Bernhard Peter
Französische, historische, heraldische Exlibris (1)

Exlibris für Talleyrand, anonym:
Dies ist ein heraldisches Exlibris, bezeichnet "Bibliothèque du Château de Valençay" in zwei Zeilen unterschiedlicher Schrift. Eine Signatur fehlt genauso wie eine Jahresangabe. Das Blatt gehörte einer berühmten Persönlichkeit französischer und europäischer Geschichte, Talleyrand, der zur Familie der Talleyrand-Périgord gehörte, einer Seitenlinie (branche cadette) der Grafen von Périgord. Das Wappen ist das der Grafen von Périgord, in Rot drei (2:1) goldene, blau gezungte, bewehrte und ebenso gekrönte Löwen (frz.: de gueules à trois lions d'or lampassés, armés et couronnés d'azur). Auf dem Schild ein Löwe wie im Schild. Der eigentliche Stammhelm zeigt zu rot-goldenen Decken einen wachsenden goldenen, blau gekrönten Löwen (Siebmacher Band: FstB Seite: 49 Tafel: 87). Das Wappen ist fürstlich mit Prunkstücken ausgestattet. Den Schild umgibt die Kette des Ordens vom Goldenen Vlies, auf dem Schild ruht eine altertümliche neunspitzige Zackenkrone (frz.: couronne à l'antique, couronne antique de prince, denn die Talleyrand-Périgord trugen einen Titel der Fürsten von Chalais, und seit 1714 waren sie prince de Chalais et Grand d'Espagne). Eine solche Krone führten in Frankreich sehr alte dynastische Geschlechter, wie hier die Talleyrand-Périgord, oder auch die du Bellay, die d'Albon, princes d'Yvetot. Es ist keine Rangkrone im eigentlichen Sinne, sondern ein Symbol für Anciennität und Herrschaftsanspruch einer Familie. Zwei widersehende Adler dienen als Schildhalter, und um das Ganze ist ein aus einer Blattkrone fallender und zweimal geraffter Wappenmantel drapiert. Die Devise lautet "RE QUE DIOU", eine okzitanische Version von "rien que Dieu", ausführlich "rien n'est au-dessus de nous que Dieu" - nichts steht über uns als Gott, manchmal auch interpretiert als "Je n'ai de roi que Dieu" oder "Il n'y a de roi que Dieu".

Bei dem Eigner handelt es sich um Charles Maurice de Talleyrand-Périgord (2.2.1754 - 17.5.1838), Sohn von Charles Daniel comte de Talleyrand-Périgord (16.6.1734 - 4.11.1788) und Alexandrine Victoire Eleonore de Damas d'Antigny (8.8.1728 - 24.6.1809), Enkel von Daniel Marie Anne marquis de Talleyrand (1706 - 9.5.1745), Marie Elisabeth Chamillart (1712 - 1788), Joseph Francois Damas marquis d'Antigny Comte de Ruffey, baron de Chevreau, seigneur du Breuil (28.9.1699 - 30.5.1736) und Marie Judith de Vienne dame de Commarin (25.6.1699 - 29.2.1780). Charles Maurice de Talleyrand-Périgord hat ein bewegtes Leben in stürmischen Zeiten geführt und es mit großem Geschick geschafft, trotz extrem wechselnder politischer Konstellationen stets von großem Einfluß auf die französische Politik zu sein, und er wurde so einer der wichtigsten Staatsmänner und Diplomaten Frankreichs, stets auf der für ihn richtigen Seite stehend. Eigentlich war er für die kirchliche Laufbahn bestimmt (die militärische, die andere Alternative für gering betuchte Sprößlinge aus hochadeligem Hause, entfiel wegen körperlichen Gebrechens), empfing 1774 die niederen Weihen, wurde 1775 Abbé commendataire de l'abbaye St. Denis de Reims, 18.12.1779 ordinierter Priester, 1780 Generalbevollmächtigter des französischen Klerus, 2.11.1788 Bischof von Autun unter Louis XVI, 1789 gewählter Deputierter bei den Generalständen für seine Diözese. Mit der Revolution wechselte er die Seiten, wechselte vom Klerus in den dritten Stand und wurde 1790 Präsident der Nationalversammlung und hält im selben Jahr die berühmte Messe auf dem Marsfeld, 1791 ist er gewähltes Mitglied der Generalversammlung. Dies, der auf die neue Verfassung im Namen des Klerus geleiste Eid und seine Agitation gegen die Kirchenmacht und für die Überführung von Kirchengut in Staatsgut brachte ihm nicht nur die Demission als Bischof, sondern sogar die Exkommunikation ein. Aber auch hier fraß die Revolution ihre eigenen Kinder, Talleyrand ging, um einer Verhaftung zu entgehen, "in diplomatischer Mission" 1792 ins Exil, erst nach England, dann 1794 nach Amerika. Nach seiner Rückkehr 1796 wurde er 1797-99 "Bürger Außenminister". Er trat selbst von seinem Amt zurück, als neue Machtverhältnisse absehbar wurden. Talleyrand spielte eine wichtige Rolle bei der Machtübernahme durch Napoléon Bonaparte, dem Sturz des Direktoriums und der Etablierung des Konsulates und an der Schaffung des napoléonischen Kaisertums 1804. Er war übrigens 1802 wieder in den Laienstand versetzt worden durch ein päpstliches Breve. Der Einsatz für Napoléons Regime lohnte sich für ihn: Er wurde 1799 wieder Außenminister, 1804 Großkämmerer, sowie 1806 Fürst von Benevent in Italien (duc souverain de Bénévent, blieb es bis 1815, als es an den heiligen Stuhl zurückfiel). 1807 wurde er als Außenminister entlassen und Herzog von Talleyrand-Périgord. 1809 verliert er das Amt des Großkämmerers und fällt bei Napoléon in Ungnade. Rechtzeitig rettete Talleyrand sich auf die Seite der Restauration - beim Wiener Kongreß war er wieder im Dienste der Bourbonen einer der wichtigsten Staatsmänner bei der Neuordnung Europas, und obwohl er die Verliererseite bei den Verhandlungen vertrat, brachte er das diplomatische Meisterwerk zustande, daß Frankreich die Grenzen von 1789 ohne Gebietsverluste wiederbekam. 1814 wird er Fürst von Talleyrand und Mitglied der Pairs-Kammer auf Lebenszeit. 1815 wurde er wieder Großkämmerer, 1815/1818 wurde er Herzog von Dino (suc de Dino dans le Royaume des Deux-Siciles). Zuletzt war er nach der Restauration 1830-1834 Botschafter Frankreichs in London.

