Bernhard Peter
Wappensammlung (18)

Mittelrhein und Mosel

von Zell, Th. de Cellis, trierischer Burgmann in Cochem um 1340

In Rot drei (2:1) silberne Lilien.

Spieß von Hunolstein. Ein Zweig der Vogt von Hunoldstein.

In Rot zwei silberne Balken, begleitet von zehn (4:3:2:1) silbernen Schindeln. Helmzier nicht verzeichnet

Nach Gruber, Siebmacher.

Edle Herren von Hunol(d)stein bzw. Vogt von Hunol(d)stein (ältere Linie, dynastisches Geschlecht, 1488 erloschen). N. v. H. trier. Burgmann zu Bernkastel 1340. Variante 1

In Gold zwei rote Balken, begleitet von roten Schindeln, im Gruber 10 (4:3:2:1) oder 12 (5:4:3). Siebmacher (Band Lothringen) gibt 12 (5:4:2:1) bzw. 12 (5:4:3) an. Helmzier ein schwarzer Rüdenrumpf (Wolfsrumpf mit Halsband) zwischen einem silbernen (Gruber) oder schwarzen (Siebmacher Lothringen) Flug, Decken schwarz-silbern (Gruber) oder rot-golden (Siebmacher). Abweichende Kleinode bekannt.

Nach Gruber, Siebmacher.

     
Edle Herren von Hunol(d)stein bzw. Vogt von Hunol(d)stein (ältere Linie, dynastisches Geschlecht, 1488 erloschen). Variante 2.

In Gold zwei rote Balken, begleitet von roten Schindeln, im Gruber 10 (4:3:2:1) oder 12 (5:4:3). Siebmacher (Band Lothringen) gibt 12 (5:4:2:1) bzw. 12 (5:4:3) an. Helmzier ein schwarzer Rüdenrumpf (Wolfsrumpf mit Halsband) zwischen einem silbernen (Gruber) oder schwarzen (Siebmacher Lothringen) Flug, Decken schwarz-silbern (Gruber) oder rot-golden (Siebmacher).

Abweichende Kleinode sind bekannt, so Ritter Friedrich V. v. H. 1346 mit einem breitrandigen, mit 2 Widderhörnern besteckten Hut, oder Nikolaus V. v. H. 1352 mit einem Flügel, Gerhard V. v. H. 1346 einen gekrönten Wolfsrumpf ohne Halsband zwischen einem schwarzen Flug.

Nach Gruber, Siebmacher.

Vogt von Hunol(d)stein (jüngere Linie, 1777 in den Grafenstand erhoben), Variante 1

In Silber zwei rote Balken, begleitet von roten Schindeln, nach Gruber 10 (4:3:2:1) oder 12 (5:4:3). Als Helmzier führten sie auf gekröntem Helm einen barhäuptigen Mohrenrumpf (Gruber) bzw. Hunnenrumpf (Siebmacher) ohne Arme in wie der Schild bez. Gewand (auch nur 3 (2:1) Schindeln auf dem Gewand), Haar und Bart schwarz. Decken silbern-rot.

Abweichende Kleinode sind bekannt, Nyclas V. v. H. führt 1436 ein Kleinod wie die ältere Linie, Johann V. v. H. führt 1370 zwei Büffelhörner, Johann V. v. H. 1482 den Kopf als Mohrenkopf und einen Kragen auf dem Kleid.

Die Grafen von Hunoldstein und die freiherrliche Linie Niederwiesen führen die HZ als Jünglingsrumpf.

Nach Gruber, Siebmacher.

Vogt von Hunol(d)stein (jüngere Linie, 1777 in den Grafenstand erhoben), Variante 2

In Silber zwei rote Balken, begleitet von roten Schindeln, nach Gruber 10 (4:3:2:1) oder 12 (5:4:3). Als Helmzier führten sie auf gekröntem Helm einen barhäuptigen Mohrenrumpf (Gruber) bzw. Hunnenrumpf (Siebmacher) ohne Arme in wie der Schild bez. Gewand (auch nur 3 (2:1) Schindeln auf dem Gewand), Haar und Bart schwarz. Decken silbern-rot.

Abweichende Kleinode sind bekannt, Nyclas V. v. H. führt 1436 ein Kleinod wie die ältere Linie, Johann V. v. H. führt 1370 zwei Büffelhörner, Johann V. v. H. 1482 den Kopf als Mohrenkopf und einen Kragen auf dem Kleid.

Die Grafen von Hunoldstein und die freiherrliche Linie Niederwiesen führen die HZ als Jünglingsrumpf.

Nach Gruber, Siebmacher.

     
von Stein-Kallenfels

Von Grün über Gold geteilt, oben schreitend ein silberner Löwe oder Leopard. Helmzier eine an goldenem Knauf hahnenfeder-besteckte hohe rote Spitzmütze, grüngestulpt, auf dem Stulp der silberne Leopard. Helmdecken grün-golden.

nach Gruber, Siebmacher.

