Bernhard Peter
Historische heraldische Exlibris (60)

Exlibris von Lorenz Rheude:
Diese Bücherzeichengestaltung stammt von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) aus dem Jahr 1906 und wurde für Dr. Richard Wahn angefertigt. Das Wappen, welches weder im Siebmacher noch im Rietstap verzeichnet ist, nur in Wellers Archiv, zeigt in Blau einen beiderseits silbern geflügelten, pfahlweise gestellten Pfeil mit drei silbernen Spitzen, goldenem Schaft und silbernem Flitsch, auf dem blau-silbern bewulsteten Helm mit blau-silbernen Decken ein wachsender silberner Schwan mit erhobenen Flügeln.

Die Familie Wahn geht zurück auf Elias Wahn (1636-16.11.1699), Schulmeister in Sonnewalde. Von diesem stammen die folgenden Brüder ab: 1.) Dr. med. Richard Oscar Wahn (15.6.1873-) ab, praktischer Arzt in Köthen, vermählt am 26.5.1905 mit Berta Margaretha Edda, Tochter des Rentners Kreye in Dessau, und 2.) Dr. med. Ed. Heinrich Richard Wahn (5.3.1866-), vermutlich der Exlibriseigner, ebenfalls praktischer Arzt in Köthen, vermählt am 20.7.1893 mit Fried. Mar. Elisabeth, Tochter des Oberinspektors Hühne in Köthen, und 2.) am 20.4.1899 mit Luise Wilhelmine Elise, Tochter des Kaufmanns Heise in Köthen. Ein dritter Bruder war Oberlehrer in Köthen.

Ein weiterer Dr. Richard Wahn (3.2.1895-21.8.1968) ist in Köthen belegt; Sohn des obengenannten Köthener Arztes, wurde selbst nach Studien in Göttingen und Halle 1925 in Köthen praktischer Arzt und Sanitätsrat und hat sich als Mitarbeiter und zeitweiser Leiter des ehemaligen Ornithologischen Vereins Köthen große Verdienste im Naturschutz erworben. Er heiratete Anneliese Feige.

Daneben enthält dieses Blatt noch fünf weitere Wappenschilde, vier in den Ecken, jeweils nach innen geneigt, und einen oben in der Mitte. Optisch oben links sieht man das Wappen der Stadt Roßlau (Landkreis Anhalt-Zerbst, Sachsen-Anhalt), in Silber auf blauem Wellenschildfuß ein linkshin fahrendes rotes Segelschiff (Elbkahn) mit geschwelltem goldenem Segel, darauf ein linksgewendeter, silbern gekrönter, schwarzer Bär mit je einem abgewendeten silbernen Beil in beiden Vordertatzen; die Mastspitze mit einem rechtsgerichteten blauen Fisch (Karpfen) als Wetterfahne. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: St Seite: 324 Tafel: 311. Das Wappen nimmt Bezug auf das Wappentier der Anhaltiner, an den im Mittelalter wichtigen Fährübergang über die Elbe, an den Flußschiffbau sowie an den Karpfenteich, der sich bis 1740 anstelle des heutigen Marktplatzes in der Stadt befunden haben soll. Auf dem ältesten bekannten Siegel aus dem Jahre 1745 befindet sich bereits dieses Wappenbild.

Oben in der Mitte sieht man das Wappen der Stadt Köthen (Landkreises Anhalt-Bitterfeld, Sachsen-Anhalt). Es zeigt in Silber eine rote Stadtmauer mit drei Zinnentürmen und geöffnetem Tor, der Mittelturm höher als die beiden seitlichen Türme. Das Stadtwappen wird durch Siegelführung bereits 1325 belegt. Heute wird das Stadtwappen wie folgt blasoniert: In Silber eine gezinnte rote Stadtmauer, schwarz gefugt, mit geöffnetem roten Tor, hochgezogenem blauen Fallgatter und drei aufgesetzten gezinnten roten, schwarz gefugten Türmen mit je einem Fenster, der größere und stärkere mittlere Turm mit blauem Kegeldach und goldenem Knauf.

Oben optisch rechts befindet sich das Wappen der Stadt Halle (Sachsen-Anhalt), in Silber eine liegende rote Mondsichel, oben und unten begleitet von zwei unterschiedlich großen sechsstrahligen roten Sternen, der untere kleiner. Das Wappen, das vermutlich aus einem Propstsiegel des Augustiner-Chorherrenstifts abgeleitet ist und dessen ursprüngliche Bedeutung ungeklärt ist, wird bereits zu Beginn des 14. Jh. auf Hohlpfennigen abgebildet sowie als Siegelbild des Talschöffengerichts verwendet (1327 belegt). Seit ca. 1450 ist es offizielles Stadtwappen. Es wird beschrieben im Siebmacher Band: St Seite: 77 Tafel: 110. In jeder der drei durch Wappen vertretenen Städte, Roßlau, Köthen und Halle, lebte die Familie Wahn über zwei Generationen.