1803 kaufte Talleyrand das Schloß Valençay, einst erbaut von Jacques d'Estampes im Stile der Renaissance, später barock erweitert, für dessen Schloßbibliothek dieses Exlibris von unbekannter Hand als Stahlstich gefertigt wurde. Talleyrand ließ das Innere seines Landschlosses komplett im Empirestil umgestalten. Auf dem Exlibris ist er als Ritter des Ordens vom goldenen Vlies gekennzeichnet, diese Ehrung wurde ihm 1814 zuteil. Als Zeitrahmen sind daher die Jahre während der Restauration anzusetzen, was auch dem Stil der Wappendarstellung entspricht, denn in napoleonischer Zeit als Fürst von Benevent 1806-1815 hatte er unter einem blauen Schildhaupt mit einem goldenen, auf einem ebensolchen Donnerkeil sitzenden napoleonischen Adler (typisches Schildhaupt des napoleonischen Systems) einen gespaltenen Schild, rechts Stammwappen Talleyrand-Périgord, in Rot drei (2:1) goldene, blau gezungte, bewehrte und ebenso gekrönte Löwen, links in Gold ein schwarzer Eber mit Schabracke (Benevent), vgl. Siebmacher Band: FstC Seite: 261 Tafel: 369. Der entsprechende französische Blason lautet: Parti, au 1 de gueules aux trois lions d'or armés, lampassés et couronnés d'azur, au 2 d'or au sanglier passant de sable chargé sur le dos d'une housse d'argent, au chef des princes souverains d'Empire brochant sur la partition. Hier auf dem Exlibris entspricht die Darstellung eher seinem Wappen als Herzog von Dino (vgl. Siebmacher Band: FstB Seite: 49 Tafel: 87). Wappenmantel (üblicherweise blau und hermelingefüttert) und Krone entsprechen dem eines französischen Pairs. Für eine noch opulentere Darstellung eines Talleyrand-Wappens mit Löwen als Schildhaltern vgl. Siebmacher Band: FstC Seite: 261 Tafel: 370.

Exlibris für den Prinz von Marsan aus dem Hause Lothringen, anonym:
Dieses Exlibris ohne Jahresangabe und ohne Hinweis auf den Künstler ist im Louis XVI -Stil gehalten (ca. 1760-1800, sog. "Zopfstil"). Das Textfeld trägt den Hinweis auf den Eigner: Ex Libris Serenissimi Principis DE MARSAN a Lotharingia. Ein Prinz von Marsan aus dem Hause Lothringen, wobei Marsan in der Gascogne liegt.

