Bernhard Peter
Wappensammlung (12)

Mittelrhein und Mosel

von Auel, von Auel gt. von Meuchen, ein Zweig zu Merenberg im 15. Jh.

In Rot ein Balken von Blau-silbernem Eisenhutfeh. Helmzier ein schwarzer Turnierhut mit rotem Stulp, in dem je ein silbernes und ein blaues Büffelhorn stecken. Helmdecke blau-silbern.

von Biebelnheim, Jacob von Biebelnheim Ritter 1307, Seyfried von Biebelnheim 1508

In Rot zwei silberne Pfähle. Helmzier ein wachsender Mannsrumpf mit rotem Gewand und hellem Bart und nach hinten abstehendem Zopf. Helmdecke rot-silbern.

von Brucken, Nicolaus von Brucken Domherr zu Trier 1428

Rot-silbern gerautet. Helmzier ein Hut mit rot-silbern gerautetem Stulp und rotem Bord. Auf dem Helm stehend ein silberner Fuchs zwischen zwei silbernen Pfauenstößen. Helmdecke rot-silbern.

     
Buych von Mayen, Erwähnung 1340

Blau-golden gerautet. Variante blau-silbern gerautet.

von Elkershausen, Eckart von Elkershausen Ritter 1393

In Rot drei (2:1) aufrechte silberne Beile.

von Ellenz, Johann von Ellenz 1373

Silbern-schwarz gerautet. Helmzier ein offener Flug, wie der Schild bezeichnet. Helmdecke schwarz-silber.

     
Elter/Autel:
Huart d'Autel gest. ca. 1416
Gylz von Autel 1474
luxemburgische Familie

Wappen: In Rot ein durchgehendes, goldenes Kreuz, begleitet von 20 goldenen Schindeln, in jedem Winkel 5 (2:1:2). Helmzier ein Mannesrumpf wachsend, gewandet in ein wie der Schild bez. Kleid, auf dem Kopf ein niedriges Mützchen, im Siebmacher Luxemburg als roter Kardinalshut mit beiderseits herabfallenden Fiocchi beschrieben bzw. dargestellt. Im Gruber als bärtiger Mannsrumpf mit golden gestulpter roter Mütze, das Kleid wie der Schild bez. Helmdecken rot-golden.

Nach Gruber, Siebmacher, Loutsch.

Elter/Autel:
Alte luxemburgische Familie, stammen von einem gleichnamigen Ort bei Arlon. Der Letzte dieses Namens war Jean-Frédéric d'Autel, Offizier, Graf seit dem 20.12.1685. Durch Philipp V König von Spanien wurde er am 1.1.1705 in den Orden vom Goldenen Vlies aufgenommen.

Variante in der Anzahl und Anordnung der Schindeln: In Rot ein durchgehendes, goldenes Kreuz, begleitet von 18 goldenen Schindeln, in jedem oberen Winkel 5 (2:1:2), in jedem unteren Winkel 4 (2:1:1). Oberwappen wie nebenstehend.

Nach Gruber, Siebmacher, Loutsch.

Elter/Autel:
luxemburgische Familie

Variante in der Anzahl und Anordnung der Schindeln: In Rot ein durchgehendes, goldenes Kreuz, begleitet von 18 goldenen Schindeln, in jedem oberen Winkel 5 (2:1:2), in jedem unteren Winkel 4 (2:2). Oberwappen wie nebenstehend.

Das Wappen ging nach dem Aussterben auf die Mohr vom Wald (siehe dort) über.

Nach Gruber, Siebmacher, Loutsch.

     
Elter/Autel d'Aspremont:
luxemburgische Familie

Geviert, Feld 1 und 4: in Rot ein durchgehendes, goldenes Kreuz, begleitet von 20 goldenen Schindeln, in jedem Winkel 5 (2:1:2) (Autel). Feld 2 und 3: In Rot ein durchgehendes silbernes Kreuz (Aspremont).

Nach Loutsch.

d'Autel de Hollenfels:
luxemburgische Familie
Nach einem Siegel von Diederich d'Autel, seigneur de Hollenfels 1466.

Halbgespalten und geteilt. Feld 1 (oben vorne): in Rot ein durchgehendes, goldenes Kreuz, begleitet von 20 goldenen Schindeln, in jedem Winkel 5 (2:1:2) (Autel). Feld 2 (oben hinten): In Gold ein durchgehendes rotes Kreuz, das erste Viertel silbern mit schwarzem Löwen (Haraucourt), Feld 3 (unten): In Rot eine silberne, rautenförmige Gürtelschnalle (Rink) (Hollenfels).

Nach Loutsch.

Elter/Autel (Bastardlinie):
luxemburgische Familie
Gaspard, Bürgermeister von Laroche 1455, fügte dem Autel-Wappen einen Bastardfaden hinzu.

In Rot ein durchgehendes, goldenes Kreuz, begleitet von 18 goldenen Schindeln, in jedem oberen Winkel 5 (2:1:2), in jedem unteren Winkel 4 (2:1:1), das Ganze überdeckt von einem Schrägfaden.

Nach Loutsch.

     
Aldenbrück gt. Velbruck, Velbrück, Velbrukh: Eigentlich rheinländisches Geschlecht aus dem Herzogtum Jülich stammend, Erbkämmerer des Stiftes Köln, haben interessanterweise das gleiche Schildbild wie die Nothafft, aber eine etwas andere Helmzier, evtl. gemeinsame Herkunft.

In Gold ein blauer Balken. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein wachsender goldener Brackenrumpf belegt mit dem blauen Balken.

von Eltville

In Gold fünf rote Rauten balkenweise aneinandergereiht. Helmzier ein wie der Schild bezeichneter Flug. Helmdecke golden-rot.

von Eltzenborn, Reineke von Eltzenborn 1395, Clais von Eltzenborn 1485 Burgseß zu Schönecken.

In Rot ein silberner Schrägrechtsbalken zwischen silbernen Schindeln. Helmzier ein wie der Schild bezeichneter geschlossener Flug. Helmdecke rot-silbern.

     
von Bolanden, Reichsministerialen auf Reichenstein, Stammsitz am Donnersberg, Werner von Bolanden 1129, ausgestorben 1386 mit Conrad von Bolanden, Philipp von Bolanden Vitzthum im Rheingau 1200.

In Gold ein rotes Rad. 1225 auch mit Lilie im Schildfuß (Dekoration?). Helmzier: Ein rotes Rad, außen mit Pfauenspiegeln, Nägeln oder Bolzen besteckt, auch ein halbes Rad, auch ein Schirmbrett mit Rad.

Die stammverwandten von Falkenstein und von Hohenfels führten in Blau ein silbernes Rad.

von Frauenstein, Siegfried von Frauenstein 1301

Rot mit einem goldenen Schildhaupt. Helmkrone. Helmzier ein wie der Schild bezeichnetes Schirmbrett. Helmdecke rot-golden. Variation mit drei Amseln im Schildhaupt für Syffried von Fleckenstein 1348.

von Geispitzheim, von Geispitzheim zu Kreuznach und Hillesheim 1596

In Silber drei rote Sparrenbalken. Helmzier zwei wie der Schild bezeichnete Büffelhörner. Helmdecke Rot-silber.

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