 

Optisch unten links befindet sich das Wappen Anhalts, gespalten, rechts in Silber ein halber, roter, goldenbewehrter Adler am Spalt, links von Schwarz und Gold neunmal geteilt, darüber ein grüner, schrägrechter Rautenkranz. Das anhaltinische Wappen ist eine Mischung aus dem brandenburgischen und dem sächsischen, und das hat folgende historische Gründe: Graf Esiko von Ballenstedt ist der Ahnherr des Hauses Anhalt. Otto der Reiche, Markgraf von Soltwedel (-1123), nannte sich Graf von Askanien. Albrecht der Bär (1123-1170), des Letztgenannten Sohn, bekam 1134 die Nordmark von König Lothar als Lehen, und 1144 kamen noch ein paar Gebiete aus einer Erbschaft hinzu. Die Nordmark umfaßte Gebiete der Brandenburger Gegend, weshalb Albrecht der Bär nun den Titel "Markgraf von Brandenburg" annahm. Das erklärt die Aufnahme des geminderten, halbierten Brandenburger Adlers im Wappen. Bernhard (-1212), Albrechts Sohn, hatte beim Tode des Vaters die anhaltinischen Länder geerbt, dazu profitierte er 1180 von der gegen Heinrich den Löwen verhängten Reichsacht, denn er bekam einen Teil der damals eingezogenen Reichslehen zugesprochen. Heinrich der Löwe war vor seiner Ächtung Herzog von Sachsen und Bayern. Deshalb nannte sich Bernhard nun Herzog von Sachsen und Fürst von Anhalt. Das erklärt das stete spätere Auftreten der sächsischen Felder im anhaltinischen Wappen. Nach Bernhards Tod teilten sich seine beiden Söhne das Gebiet: Albrecht bekam Sachsen und wurde dort Herzog, Heinrich I. wurde Fürst von Anhalt. Beide führten das gleiche Wappen, gespalten, rechts in Silber ein halber, roter, goldenbewehrter Adler am Spalt, links von Gold und Schwarz neunmal geteilt. Das beschriebene Stammwappen machte ohne Hinzunahme weiterer Felder zwei sekundäre Veränderungen durch: Die linke Schildhälfte wird nun zusätzlich mit dem grünen, schrägrechten Rautenkranz belegt, der ursprünglich keinesfalls Bestandteil des anhaltinischen Wappens war. Die linke Spalthälfte des Schildes war in ihrer ursprünglichen Bedeutung auch nicht Sachsen, sondern Ballenstedt. Das eigentliche Geschlechtswappen der Askanier waren die schwarz-goldenen Teilungen ohne Rautenkranz, das Wappen von Ballenstedt. In der zweiten Hälfte des 13. Jh. (1261) erscheint der Rautenkranz zur Differenzierung der sächsischen Askanier. Ein Zweig mit Blättern wurde schräg über den Schild gelegt. Der Rautenkranz war also ursprünglich eine Wappendifferenzierung des alten Askanierwappens durch den jüngeren Bruder Albrecht von Sachsen, während Heinrich von Aschersleben das Askanierwappen unverändert (von Schwarz und Gold neunmal geteilt) führte. Dieser ursprüngliche Sinn geriet aus dem Blickfeld, und in Angleichung an das sächsische Wappen fand nun auch der Rautenkranz Eingang in das anhaltinische Wappen. Das Feld Ballenstedt wurde also sekundär verändert und zu einem Anspruchswappen Sachsen, und der Adler ist eigentlich auch nur ein Anspruchswappen.

Und schließlich befindet sich optisch unten rechts noch das Wappen des Königreichs Preußen, in Silber ein königlich gekrönter, schwarzer, golden bewehrter und rotgezungter Adler mit goldenen Kleestengeln auf den Flügeln und goldenem preußischen Königszepter rechts und Reichsapfel links in den Fängen sowie den verschlungenen Initialen FR (für Fridericus Rex, König Friedrich I.) auf der Brust.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Dieses von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) gezeichnete Exlibris stammt aus dem Jahr 1923 und wurde für die Bücherei von Dr. Adolf Kayser gezeichnet. Der Eigner war Fabrikbesitzer in Saalfeld an der Saale. Das zentrale Vollwappen zeigt das Wappen Kayser (Kayßer), schwarz-silbern geteilt, oben eine goldene Laubkrone, unten eine verästelte, dürre schwarze Baumkrone die aus dem Schildfuß hervorwächst, auf dem schwarz-silbern bewulsteten Helm mit ebensolchen Decken ein silbern gekleideter Mann, der einen geschlossenen goldenen Zirkel in der Rechten hält, und dessen über den Kopf gezogene Gugel am unteren Rand gezaddelt ist. Die in Frankfurt a. Main, Saalfeld i. Thüringen und in Moskau nachgewiesene Familie und ihr Wappen werden beschrieben im Genealogischen Handbuch bürgerlicher Familien, Bd. 7, 1900 (dort mit einem Aufriß von Adolf M. Hildebrandt, Zirkel nach unten und geöffnet).

Das im Siebmacher Band: Bg10 Seite: 7 Tafel: 8 beschriebene Wappen für eine gleichnamige Familie aus Traben-Trarbach an der Mosel ist bezüglich des Schildes ähnlich, besitzt aber eine andere Helmzier (schwarz-golden übereck geteilte Büffelhörner mit Rosen in den Mündungen) und hat im Schild den dürren, dornigen Ast abweichend in goldenem Feld. Das in Siebmacher Band: Bg7 Seite: 15 Tafel: 15 beschriebene Wappen Kheyser für eine Familie aus Meißen ist ebenfalls ganz ähnlich, mit zwei schwarz-golden geteilten Büffelhörnern als Kleinod und im Schild mit einem grünen Busch im unteren, goldenen Feld, oben die Krone genau wie bei allen anderen Nachweisen.

