Wolkerange)
lothringisches Geschlecht, Stammsitz Burg und Dorf Wolkeringen westlich von Diedenhofen (Thionville), 1220 Arnoldus de W. u. Wilhelmus de. W, Johannes filii eius. 1257 Arnoldus de W. Friedrich 1268, Wilhelm 1308, Johann Gerlach 1430, Johann 1471. Starben mit Wilhelm v. Wolckringen 1560 im Mannesstamme aus.

In Silber ein rotbordierter goldener Balken, das Feld darüber schräg rot gegittert. Hier eine abweichende Variante nach Siegeln im Metzer Archiv mit geteiltem silbernen Schild, oben rot schräg gegittert, unten ein roter Balken. Eine andere Variante wäre ein goldener Schild mit zwei roten Balken unter einem rot gegitterten goldenen Schildhaupt. Helmzier ein silbern gestulpter roter Turnierhut, oben mit einer goldenen, mit schwarzen Hahnenfedern besteckten Kugel besetzt. Helmdecken rot-silbern.

Nach Siebmacher, Lothringen S. 44. T. 29

von Wolckringen / von Wolkeringen (Wolkerange)
lothringisches Geschlecht, starben mit Wilhelm v. Wolckringen im Mannesstamme aus, Wappen ging 1553 an die von luxemburgischen von Lellich, denn Claudius v. Lellich war mit der jüngeren Schwester von Wilhelm v. Wolckringen vermählt und dessen Erbe.

In Silber ein rotbordierter goldener Balken, das Feld darüber schräg rot gegittert, die eigentlich korrekte Form. Helmzier ein silbern gestulpter roter Turnierhut, oben mit einer goldenen, mit schwarzen Hahnenfedern besteckten Kugel besetzt. Helmdecken rot-silbern.

Nach Siebmacher, Lothringen S. 44. T. 29

     

de Medici
italienische Familie

Das ursprüngliche Wappen zeigt nur rote Kugeln. Die Anzahl der Kugeln ist nicht immer sechs gewesen, sie betrug im 14. Jh. z. B. acht.

Nach Siebmacher, Bunel

de Medici, Grafen von Medici
italienische Familie

Später setzten sich die 6 Kugeln durch als Anzahl: In Gold sechs 3:2:1 gestellte rote Kugeln. Die Anordnung der Kugeln änderte sich dann später zu 1:2:2:1. Helmzier war auf gekröntem Helm ein wachsender schwarzer Hund mit silbernem Halsband. Helmdecken außen gold mit roten Kugeln bestreut, innen silbern-schwarzer Eisenhutfeh. In dieser Form wird der Wappenschild auch später noch von der dalmatinischen Linie geführt.

Nach Siebmacher, Bunel

de Medici, Großherzöge de Medici
italienische Familie

Nach 1465: In Gold sechs 1:2:2:1 gestellte Kugeln (palle), von denen die obere etwas größer ist und blau tingiert sowie mit drei (2:1) goldenen Lilien (fleur-de-lys) belegt ist, und die fünf unteren rot sind. Den de Medici wurden die Fleur-de-Lys - Lilienblüten 1465 vom französischen König Ludwig XI als Gnadenzeichen gewährt (Wappenbesserung). Der Schild ist mit der Florentiner Krone geschmückt, eine Zackenkrone, die in der Mitte eine rote Florentiner Lilie trägt. Wenn ein Vollwappen der Großherzöge von Toscana abgebildet wird, sind die Decken rot-golden, und auf dem gekrönten Helm befindet sich eine rote Lilie, darauf ein naturfarbener Sperber, mit dem Schnabel und der erhobenen rechten Klaue einen durch goldenen Ring gezogenes silbernes Band mit der Devise "semper" haltend.

1737 starb der letzte regierende Medici, Gian Gastone de Medici, ohne Erben, und das Palle-Wappen kam auf Umwegen in das des Hauses Lothringen, das jetzt einen gespaltenen Herzschild führte, vorne in Gold ein roter Balken, mit drei silbernen Alerions belegt, hinten das Medici-Wappen.

Nach Siebmacher, Bunel

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