Die Heraldik der verschiedenen Linien des Hauses Lothringen ist komplex, und hier finden wir mehrere Differenzierungszeichen. Innerhalb eines roten, mit acht goldenen Kugeln belegten Bordes befindet sich der Schild der Herzöge von Lothringen, geteilt und dreimal gespalten, mit rotem, dreilätzigem Turnierkragen und mit gespaltenem Herzschild. Dies ist ein Wappen mit insgesamt zwei Turnierkragen, einer in Feld 2 und einer über dem Hauptschild insgesamt. Genauso gibt es zwei Bordierungen zur Differenzierung, eine in Feld 5, und eine um den gesamten Hauptschild. Und die Differenzierung durch den Bord des Hauptschildes ist eine doppelte, ist die erste der rote Bord an sich, so findet die zweite Nach-Differenzierung durch die goldenen Kugeln statt. Es handelt sich damit nicht um die Hauptlinie, sondern um eine Nebenlinie, eine sog. " branche cadette ". Die Hauptabzweigung fand 1470 statt mit Claude I. von Lothringen, Herzog von Guise (1496-1550). Damals kam der Turnierkragen ins Spiel zur Unterscheidung von der Hauptlinie, und er findet sich in allen nachfolgenden Differenzierungen über dem lothringischen Wappen. Die Linie Lorraine-Elbeuf differenzierte das Wappen der Nebenlinie Lorraine-Guise weiter durch einen roten Bord. Und die davon abstammende Linie Lorraine-Harcourt-Armagnac differenzierte diesen Bord wieder weiter durch die acht goldenen Kugeln, so daß wir jetzt eine dreifache Nebenlinienkennzeichnung im Wappen haben, um den Lothringer Stammschild herum und auf diesem drauf.

Die einzelnen Felder werden wie folgt zugeordnet:

Die Blasonierung in französischer Sprache:

Bei der konkreten namentlichen Zuordnung helfen weitere Details der Wappendarstellung, denn wir sehen um den Schild herum gelegt zwei Orden (Ordres du Roi). Der innere ist der Ordre de Saint Michel, kenntlich an der Ordenskette mit durch verschlungene Elemente verbundenen Pilgermuscheln und an dem Medaillon mit dem Drachenbezwinger Michael. Dieser Orden wurde 1469 gegründet, es war eine Antwort des französischen Königshauses auf den burgundischen Orden vom Goldenen Vlies und wie dieser ein Ritterorden des Hochadels, der damit stärker an die Krone gebunden wurde. Der Orden wurde 1791 aufgelöst und 1816 wiederbelebt. Viele Mitglieder des Hauses Lothringen waren Mitglied.

Der zweite Orden, der äußere, ist der Orden vom Heiligen Geist (Ordre du Saint-Esprit), der bereits 1353 gegründete, 1578 reorganisierte und wichtigste Ritterorden Frankreichs. An der Kette hängt ein achtspitziges Kreuz mit Kugeln an den Spitzen und Lilien in den Winkeln, die Fläche belegt mit einer Darstellung der herabstürzenden Taube als Symbol für den Heiligen Geist. Die Kette trägt Glieder mit Lilien und Glieder mit dem Buchstaben "H" umgeben von Kronen zur Erinnerung an König Henri III, andere mit Trophäen. Der Orden wurde in der Revolution aufgelöst und 1814 rekonstituiert, nach einer kurzen Nachblüte erlosch er 1830 gänzlich. Wer in den Ordre du Saint-Esprit kam, wurde zuvor Mitglied im Ordre de Saint Michel, so daß es das Heiliggeist-Ordensband nicht ohne das andere gab.

Hier wird der Kreis der möglichen Ordensträger aus dem Hause Lothringen schon enger, z. B. wurde 1728 Jacques Henri de Lorraine (1698-1734), prince de Lixing, marquis de Craon et d'Ambleville, aufgenommen, 1752 Charles Louis de Lorraine (1725-1761), prince de Lambesc, comte de Brionne, grand ecuyer de France (Großstallmeister von Frankreich), 1777 Charles Eugène de Lorraine (1751-1825), prince de Lambesc, comte de Brionne, duc d'Elbeuf, grand ecuyer de France.