 

Die drei Wappenschilde im oberen Bereich zeigen heraldisch rechts in goldenem Feld einen schwarzen, golden bewehrten und gekrönten Adler (Reich), heraldisch links in rotem Feld einen silbernen, golden bewehrten und gekrönten Adler (Frankfurt am Main) und in der Mitte zwei aufrechte, voneinander abgekehrte, gekrümmte Fische (Barben), bewinkelt von vier (1:2:1) blauen, sechszackigen Sternen. Letzteres ist das alte Wappen der Stadt Saalfeld in Thüringen, vgl. Siebmacher Band: St Seite: 226 Tafel: 238. Heute führt Saalfeld in Grün zwei aufgerichtete abgewendete silberne Fische, begleitet von zwei sechseckigen silbernen Sternen. Dabei stehen die Barben für das 1346 der Stadt gewährte Privileg, in der Saale Fischfang treiben zu dürfen. Die Farben orientieren sich an den Landesfarben der ehemaligen sächsischen Herzogtümer in Thüringen.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Dieses Blatt ist eine schlichte, klare und auf das wesentliche fokussierte Gestaltung von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) aus dem Jahr 1917 für Egon Freiherr von Berchem. Das Blatt (Schutt-Kehm 1985, S. 316, Nr. 8885) ist optisch rechts neben dem unteren Schildrand im Druck monogrammiert und datiert. Das Stammwappen der Familie, die ursprünglich vermutlich aus den Niederlanden kam und sich in Köln als Rats- und Handelsherrengeschlecht etablierte, das seit 1350 zu den schöffenbaren Geschlechtern Kölns gehörte, zeigt wie hier dargestellt in Rot über einem grünen Dreiberg im Schildfuß einen silbernen schrägrechten Wellenbalken, der von zwei grünen, gestielten, nach der Figur gelegten Seerosenblättern begleitet wird, auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken ein roter Flug, beiderseits belegt mit einen silbernen rechts schräglinken und links schrägrechten Wellenbalken, der von zwei grünen, gestielten, nach der Figur gelegten Seerosenblättern begleitet wird. Das Wappen und seine Entwicklung werden beschrieben im Siebmacher Band: OÖ Seite: 14 Tafel: 6-7, Band: NÖ1 Seite: 30 Tafel: 16, Band: Bö Seite: 104 Tafel: 57 sowie bei Otto Hupp, Münchener Kalender 1920 (dort wird als frühe Variante der Helmzier nur ein roter Flügel angegeben, belegt mit zwei grünen Seerosenblättern, also ohne Wellenschrägbalken, der erst ab dem 16. Jh. hinzugekommen sei).

Die sichere Stammreihe beginnt mit Cornelius Berchem, der 1491 zuerst urkundlich in Erscheinung tritt und damals Vorstand der Goldschmiedezunft in Köln war. Sein Enkel wurde Ratsherr in Köln. Anton von Berchem (7.12.1632-25.4.1700), Sohn von Balthasar von Berchem (-5.8.1636), manderscheidischer Landschultheiß zu Zuckmantl, und dessen Frau, Anna Katharina, Tochter des Grafen Salentin von Manderscheid, wurde zum Stammvater aller nachfolgenden Familienlinien. Anton von Berchem studierte in Köln, wurde Notar, und er verlagerte den Familienschwerpunkt nach Bayern, als er in den Dienst des Kurfürsten Ferdinand Maria trat und in Bayern Grundbesitz erwarb. Er wurde 1669 kurbayerischer Rat und 1675 Geheimer Rat von Kurfürst Ferdinand Maria von Bayern. Er erhielt am 26.4.1676 bzw. 20.10.1676 die kurbayerische und böhmische Edelmannsfreiheit (Gerichtsbarkeit, niederes Jagdrecht, Mannsvorteil des ältesten Mannserben etc.), weil mit dem erworbenen Grundbesitz noch keine adeligen Rechte verbunden waren. Seine Frau wurde Anna Maria Theresa von Schalk genannt Schwiffting (-1689). Er bekam am 9.7.1677 zu München das Prädikat "zu Plüdenburg und Menzing" verliehen neben dem "von". Bei der "Plüdenburg" handelt es sich um die 1676 erworbene Blutenburg. Die Blutenburg war stark heruntergekommen und wurde von ihm wiederhergestellt. 1702 ging sie der Familie aber wieder verloren, weil Antons Erben die Hofmark wegen unsauberer Tauschgeschäfte ihres Vaters wieder an den Kurfürsten Max II. Emanuel zurückgeben mußten. Dieser wiederum übertrug die Blutenburg seiner Gattin Therese Kunigunde, die hier bis zu ihrem Tod residierte.

 

Anton von Berchem war als Diplomat am Wiener Hof tätig und wurde von Kaiser Leopold I. am 23.1.1683 zu Wien in den erbländisch-österreichischen Freiherrenstand und Reichsfreiherrenstand und am 25.1.1683 in den böhmischen Freiherrenstand erhoben. Am 14.4.1687 erhielt er den niederösterreichischen und am 27.8.1687 den oberösterreichischen Herrenstand. Die freiherrliche Linie wurde 1813 in die bayerische Adelsmatrikel eingetragen.

Das freiherrliche Wappen von 1683 ist geviert, Feld 1 und 4: Stammwappen, Feld 2 und 3: in Blau auf grünem Boden eine silberne, rotbedachte Burg (bzw. ein Kastell) mit Zinnenturm, schwarzen Fenstern und goldenem Tor, die Seitengebäude rot gedeckt. Dazu werden zwei gekrönte Helme geführt, Helm 1 (rechts): auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein blauer Flug, belegt mit einer silbernen, rotbedachten Burg mit Zinnenturm, die auf einem grünen Boden steht, Helm 2 (links): Stammhelm. Alternativ Decken rechts rot-golden, links rot-silbern.

