Bernhard Peter
Wappensammlung (1)

Mittelrhein und Mosel

Edle Herren von Limburg, Johann Herr von Limburg 1396. Besitz fiel 1414 durch Erbheirat an Nassau.

In Blau ein von zwei Reihen goldener Schindeln (erst 3:3 und später mehr, etwa 5:4:4:3:1 oder 4:4:4:3) begleiteter in zwei Reihen rot-silbern geschachter Balken. Helmzier ein wie der Schild bez. Flug. Variante: 7 Straußenfedern. Helmdecken blau-golden. Variante: Schindeln liegend.

Nach Gruber, Siebmacher.

Bechel, vom Hof Becheln bei Lorch, später Bechel von Siersberg. Eines Stammes mit den Greiffenclau. 1589 ausgestorben.

Geteilt silbern-blau, belegt mit einem goldenen Glevenrad (Lilienhaspel), Helmzier offener blauer Flug, beiderseits mit je sechs (2:2:2) goldenen Lilien belegt. Helmdecke blau-silbern (Gruber), blau-golden (Siebmacher). Bechel von Siersberg auch als Variante eine goldene Greifenklaue mit blau-silberner Befiederung (wie Greiffenclau).

Nach Gruber, Siebmacher.

Berresheim, Berenzheim, Berentzheim zu Andernach, Clais von Berresheim 1379

Geteilt blau-silbern, belegt mit einer goldenen Lilienhaspel (Glevenrad)

Nach Gruber.

     
Hausmann von Namedy, Husmann von Namedy, Freiherren 1651, erloschen 1680

Silbern-schwarz geteilt, belegt mit einer goldenen Lilienhaspel (Glevenrad). Helmzier ein silberner, wachsender Rüdenrumpf (Brackenrumpf) zwischen einem offenen Flug, beiderseits wie der Schild bezeichnet. Helmdecke silbern-schwarz.

Nach Gruber, Siebmacher (Boe).

von Kottenheim, Lancelot von Kottenheim 1394

Silbern-schwarz geteilt, belegt mit einer goldenen Lilienhaspel (Glevenrad). Helmzier ein silberner wachsender Schwanenrumpf, dessen Flügel beiderseits wie der Schild bezeichnet sind. Helmdecke schwarz-silbern.

Nach Gruber.

Limbach, Mant von Limbach, Heinrich Mant von Limbach 1443. Bis 1581.

In Rot ein goldenes Glevenrad. Helmzier ein offener roter Flug, beiderseits mit einer goldenen Lilienhaspel belegt. Alternativ der Schild zwischen einem roten Flug. Alternativ jeder Flügel mit dem Schild belegt. Helmdecke rot-golden.

Nach Gruber, Siebmacher (NaA).

     
von Schönburg auf Wesel, Humbert von Schönburg auf Wesel 1265

In Silber ein schwarzer Herzschild. Darüber ein goldenes Glevenrad, belegt mit einem blauen Edelstein auf der Nabe. Helmzier ein roter Turnierhut mit weißem Stulp, darin steckend zwei Stöße Pfauenfeder. Später ein Hund zwischen zwei Büffelhörnern. Helmdecke schwarz-silbern.

Nach Gruber.

Bechtolsheim, Stock von Bechtolsheim, Hermann Stock von Bechtolsheim 1450

Silbern-schwarz gespalten, darüber ein roter Balken. Helmzier ein weißer und ein schwarzer Flügel, mit je einem roten Balken belegt. Helmdecke rot-silber.

Nach Gruber.

von Dorfelden, Johann von Dorfelden 1617

Geteilt, oben gold mit zwei schwarzen Sterne belegt, unten rot-silbern gespalten. Helmzier ein silbern-schwarz geteilter wachsender Brackenrumpf, Helmdecke schwarz-silbern.

Nach Gruber.

     
Füllschüssel, Werner Füllschüssel von Ingelheim 1404, Henne Füllschüssel von Schornsheim 1376

geteilt und halbgespalten in gold-schwarz-silber. Helmzier ein schwarzer Hut mit goldenem Stulp. Auf dem Hut en Hahnenfederbusch. Im Stulp stecken zwei silberne Eselsohren.

Nach Gruber.

von Imsheim, Hans von Ymsheim 1481, Träger eines Burglehens zu Neuerburg/Wittlich

halbgespalten und geteilt von blau, rot und silber. Helmzier ein offener Flug, rechts blau-silber geteilt, links rot-silbern geteilt. Helmdecke rot-silbern. Varianten vorhanden.

Nach Gruber.

Raugrafen von Baumberg (Baumburg), Raugraf Heinrich 1325, Raugraf Georg 1338

Gold-rot gespalten. Helmzier ein gold-rot gespaltener flacher Hut, in dessen Krempe ein goldenes und ein rotes Horn stecken. Helmdecke rot-gold.Variante: 2 Federstöße.

Nach Gruber.

