Bernhard Peter
Wappensammlung (39)

Mittelrhein, Mosel, Luxemburg

von Aspremont, d'Aspremont

In Rot ein silbernes, durchgehendes Kreuz. Helmzier ein silberner, rotgezungter Adler. Dieses ist das Stammwappen der Aspremont. Davon existieren mehrere Differenzierungen, so hat der Zweig Busancy im ersten Viertel einen Stern, der Zweig Forbach im ersten Viertel eine Merlette, der Zweig Ham einen dreilätzigen Turnierkragen und der Zweig Chaumont trägt das Kreuz mit 5 (1:3:1) Muscheln zur Differenzierung.

Nach: Loutsch.

Beyer von Boppard
Stammwappen

In Silber ein schwarzer, rot bewehrter und gezungter, golden gekrönter Löwe. Auf dem Helm mit schwarz-silbernen Decken ein wachsender schwarzer, rot bewehrter und gezungter, golden gekrönter Löwenrumpf zwischen einem silbernen Flug.

Nach: Loutsch, Gruber, Zobel.

Beyer von Boppard
Vermehrtes Wappen

Geviert, Feld 1 und 4: in Silber ein schwarzer, rot bewehrter und gezungter, golden gekrönter Löwe, Feld 2 und 3: in rotem, mit goldenen Steckkreuzchen bestreutem Feld ein aus dem linken Schildrand hervorkommender silberner Frauenarm mit Hängeärmel mit goldenen Verzierungen, einen goldenen Fingerring mit blauem Stein haltend. Die Helmzier bleibt die des Stammwappens, alternativ ein mit zwei Pfauenfedern besteckter Turnierhut von Hermelin.

Nach: Loutsch, Zobel.

     
de Brandenbourg- Meysembourg-Clervaux

Geviert, Feld 1 und 4: in Rot ein silbernes Schildchen. Feld 2 und 3: golden mit rotem, mit drei balkenweise gestellten silbernen Merletten belegtem Schildhaupt. Helmzier ein Turnierhut oder ein Aigrette.

Nach: Loutsch.

de Clervaux

Golden mit rotem, mit drei balkenweise gestellten silbernen Merletten belegtem Schildhaupt. Auf dem Helm zwei aufgereckte, rot gekleidete Arme, oder aber ein Paar gefehter Büffelhörner.

Wappen von dem der Herren von Wiltz abgeleitet und durch Merletten differenziert wurde. Die Herren von Clervaux sind ein Zweig der Herren von Meysembourg, und diese stammen von den Herren von Wiltz ab.

Nach: Loutsch.

Freigrafschaft Burgund

In Rot ein silberner Adler. Helmzier unbekannt.

Seit dem späten 13. Jh. war ein anderes Wappen (in blauem, mit goldenen Schindeln bestreutem Feld ein goldener Löwe) für die Freigrafschaft in Gebrauch, welches dem Wappen der heutigen französischen Region Franche-Comté entspricht, denn Graf Otto IV von Burgund hat Ende des 13. Jh. das Wappen gewechselt.

     
de Dommartin

In Schwarz ein durchgehendes silbernes Kreuz.

Helmzier mir unbekannt

de Houffalize

In silbern-blau gestreiftem Feld mit goldenem rechten Obereck einen roten, blau bewehrten und gezungten Löwen (andere Farbvarianten der Nebenteile möglich), manchmal blau oder golden gekrönt. Helmzier ein roter, sitzender Löwe, golden gezungt, gekrönt und bewehrt, zwischen zwei silbernen Hörnern, die mit je vier roten Balken belegt sind.