Maximilian Franz Carl Joseph Frhr. von Berchem (18.5.1705-), Enkel des oben genannten Anton, kurbayerischer Geheimer Rat, kurfürstlich-bayerischer Kammerpräsident und Conferenz-Minister, wurde von Kaiser Josef II. am 4.1.1772 zu Wien in den Reichsgrafenstand erhoben. Er war vermählt in erster Ehe mit Maria Rosa von Mörmann und in zweiter Ehe mit Carolina Gräfin von Königsfeld zu Egloffsheim. Fortan gab es die jüngere, gräfliche Linie zu Piesing und die ältere, freiherrliche Linie zu Niedertraubling nebeneinander. Die gräfliche Linie wurde am 16.11.1812 in die königlich-bayerische Adelsmatrikel bei der Grafenklasse eingetragen. Das nächste, gräfliche Wappen ist geviert wie zuvor beschrieben, wird aber mit drei gekrönten Helmen geführt: Helm 1 (Mitte): auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken ein schwarzer Adler, Helm 2 (rechts): wie zuvor, Helm 3 (links): wie zuvor. Alternativ Decken rechts blau-silbern, links rot-silbern. Schildhalter: Zwei einwärtssehende naturfarbene Hirsche.

Neben diesem Wappen gibt es noch das der gräflichen Linie Berchem-Haimhausen. Graf Cajetan Joseph Maximilian Johann Nepomuk Felix von Berchem (31.5.1795-14.7.1863) vereinigte mit Genehmigung von Kaiser Franz I. vom 28.6.1819 und mit Diplom vom 15.10.1848 Name und Wappen mit den von Haimhausen, weil das der letzte Wille seiner Großmutter mütterlicherseits war, das war Johanna Maria Regina Felicitas Theresia Gräfin von Haimhausen (7.12.1734-8.1.1818), die Ignaz Joseph Constantin Cajetan Johannes Erasmus Graf Fugger-Zinnenberg (9.8.1720-14.6.1791) geheiratet hatte. Deren Tochter, Maria Josepha Antonia Felicitas Walburga Gräfin Fugger von Kirchberg und zu Weissenhorn und zu Zinnenberg (20.4.1766-) hatte Maximilian Carl Joseph Johann Nepomuk Aloys Valentin Caspar Melchior Balthasar Graf von Berchem (8.1.1762-20.8.1831) geheiratet, Cajetans Vater. Besagte Johanna Gräfin von Haimhausen war die letzte ihres Stammes und vererbte ihrem Enkel Graf Cajetan ihre Herrschaft Kuttenplan in Böhmen. Graf Cajetan war zunächst 1808-1812 Page am königlich-bayerischen Hof, machte dann eine militärische Karriere und nahm 1813-1815 am Feldzug gegen Frankreich teil, wurde 1817 Ordonnanzoffizier des Kreiskommandos des Oberdonaukreises, dann 1818 aus dem Heeresdienst als Hauptman à la suite entlassen. Er war königlich-bayerischer Kämmerer und endete, als er sich mit der Pistole erschoß. Er hatte Wilhelmina Maria Anna Philippina Gräfin von Triva (1800-11.4.1862) geheiratet, und ihr Sohn Johann Nepomuk Ernst Sigismund Johann Graf von Berchem-Haimhausen (20.9.1823-13.6.1896) folgte ihm als Erbherr auf Kuttenplan (Chodová Planá) bei Marienbad in Böhmen nach. Mit ihm erlosch diese Linie 1896; Erbe von Kuttenplan wurde Maximilian von Berchem. Bis 1945 blieb Kuttenplan in der Familie.

Dieses vermehrte Wappen der Linie Berchem-Haimhausen ist geviert mit gespaltenem Herzschild, Feld 1 und 4: in Silber auf einem grünen Dreiberg ein golden gekrönter und ebenso bewehrter schwarzer Adler, Feld 2 und 3: in Rot auf grünem Boden ein silbernes, rotbedachtes Haus mit schwarzem Tor und ebensolchen Fenstern (Haimhausen), Herzschild gespalten, rechts in Blau auf grünem Boden eine silberne, rotbedachte Burg mit Zinnenturm, schwarzen Fenstern und goldenem Tor, links Stammwappen. Alternativ Stammwappen rechts und Burg links. Dazu werden drei gekrönte Helme geführt, Helm 1 (Mitte): auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken ein schwarzer Adler, Helm 2 (rechts): auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein wachsender Mann in rotem Leibrock und mit goldener Leibbinde, der Rock mit goldenen Aufschlägen, um den Kopf eine von Rot, Gold und Silber gestreifte Binde, der in der Rechten ein Schwert aufrecht hält und die Linke eingestemmt hat, Helm 3 (links): auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein wachsendes silbernes Einhorn zwischen zwei blauen Flügeln. Alternativ Decken rechts blau-silbern, links rot-silbern.

Die Linie Berchem-Königsfeld, die von Eduard Frhr. von Berchem (9.8.1809-1883, Sohn von Wilhelm Clemens Anton Freiherr von Berchem) begründet wurde, dessen Mutter Maria Anna Sophia (8.1.1789-5.2.1867) die letzte Gräfin von Königsfeld war, führt seit der 1860 vom bayerischen König genehmigten Namens- und Wappenvereinigung das Wappen geviert mit Herzschild, Feld 1: Stammwappen, Feld 2: in Silber der golden gekleidete Rumpf eines bärtigen Mannes mit silbernem Kragen, eine königliche Bügelkrone auf dem Haupt, Feld 3: in Blau auf grünem Boden eine silberne, rotbedachte Burg mit Zinnenturm, schwarzen Fenstern und goldenem Tor, Feld 4: in Rot der golden gekleidete Rumpf eines bärtigen Mannes, mit silbernem Kragen und offener Zackenkrone, Herzschild: in Gold ein schwarzer Doppeladler mit der Krone des Reichs zwischen den beiden Häuptern. Dazu werden drei gekrönte Helme geführt: Helm 1 (Mitte): auf dem Helm mit schwarz-goldenen Decken ein schwarzer Doppeladler mit der Krone des Reichs zwischen den beiden Häuptern, Helm 2 (rechts): auf dem Helm mit rot-goldenen Decken der wachsende, golden gekleidete Rumpf eines bärtigen Mannes mit silbernem Kragen, eine königliche Bügelkrone auf dem Haupt, Helm 3 (links): auf dem Helm mit rot-silbernen Decken wachsend der golden gekleidete Rumpf eines bärtigen Mannes, mit silbernem Kragen und offener Zackenkrone. Eduard von Berchem heiratete Natalie Gräfin Deym Freiin von Stritez (26.5.1813-1885), und nach ihm folgte sein Sohn Johann Rudolph Freiherr von Berchem-Königsfeld (1842-13.6.1897) auf dem Besitz in Steinach nach.