Es gibt aber nur einen einzigen Menschen aus dem Hause Lothringen, der zeitlich passend die Herrschaft in Marsan innehatte und gleichzeitig Mitglied im Orden vom Heiligen Geist war: Camille Louis de Lorraine (1725-1782), prince de Marsan, marquis de Puyguilhem, comte de Pontgibault. Er wurde am 2.2.1756 chevalier du Saint-Esprit. Vor ihm war nur noch Charles de Lorraine (1648-1708), comte de Marsan, sire de Pons, baron de Miossens, seigneur d'Ambleville, prince de Mortagne, souverain de Bedeilles seit 1688 Mitglied des Ordens - dieser hätte daber noch nicht das Medici-Wappen führen dürfen, denn der letzte Medici starb erst 1737.

Abstammung des Eigners:

Exlibris von Agry:
Dieses Exlibris (68 x 48 mm, GMN-Rép. général des ex-libris français: C2146) ist für Comte Coustant d'Yanville, Daniel de Grangues. Ganz rechts unten befindet sich der Hinweis aus das berühmte traditionelle Stahlstich-Atelier Agry. Ein Jahr ist nicht angegeben. Das Wappen ist gespalten, rechts geteilt, oben in Rot drei (2:1) goldene Lilien mit einem silbernen, mit einem schwazen, sechsstrahligen Stern belegten rechten Obereck (für Alt-Coustant), unten unter einem silbernen, mit einer liegenden, schwarzen Mondsichel belegten Schildhaupt in Rot ein goldener Baum (zusammen Neu-Coustant, die es dann eigentlich in geviertem Schild führten, obere Inhalte in 1 und 4, untere Inhalte in 2 und 3), links geteilt, oben in Silber ein roter Rautenpfahl aus drei ganzen und zwei halben Rauten, unten in Silber ein widersehender, schreitender, schwarzer Wolf, rot bewehrt und gezungt, auf der Teilung mit einem roten, fünfstrahligen, mit einer liegenden goldenen Mondsichel belegten, halben Stern am Spalt (Daniel de Grangues). Über dem Schild schwebt eine neunperlige Krone; zwei widersehende Löwen dienen als Schildhalter.

Der französische Blason wäre: Parti, au 1 : coupé, a) de gueules, à trois fleurs-de-lis d'or au franc-quartier d'argent chargé d'une étoile à six rais de sable (Coustant ancien) ; b) de gueules, à l'arbre d'or; au chef d'argent chargé d'un croissant de sable (Coustant moderne) ; au 2 : coupé, a) d'argent, à quatre fusées et deux demies, posées en pal, b) d'argent, au loup passant la tête contournée, armé et lampassé, vilainé de gueules et une étoile de gueules, brochant chargée d'un croissant d'or (Daniel de Grangues). 

Ein klerikales Exlibris, anonym:
Dieses Exlibris (79 x 51 mm, Kupferstich,
GMN. Répertoire gén. des ex-libris français: S0001) aus dem 18. Jh. ist für die Bibliothek des Mre. François Robert Secousse, Prestre Docteur en Théologie de la faculté de Paris, de la maison et société de Navarre, et Curé de l'Église Paroissiale de St. Eustache à Paris. François Robert Secousse war also Priester, Doktor der Theologie an der Pariser Fakultät und Pfarrer der Pfarrei St. Eustache in Paris.

Das Wappen zeigt in Blau einen silbernen Sparren, überhöht von einer liegenden, die Spitzen nach oben kehrenden Mondsichel, und oben begleitet von zwei fünfstrahligen Sternen, unter dem Sparren eine Korngarbe, alle Figuren silbern. Französischer Blason: D'azur au chevron d’argent accompagné en chef d’un croissant, accosté de deux étoiles et accompagné en pointe d’une gerbe, le tout d’argent. 

Ein Exlibris für R. de l'Esperonnière:
Dieses nicht signierte französische Bücherzeichen, vermutlich von Agry, ist ein Stahlstich aus dem 19. Jh. für R. de l'Esperonnière. Der comte René-Marie-Antoine de l'Esperonnière (geb. 22.3.1846 in Loiré) auf château de la Saulaye-Candé (Commune de Freigné, Maine-et-Loire) hatte am 7.8.1872 Anne-Marie de Gaallon geheiratet. Dieser Sproß eines sehr alten Adelsgeschlechtes aus Pays d'Aunis (Charente-maritime) und der Bretagne war der Sohn von Marquis Edouard-Marie de l'Esperonnière de Vris (de Vritz) und dessen am 7.1.1845 auf Schloß Noyers geehelichten Frau Marie-Dieudonnée du Buat. Das Wappen zeigt in Hermelin ein rotes, verflochtenes Schräggitter (französischer Blason: d'hermines, fretté de gueules). Es wird im Rietstap als Geschlecht des Anjou unter dem Namen de l'Espronnière geführt. Auf eine Helmzier wird hier zugunsten einer Rangkrone eines Marquis verzichtet; im Rietstap wird auch keine angegeben. Zwei Löwen dienen als Schildhalter, einer sitzend, der andere aufgerichtet.