Nach: Loutsch.

von Lössnich (Losenich, Lossnich)

In rotem, mit goldenen Steckkreuzchen bestreutem Feld ein aus dem linken Schildrand hervorkommender silberner Frauenarm mit Hängeärmel, einen goldenen Fingerring mit blauem Stein haltend. Das Schildbild hat sich gewandelt, 1268 finden wir ein Siegel von Johann von Losenich mit Blume in der Hand, dann 1285 ein Siegel von Hermannus de Lusinig mit dem Ring, und 1320 führt Konrad von Lossenich den Arm silbern, in rotem, mit goldenen Steckkreuzchen bestreutem Feld, wobei die Kreuzchen ein differenzierendes Beizeichen sind. 1376 starb das Geschlecht mit ihm im Mannesstamm aus.

Nach: Loutsch, Hauptmann, Zobel.

     
von Mérode

Innerhalb eines blauen Dornenbordes in Gold vier rote Pfähle. Helmzier entweder der Schild zwischen einem rot-goldenen Flug oder nur ein roter Flug.

Nach: Loutsch.

von Mérode-Houffalize

Geviert, Feld 1 und 4: innerhalb eines blauen Dornenbordes in Gold vier rote Pfähle, Feld 2 und 3: in silbern-blau gestreiftem Feld mit goldenem rechten Obereck ein roter, golden gekrönter, bewehrter und gezungter Löwe (Houffalize). Die Anzahl der Streifen scheint variabel zu sein, manchmal liegt das Freiviertel über der Tatze, manchmal wird es sogar weggelassen. Helmzier ein goldener, rot aufgeschlagener Turnierhut, besetzt mit einem roten Flug.

Nach: Loutsch.

von Mérode-Petersheim

Geviert, Feld 1 und 4: innerhalb eines blauen Dornenbordes in Gold vier rote Pfähle, Feld 2 und 3: in rotem, mit silbernen Schindeln bestreutem Feld ein silberner Löwe. Helmzier ein goldener, rot aufgeschlagener Turnierhut, besetzt mit einem roten Flug.

Nach: Loutsch.

     
Scheiffart von Mérode

In Gold vier rote Pfähle. Helmzier entweder der Schild zwischen einem goldenen Flug oder auf gekröntem Helm ein wachsender goldener Drache, eine Fahne haltend.

Nach: Loutsch.

de Neufchâtel
Stammwappen

In Rot ein silberner Schrägbalken. Helmzier ein beiderseits mit einem silbernen Schrägbalken belegter roter Flug, Helmdecken rot-silbern.

de Neufchâtel-Bourgogne
Vermehrtes Wappen

Geviert, Feld 1 und 4: In Rot ein silberner Schrägbalken. Feld 2 und 3: in Rot ein silberner Adler. Helmzier ein beiderseits mit einem silbernen Schrägbalken belegter roter Flug, Helmdecken rot-silbern. Zu dieser Wappenvermehrung kam es, als Thibaut VI de Neufchâtel die Erbin Marguerite de Bourgogne geehelicht hatte. Unter den Söhnen wurde geteilt, Jean nahm den Adler auf.

     
von dem Bosch genannt Moppertingen (Mopertingen, Moupertingen) alias Bosch de Millen alias du Bois de Melin.

in silbern-blauem Feh ein goldener, erhöhter, mit drei schwarzen Lilien belegten Balken. Helmzier ein Paar silbern-blau gefehter Büffelhörner.

Hier der Feh in einer altertümlichen Form, nach mehreren Darst. in Wiltz.

von dem Bosch genannt Moppertingen (Mopertingen, Moupertingen) alias Bosch de Millen alias du Bois de Melin.

in silbern-blauem Feh ein goldener, erhöhter, mit drei schwarzen Lilien belegten Balken. Helmzier ein Paar silbern-blau gefehter Büffelhörner.

Hier der Feh in Eisenhutform, vgl. Rietstap/Rolland, dort aber versetzt.

de Bassompierre (v. Bettstein)

In Silber drei rote Sparren, auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein wie der Schild bez. Schildchen zwischen einem roten oder silbern-roten Flug.

Variante (Wiltz): nur fünfmal von Silber und Rot gesparrt.

(nach: Loutsch)

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