Der Exlibriseigner, Egon August Freiherr von Berchem (2.4.1876-1.12.1946), war der Sohn von Alfred Wilhelm Ludwig Freiherr von Berchem (17.8.1843-12.9.1890) und dessen Frau Elise Henning (31.3.1853-2.2.1938), Tochter des Nürnberger Privatgelehrten Adolf Henning. Egons Großeltern väterlicherseits waren Friedrich Freiherr von Berchem (28.7.1813-24.4.1875) und Maria Friederike Natalie Freiin von Eyb (12.10.1822-13.11.1846). Damit führt sich seine Abstammung in direkter Linie auf den oben erwähnten Wilhelm Clemens Anton Freiherr von Berchem zurück, aus der freiherrlich gebliebenen Linie, von der die Linie Berchem-Königsfeld abzweigte, was aber den Erstgeborenen Eduard betraf, nicht seinen jüngeren Bruder Friedrich.

Egon August Freiherr von Berchem wurde in Stuttgart geboren und machte eine Karriere als Verlagsbuchhändler. Zuerst gründete er 1901 in Waldheim (Sachsen) eine eigene Buchhandlung. Dann kaufte er in München 1911 die Firma "Max Kellerers Hofbuchhandlung". Sein großes Hobby waren Sphragistik und Heraldik. Als Autodidakt, langjähriger Sammler und Autor grundlegender Werke brachte er es zu hohem Ansehen in beiden Bereichen. Er hatte engen Kontakt zu Otto Hupp und Donald Lindsay Galbreath und arbeite eng mit diesen zusammen, fachlich, als Autor und auch als Verleger von deren Werken. Alle drei hatten sich gemeinsam der Wiederentdeckung und Belebung guter Heroldskunst verschrieben und arbeiteten daran, die Heraldik wieder an ihren historischen und ästhetischen Vorbildern zu orientieren. Gemeinsam mit den beiden Genannten kämpfte er mit Wort und Feder gegen die Runentheorie Guido Lists und Bernhard Koerners. Er war seit dem 5.2.1918 Mitglied im Verein Herold, seit dem 7.11.1939 Ehrenmitglied; weiterhin war er seit 1922 Mitglied im Bayerischen Verein für Familienkunde, im Verein Adler, im Verein St. Michael (Verein deutscher Edelleute zur Pflege der Geschichte und Wahrung historisch berechtigter Standesinteressen) und im Verein Roland. Zu seinen wichtigen Publikationen zählen 1920 "Grundzüge der Wappenkunde", 1923 "Siegel“ (Bibliothek für Kunst- und Altertumssammler, Band 11), 1939 "Die Wappenbücher des deutschen Mittelalters", 1937 "Die Herolde und ihre Beziehung zum Wappenwesen", 1937 "Heraldische Bibliographie", 1939 "Beiträge zur Geschichte der Heraldik". Egon August Freiherr von Berchem starb in Oberelkofen (Kreis Ebersberg, heute Stadtteil von Grafing bei München).

Exlibris von Lorenz Rheude:
Dieses Blatt ist ein Werk von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) aus dem Jahr 1923 für Herrn R. Späth (Schutt-Kehm 2003, S. 298, Nr. 38.219). Das Vollwappen wird auf drei Seiten von einem Lorbeerkranz umgeben, der rechts, links und unten von je einem Wappenschild belegt ist, wobei die beiden seitlichen eine Tartschenform besitzen, der untere jedoch symmetrisch ohne Lanzenruhe ist. Den oberen Abschluß bildet das Schriftband mit der Eignerzuweisung "EX LIBRIS R. SPÄTH." Das nicht im Siebmacher bzw. Rietstap verzeichnete Wappen spielt mit seiner Vielzahl an Himmelsgestirnen, den atmosphärischen Erscheinungen und der hinter dem Gebirge versinkenden Sonne mit der zeitlichen Bedeutung des Familiennamens, und im Oberwappen ist mit Mond und Stern dann endgültig die Nacht hereingebrochen: Der Schild zeigt in Blau über einem grünen, aus drei Bergspitzen gestaffelten Gebirge eine versinkende, goldene Strahlensonne mit abwechselnd geraden und geflammten Strahlen unter einem schräglinken, nach oben gebogenen Regenbogen, der aus drei Streifen in den Farben Gold, Rot und Grün besteht, auf dem blau-golden bewulsteten Helm mit blau-goldenen Decken ein goldener sechszackiger Stern angestemmt zwischen einem blau-golden übereck geteilten Flug, der beiderseits mit einer silbernen, mit den Spitzen nach innen gerichteten Mondsichel belegt ist. Der Schild heraldisch rechts auf dem Lorbeerkranz wiederholt das Motiv in gewendeter Form; der Schild heraldisch links zeigt in Blau drei goldene Leisten, zwischen denen pfahlweise ein gestürzter silberner Fisch hindurchgeflochten ist (Hinweise willkommen), und der dritte Schild ganz unten ist rot-silbern mit drei aufsteigenden Spitzen geteilt. Über den Hintergrund der Familie ist nichts bekannt (Hinweise willkommen).