Freiherren Vogt von Hunoldstein genannt von Stein-Kallenfels

In silbernem Feld zwei rote Balken, begleitet von 12 (5:4:3) roten Schindeln, mit einem von Grün über Gold geteilten Herzschild, oben schreitend ein silberner Löwe oder Leopard (Stein-Kallenfels ab dem 8.4.1778). Zwei Helme. Helm 1: Gekrönt, wachsender Jünglingsrumpf ohne Arme, silbernes Kleid mit rotem Balken, beiderseits rote Schindeln. Decken rot-silbern. Helm 2: Eine an goldenem Knauf hahnenfederbesteckte hohe rote Spitzmütze, grüngestulpt, auf dem Stulp der silberne Leopard. Helmdecken grün-golden.

Nach Gruber, Siebmacher.

Familie Bachem, aus Erpel am Rhein, seit 1785 Kölner Patriziergeschlecht, Verlagshaus

In Silber ein blauer Wellenbalken, begleitet von drei (2:1) kurzstieligen grünen Kleeblättern. Bügelhelm. Helmzier ein grünes langstieliges Kleeblatt zwischen einem silbernen und einem blauen Adlerflügel. Helmdecken blau-silbern.

     
Familie Emans, Emans-Linz, aus Linz am Rhein, später Kölner Patriziergeschlecht, im 17. Jh. Gaffelherren der ritterlichen Zunft zum Himmelreich, im 18. Jh. Herren der Burg zu Kempen

In Blau eine goldene Spießlilie, umrahmt von zwei grünen Lorberzweigen. Helmzier: Das Schildbild wiederholt. Helmdecke blau-golden.

Familie von Wedigh, Kölner Patriziergeschlecht, Hermann von Wedigh, gest. 1560 Ratsherr und Bürgermeister von Köln

In Silber ein schwarzer Sparren, begleitet von 3 (2:1) grünen Weidenblättern. Helmzier ein natürlicher Kopfweidenstumpf. Helmdecke schwarz-silbern. Wappen 1503 von Kaiser Maximilian an Heinrich von Wedigh (1140-1513) verliehen. Anm.: Weidenblätter nach Siebmacher grün, nach Fahne blau.

Familie Strauß, Struyss, Struciones bzw. Strauss zum Kampe, aus Köln, Andreas zum Kampe genannt Struyss, Ratsherr in Köln 1503-1521; Anna Pilgrum geb. Strauss, geb. ca. 1497

In Schwarz ein silberner Schrägrechtsbalken, belegt mit drei roten schräggestellten Seeblättern (nach dem Diptychon von B. Bruyn im Kölner Wallraf-Richartz-Museum, Herzen statt Seeblätter nach Siebmachers Wappenbuch)

     
von Welchenhausen
luxemburgisches Geschlecht

In Schwarz ein silbernes Schildchen. Helmzier ein hermelinfarbener Hut, rot gestulpt, mit zwei Pfauenstößen besetzt. Var.: Der Schild zwischen einem schwarz-silbernen Flug.

Nach Loutsch.

von Hamm
Eifeler Geschlecht

Unter einem roten Schildhaupt mit drei silbernen Pfählen in Blau ein goldenes Schildchen. Helmzier ein blauer Flug.

Es könnte eine Bastardlinie der von Hamm sein, die über einem Schildchen einen Turnierkragen führten, aus dem dann möglicherweise die Pfähle entstanden sind.

Nach Loutsch.

von der Neuerburg, de Neuerbourg
Eifeler Geschlecht, Nebenlinie der Grafen von Vianden, die das alte Viandener Wappen verändert weiterführten

In Silber ein rotes Schildchen, darüber ein blauer fünflätziger Turnierkragen. Varianten vorhanden. Helmzier unbekannt.

Nach Loutsch, Hauptmann.

     
d'Orey
luxemburgisch-belgische Familie

In Rot ein blaues (sic!) Schildchen, umgeben von 8 goldenen Lilien. Helmzier zwei Eselsohren.

Var.: Rot, mit goldenen Lilien besät (älteste Variante). Var.: Rot, mit silbernen Lilien besät, darüber ein blaues Schildchen. Var.: Blau, mit silbernen Lilien besät, darüber ein goldenes Schildchen. Var.: Blau, mit silbernen Lilien besät, darüber ein silbernes Schildchen. Helmzier eine Lilie.

Nach Loutsch.

de Steine
luxemburgische Familie

Unter einem blauen Schildhaupt mit silbernem Turnierkragen in Silber ein rotes Schildchen. Helmzier ein silberner Reiher mit rotem Schnabel.

Nach Loutsch.

de Dalstein
luxemburgische Familie, hängt mit der Familie von Brandenburg zusammen

In Gold ein rotes Schildchen mit einer silbernen Rose. Helmzier die silberne Rose zwischen zwei goldenen Büffelhörnern.

Nach Loutsch.

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