     
Herren von Enschringen:

5, 7 oder 8 x zu 6, 8 oder 9 Feldern gold-rot geteilt, belegt mit einem schwarzen, rotgezungten Löwen. Helmzier ein Jungfrauenrumpf (nach Gruber) bzw. Mannesrumpf (nach Loutsch) im goldenen Kleid und mit goldener Stirnbinde, anstelle der Arme zwei mit silbernen Seeblättern bzw. nach anderen Quellen goldenen Lindenblättern oder Herzen bestreute schwarze Flügel. Helmdecken schwarz-golden.

Nach Gruber, Loutsch.

Herren von Enschringen:

Cave: Es gibt zwei Geschlechter von Enschringen, die von Enschringen mit dem Löwen in der Eifel und die von Enschringen mit dem Sparren, die sich vorwiegend im wallonischen Sprachraum Luxemburgs und der Ardennen ausgebreitet hatten. Sie stammen aber vom gleichen Stammsitz ab, dem kleinen Dorf namens Enschringen bei Clervaux im Großherzogtum Luxemburg. Die Familie von Enschringen tritt erstmals 1184 auf.

Alternative Darstellung mit 8 Teilungen, die mit den photographierten Belegbeispielen übereinstimmt.

Nach Gruber, Loutsch.

von Enschringen, Herr zu Schwarzenberg und Weiler:

Johann von Enschringen, Sohn von Dietrich von Enschringen und Maria von Hundelingen, hatte 1522 Johanna von Schwarzenberg geehelicht. Sein Sohn Laudolf von Enschringen nimmt für sich den Titel "Herr zu Schwarzenberg und Weiler" in Anspruch - gemeint ist Weiler-la-Tour in Luxemburg.

Geviert, Feld 1 und 4: 7-8 x gold-rot geteilt, belegt mit einem schwarzen, rotgezungten Löwen. Feld 2 und 3: In Gold zwei schwarze Balken (Schwarzenberg). Helm 1: ein Jungfrauenrumpf (nach Gruber) bzw. Mannesrumpf (nach Loutsch) im goldenen Kleid und mit goldener Stirnbinde, anstelle der Arme zwei mit silbernen Seeblättern bzw. nach anderen Quellen goldenen Lindenblättern oder Herzen bestreute schwarze Flügel. Helmdecken schwarz-golden. Helm 2: ein silberner Schwan mit erhobenen roten Flügeln. Helmdecke schwarz-golden (Schwarzenberg).

Nach Gruber, Loutsch.

     
de Harbonnier
luxemburgisches Geschlecht, erloschen 1782 mit Henri F. C. B. de Harbonnier.

Unter silbernem Schildhaupt, darin zwei rote, einander zugewendete, schreitende Löwen, mit der erhobenen Vorderpranke eine goldene Krone zwischen sich emporhaltend, in Blau 9 (3:3:3) goldene Pfennige (Scheiben, Kugeln). Auf dem Helm drei Straußenfedern blau-golden-blau. Helmdecken blau-golden. Schildhalter zwei rote Löwen.

Nach Siebmacher, Band Luxemburg.

Freiherren von der Heyden
rheinländisch-luxemburgischer Uradel, erloschen.

In Silber ein schwarzer Balken, begleitet von 3 (2:1) roten Löwen. Nach Gruber Helmzier ein wachsender roter Löwe. Helmdecken rot-silbern. Meist dargestellt mit siebenperliger Rangkrone.

Nach Siebmacher, Band Luxemburg, Gruber.

Freiherren de Haymes
luxemburgisches Geschlecht. Freiherrenstand 14.1.1767.

In Silber sechs rote Balken, das Ganze überdeckt von einem rotgezungten und rotbewehrten goldenen Löwen. Meist dargestellt mit Edelkrone. Schildhalter rechts wilder Mann, links golden behalsbandeter nat. Leopard aufgerichtet.

Nach Siebmacher, Band Luxemburg.

Wappensammlung (1) - (2) - (3) - (4) - (5) - (6) - (7) - (8) - (9) - (10) - (11) - (12) - (13) - (14) - (15) - (16) - (17) - (18) - (19) - (20) - (21) - (22) - (23) - (24) - (25) - (26) - (27) - (28) - (29) - (30) - (31) - (32) - (33) - (34) - (35) - (36) - (37) - (38) - (39) - (40) - (41) - (42) - (43) - (44) - (45) - (46) - (47) - (48) - (49) - (50) - (51) - (52) - (53) - (54) - (55) - (56) - (57) - (58) - (59) - (60)
Zurück zur Übersicht Wappensammlung
Ortsregister
Namensregister
Quellen, verwendete Literatur

Zurück zur Übersicht Heraldik

Home

© Copyright / Urheberrecht an Text, Zeichnungen, Graphik und Photos: Bernhard Peter 2006-2008
Impressum
Bestandteil von
www.dr-bernhard-peter.de und www.heraldik-leitfaden.de