 

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ebenfalls von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) wurde dieses Bücherzeichen im Jahr 1903 für Maximilian Herold angefertigt. Eine Scheinarchitektur aus Sockel, Gebälk und zwei kannelierten Säulen mit Kompositkapitellen rahmt eine Szene mit einem vor einer mittig angeordneten Eiche stehenden Reichsherold, der den aufgestützten Schild mit der Rechten und einen Heroldstab in der Linken hält. Hinter dem Herold trennt ein niedriger Flechtzaun die dahinter liegende Landschaft ab. Im Hintergrund erkennt man im optisch linken Teil des Blattes eine auf einem Hügel liegende Burg. Dabei handelt es sich um die sächsische Burg Kriebstein, die als schönste Burg Sachsens gilt und nacheinander im Besitz der von Beerwalde, der von Schleinitz, der von Carlowitz, der von Schönberg, der von Milkau und bis zur Enteignung 1945 der von Arnim war. Auf dem Gebälk der Scheinarchitektur steht die Majuskel-Inschrift: "IUVANTE DEO CONSERVOR" - mit Gottes Hilfe werde ich bewahrt, unten im Sockelbereich "EX LIBRIS MEIS MAXIMILIAN HEROLD SAX A(NNO) D(OMINI) MCMIII". Der Schild zeigt als redendes Wappen in goldenem Feld auf einem Dreiberg im Schildfuß stehend einen Reichsherold mit Stab in der Rechten und adlergeschmücktem Tappert, auf dem Kopf ein federgeschmücktes Barett. Ein Oberwappen fehlt. Weder im Siebmacher noch im Rietstap findet sich ein entsprechender Wappeneintrag.

 

Exlibris von Ernst Krahl:
Das nachstehende Bücherzeichen wurde von Ernst Krahl (26.10.1858-22.11.1926) für Emil Ehrensberger gestaltet (Heliogravur). Das in die heraldisch rechte untere Ecke gestellte und einwärts gewendete Vollwappen und eine üppige Jugendstileinfassung rahmen ein mit geringerer Farbtiefe wiedergegebenes, im Wasser vor Anker gegangenes Schlachtschiff. Es ist ein Hybrid mit zwei Masten für die Hilfssegel, wobei die Masten befestigte Mastkörbe tragen. Ein doppelläufiges Geschütz auf dem Vordeck weist es als Kriegsschiff aus. Eine weitere Kanone ist im optisch rechten unteren Eck des Blattes über dem Schriftfeld aufgebaut. Genau unter deren Mechanismus zur Höhenjustierung sind das eingedruckte Künstlermonogramm und die Jahreszahl 1902 zu erkennen. Ein zweites Geschützrohr ist als Silhouette in dem optisch rechten Randornament zu erkennen, vertikal nach oben gerichtet, darüber zwei kugelförmige Granaten, aus denen oben Flammenzungen schlagen.

Im Gegensatz zu diesem martialischen Hintergrund wirkt das Wappen Ehrensberger extrem friedlich: In Blau auf einem grünen Dreiberg fächerförmig drei beblätterte Getreideähren, auf dem gekrönten Helm fächerförmig drei beblätterte Getreideähren zwischen einem blauen Flug. Das Wappen ist weder im Siebmacher noch im Rietstap verzeichnet, Hinweise auf Literaturbelege und fehlende Tinkturen willkommen. Es handelt sich um ein redendes Wappen, indem "Ehrensberger" als Ähren-Berge umgesetzt wird.

 

Bei dem Eigner handelt es sich um den Chemiker und Metallurgen Emil Ehrensberger (25.9.1858-8.5.1940). Er begann nach dem Studium an der Bergakademie Freiberg seine Berufstätigkeit in der Kruppschen Hermannshütte in Neuwied, in der Rohstahl erzeugt wurde. Sein besonderes Forschungsgebiet war korrosionsfester Edelstahl, und er gilt als Erfinder des Chrom-Nickel-Stahls. In der Essener Firma Friedrich Krupp AG war er 1899 bis 1916 Vorstandsmitglied. Außerdem war er Direktor der Panzer- und Geschoßfabrikation der Firma Krupp in Essen. Danach wechselte er in den Aufsichtsrat der Krupp AG. Dies erklärt die Wahl der Motive, sowohl die Geschütze und Geschosse als auch die Stahlprodukte in korrosionsfördernder Umgebung, nämlich auf Kriegsschiffen. Daneben ist er auch noch als Uhrensammler und Hobby-Astronom bekannt. Er verbrachte nach seiner Pensionierung 1917 den Ruhestand in Traunstein, wo er sich eine Sternwarte einrichtete.