Ein Exlibris für die Familie Johanne de la Carre:
Dieses nicht signierte französische Bücherzeichen (56 x 55 mm) ohne namentliche Zuordnung ist ein Kupferstich aus dem 18. Jh. für J. F. Johanne de la Carre. Der Eigner war Marquis de Saumery. Der Schild ist geviert, Feld 1 und 4: in Rot ein goldener Löwe, Feld 2 und 3: gespalten, rechts in Blau drei goldene Balken, links in Schwarz drei silberne Pilgermuscheln pfahlweise übereinander. Französischer Blason: Ecartelé, aux 1 et 4: de gueules au lion d'or; aux 2 et 3: parti, a) d'azur à trois fasces d'or, b) de sable à trois coquilles d'argent en pal. Statt eines Oberwappens wird eine Krone abgebildet, ferner beseiten zwei widersehende Löwen als Schildhalter das Wappen, welches unten mit Verzierungen versehen ist. Das Wappen wird in anderer Zusammensetzung mit vier verschiedenen Feldern im Rietstap/Rolland beschrieben.

Ein Exlibris für die Familie Languedor:
Dieses nicht signierte französische Bücherzeichen (56 x 50 mm) ist ein Kupferstich aus dem 18. Jh. für Pierre Marc Antoine Marquis de Languedor. Diese normannische Familie wird auch manchmal Languedor de Becthomas genannt. Der Eigner war Conseiller (Rat) im Parlament von Rouen und Président de l'Académie de l'Immaculée Conception. Das Wappen zeigt in Rot drei (2:1) goldene, fünfzackige Sterne. Französischer Blason: De gueules à trois étoiles d'or. Zwei widersehende Löwen dienen als Schildhalter. Über der Schildkartusche ist die Marquis-Krone zu sehen. Ein Wappenmantel umgibt die Komposition.

Literatur, Quellen und Links:
Talleyrand:
http://www.talleyrand.napoleon-online.de/
Lebenslauf Talleyrands:
http://talleyrand.napoleon-online.de/index.php?option=com_content&task=view&id=13&Itemid=29
Wappen Talleyrands:
http://www.heraldique-europeenne.org/Regions/France/Talleyrand_Perigord.htm
Talleyrand:
http://www.talleyrand.be/biography.htm
Talleyrand:
http://www.talleyrand.org/
Talleyrand-Exlibris:
http://bookplate-jvarnoso.blogspot.com/2007_02_01_archive.html
Schloß Valençay:
http://www.chateau-valencay.fr/ - http://de.franceguide.com/schloesser-der-loire/schloss-von-valencay/home.html?nodeID=2334
Deutsche Exlibris-Gesellschaft:
http://www.exlibris-deg.de/
ein herzliches Dankeschön an Herrn Laurent Granier für wertvolle Hinweise und Blasonierungshilfe.
Genealogien: Prof. Herbert Stoyan, Adel-digital, WW-Person auf CD, 10. Auflage 2007, Degener Verlag ISBN 978-3-7686-2515-9
Marsan-Lothringen: Walter Hamilton, French bookplates, G. Bell & sons, 1896,
http://www.archive.org/stream/frenchbookplate00hamigoog#page/n10/mode/2up - http://www.archive.org/stream/frenchbookplate00hamigoog#page/n176/mode/2up
Lothringer Wappen:
http://www.heraldique-europeenne.org/Regions/France/Maison_Lorraine.htm
Ordre de Saint Esprit: http://www.heraldique-europeenne.org/Armoriaux/Saint_Esprit/1756.htm
Prinzen von Marsan:
http://fr.wikipedia.org/wiki/Liste_des_vicomtes_de_Marsan
F. R. Secousse:
Walter Hamilton, French bookplates, G. Bell & sons, 1896, - http://www.archive.org/stream/frenchbookplate00hamigoog#page/n210/mode/2up
Genealogie der Familie de l'Esperonnière:
http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5530580s unter 15. und 16. degré.
Jeweils Informationen des Exlibris-Händlers
http://www.ex-libris-jacques-laget.fr/

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