Er war seit 1884 mit Pauline Bachofen von Echt vermählt, was die Verbindung mit dem Wiener Heraldiker und Künstler Ernst Krahl erklärt. Die aus dem Limburgischen stammende und dann nach Wien gezogene Familie Bachofen von Echt ist, wie die vorgestellte Sammlung belegt, Auftraggeber von etlichen Blättern für die eigene Familie bei verschiedenen Künstlern, darunter mehrere von Ernst Krahl. Für das Paar gibt es eine silberne Gedenkmedaille aus dem Jahre 1910, die an die 1909 gefeierte Silberhochzeit von Emil und Pauline Ehrensberger, geb. Bachofen von Echt, sowie an die Hochzeit von Wilhelm Muehlon mit Hilde Ehrensberger in Essen am 25.6.1910 erinnert und das Allianzwappen der Brauteltern abbildet. Und auch in diesem Exlibris ist ein Hinweis auf seine Frau angebracht: Deren Wappentier, das schreitende Lamm, ist als Silhouette im optisch linken oberen Bereich des Blattes zu erkennen, quasi als Teil des Rahmens.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Dieses Blatt ist ein Aufriß aus der Feder von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) aus dem Jahr 1904 für Gustav Ehrhardt, Ingenieur in Hamburg. Rheude hat dieses Blatt (Schutt-Kehm 1985, S. 316, Nr. 8899) nicht nur gezeichnet, sondern auch das Wappen an sich neu entworfen. Der Schild zeigt in Blau einen goldenen, Blitze aussendenden, fünfzackigen Stern, umschlossen von einem silbernen Zahnrad, auf dem blau-silbern bewulsteten Helm mit blau-silbernen Decken ein blaues, mit dem Schildbild belegtes und ringsum mit sieben Pfauenspiegeln bestecktes Schirmbrett. Das Motiv des Schildes versinnbildlicht die durch menschliche Fertigkeiten beherrschten elektrischen Funken. Die Pfauenspiegel der Helmzier sind ein dem Hamburger Stadtwappen entlehntes Motiv. In den beiden oberen Ecken des mit Jugendstillinien eingefaßten Blattes sehen wir die Wappenschilde der Städte Berlin (in Silber ein aufrechter, schwarzer Bär) und Mühlhausen in Thüringen (ehemalige Reichsstadt, in Gold ein schwarzer Adler, auf den Flügeln mit je einem silbernen Mühleisen belegt, hier die Mühleisen nicht aufgelöst, vgl. Siebmacher Band: St Seite: 84 Tafel: 116, heute golden-rot geteilt, oben ein wachsender schwarzer Adler mit rotem Schnabel, unten ein silbernes Mühleisen).

 

Das Wappen ist weder im Siebmacher noch im Rietstap zu finden; es wird nur in Wellers Archiv beschrieben. Vom Stil her ist es extremes Kunstprodukt an der Stoßstelle zwischen industrieller Moderne und traditioneller Heroldskunst, welches einerseits die klare, klassische Gestaltung als äußere Form nimmt und uralte Prinzipien wie das Schirmbrett verwendet, andererseits gnadenlos moderne Motive aus Industrie und Technik verwendet, die in dieser Kombination an einem Ritter undenkbar wären. Die eher klassisch orientierten Freunde der Heraldik dürften im Jahre 1904 genauso aufgeschrien haben wie 90 Jahre später, als ein Wappen mit Mondrakete in der Helmzier in die Deutsche Wappenrolle eingetragen wurde: Die perfekte heraldische äußere Form und herausragende Zeichenkunst bewahren nicht vor groben inhaltlichen Fehltritten. Um ein rundum stimmiges Wappen zu erhalten, sollte man sich eben immer noch zusätzlich die Frage stellen: Wäre dieses Wappen im 13., 14. oder 15. Jh. vorstellbar gewesen? Das kann hier wie dort sicher verneint werden.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Dieses Blatt ist ein Aufriß aus der Feder von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) aus dem Jahr 1911 für J. von Busse. Der Rahmen wird durch doppelte, dicke Linien in vier quadratische Eckfelder und vier Rechteckfelder unterteilt. Erstere zitieren den oberhalben Adler aus der oberen Schildhälfte, letzte tragen in den querrechteckigen Feldern die Eigneridentifikation "BUECHEREI J VON BUSSE" und in den hochrechteckigen Feldern Muster aus miteinander verschränkten Seitensparren. Der Schild wird durch einen goldenen Balken von Silber und Rot geteilt, oben ein wachsender, gekrönter Adler, unten ein silberner Majuskel-Buchstabe "W", auf dem gekrönten Helm mit rechts außen schwarzen und links außen roten Decken, die innen vermutlich jeweils golden sind, drei Straußenfedern, eine silberne zwischen zwei schwarzen.

 

Eine ähnliche, aber im Detail abweichende und damit nicht identische Darstellung wird im Siebmacher Band: Pr Seite: 104 Tafel: 136 für eine aus Posen stammende und in der preußischen Armee bediensteten Familie von Busse gegeben, ohne den goldenen Balken, mit einem ganzen Adler in der oberen Hälfte und mit fünf abwechselnd roten und silbernen Straußenfedern als Kleinod zu rot-silbernen Decken. Der untere Teil des Wappens zitiert das Motiv der polnischen Wappengruppe Abdank. Im Rietstap/Rolland ist zusätzlich noch die obere Schildhälfte von goldener Feldfarbe. Beide Quellen entsprechen nicht der hier vorliegenden, als authentisch anzusehenden Darstellung; der Zusammenhang ist ungeklärt.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Dieses in zwei Farben (Rot und Blau) gedruckte Blatt ist ein undatierter Aufriß von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) für sich selbst. Er hat das im Siebmacher Band Bg11, S. 66, T. 8. beschriebene Wappen im Jahre 1892 für sich und seine Brüder Josef und Max angenommen, und es ist im Stützbogen-Kleeblattschnitt 2:1 rot-silbern geteilt. Ein Oberwappen wird hier nicht dargestellt. Den Hintergrund des Zentralfeldes bilden die bayerischen silbern-blauen Schrägrauten als Hinweis für seine in Bayern liegenden Lebensschwerpunkte München und Regensburg. Diesen entsprechen auch die beiden kleinen Wappenschilde der optisch linken Seite, oben ist das Stadtwappen von München zu sehen (in Silber ein Mönch mit schwarzer, golden bordierter Kutte und roten Schuhen, in der Linken ein rotes Buch haltend, die Rechte zum Schwur erhoben), unten das Stadtwappen von Regensburg (zwei schräggekreuzte silberne Schlüssel in rotem Felde). Der Wappenschild optisch rechts oben mit den drei silbernen Schildchen in rotem Feld ist das Berufswappen der Maler und Künstler. Der vierte Schild optisch unten rechts zeigt in Silber einen blauen, rot gekrönten und ebenso bewehrten Löwen mit Doppelschwanz (ungeklärt). Der breite Rand zwischen den vier eckständigen Schilden greift das Wappenmotiv des Eigners auf, indem der breite rote Streifen mit vielen silbernen Kleeblättern belegt ist, abwechselnd aufrecht und gestürzt. Alle Kleeblätter sind in diesem Blatt kreisrund ausgerundet.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Dieses kreisrund gestaltete und zweifarbig (Rot und Grün) gedruckte Blatt ist ein weiterer undatierter Aufriß von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) für sich selbst, ebenfalls nicht monogrammiert (61 x 61 mm, Autolithographie, Schutt-Kehm 2003, S. 297, Nr. 38. 188). Nur der Schildinhalt, im Stützbogen-Kleeblattschnitt (2:1) rot-silbern geteilt, wird in einem ornamental ausgezogenen Schild gezeigt. Der grüne Innenhintergrund ist oben, unten, rechts und links in je ein Kleeblatt ausgezogen, welches das Schildmotiv modifizierend aufgreift und die Schrift "EX LIBRIS LAVRENTII RHEVDE" auf dem kreisförmig umlaufenden Band teilt. Der Schild, hier zur totalen Zierform geworden, ist oben in der Mitte ebenfalls zu einem Kleeblatt ausgezogen, wobei die Kleeblätter im inneren Bereich der Komposition spitz enden, im äußeren Bereich jedoch eingekerbt sind.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Dieses Exlibrisblatt für Otto von Pelser-Berensberg ist ein Aufriß aus der Feder von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1.5.1939) aus dem Jahr 1906. Das die Komposition beherrschende Vollwappen wird umschlossen von einem unten rechteckig, oben halbrund geschlossenen Rahmen, der von einem durchgehenden Seerosenpflanzenstengel mit davon abzweigenden Ranken und Seerosenblättern gebildet wird, wodurch geschickt eine Verbindung zum Wappeninhalt geschaffen wird. Unten ist zwischen den Begrenzungen ein Schriftband mit der Eignernennung aufgespannt, das sich nicht nur rechts und links um die dortigen Seerosenstengel einrollt, sondern auch mit einem Fortsatz nach unten, auf dem das Künstlermonogramm die Jahreszahl teilt.

Das Wappen zeigt in Silber einen von drei (2:1) grünen, gestielten, nierenförmigen Seerosenblättern begleiteten grünen Herzschild mit einem schräglinken Hermelinbalken, auf dem gekrönten Helm mit grün-silbernen Decken ein aufrechtes, gestieltes, grünes Seerosenblatt zwischen einem rechts silbernen und links grünen Flug. Das Wappen wird in mehreren von dieser authentischen Darstellung abweichenden, unzutreffenden Varianten beschrieben im Siebmacher Band: PrE Seite: 145 Tafel: 124 (Herzschild golden mit schrägrechtem Hermelinbalken), in Band: Pr Seite: 294 Tafel: 347 (Dreiblatt anstelle von drei Seerosenblättern) und in Band: OÖ Seite: 238 Tafel: 67 (silberner Schräglinksbalken anstelle Hermelinbalken, gestielte, dreiblättrige Kleeblätter anstelle der Seerosenblätter). Alle diese Siebmacher-Beschreibungen sind anders, und keine ist zutreffend.

Der silberne Schild mit den drei grünen Seerosenblättern ist das Stammwappen der Familie Pelser (Peltzer), ebenso das Kleinod. Es wird bei Macco korrekt beschrieben und abgebildet. Der Herzschild ist eine Zutat der Linie Pelser-Berensberg. Die Familie Pelser (Peltzer) hieß ursprünglich Kremer, änderte mit Beginn des 16. Jh. den Namen in Kremer gen. Peltzer und nannte sich schließlich nur noch Peltzer, was dann zu Pelser wurde. Dieser Zweitname bezieht sich auf die Tätigkeit in der Kürschnerei, und genau das drückt der differenzierend hinzugenommene Herzschild aus. Als Stammvater der Familie gilt der 1466-1483 erwähnte Jakob Kremer. Im 17. Jh. erwarb die Familie Kupfermühlen bei Stolberg. Die Linie Pelser-Berensberg wurde 1766 in den Reichsadelsstand erhoben.

Im freien Platz zwischen der Umrahmung und dem Oberwappen befindet sich noch ein nach links geneigter Schild mit dem Wappenbild der Reichsstadt Aachen, in Gold ein schwarzer, rotbewehrter Adler.

Der Eigner, Otto von Pelser-Berensberg (27.2.1857-2.11.1935), entstammte einer Nebenlinie der in Aachen und im benachbarten Stolberg tätigen Industriellenfamilie Pelser (Peltzer). Maria Hubert Wilhelm August Otto von Pelser Berensberg war der Sohn von Friedrich von Pelser-Berensberg (Wilhelm Hubert Maria Anton Friedrich, 1809-1875) und Eulalia Franziska Koch (1822-1915). Er kam im grenznahen niederländischen Ort Neu-Lemiers (Vaals) als 8. von insgesamt 11 Kindern zur Welt und wurde bekannt als deutsch-niederländischer Bergbau-Unternehmer und Bergwerksbesitzer, der die königlich-niederländischen Domaniale Mijnen in Kerkrade in Limburg (Steinkohlenbergwerk) und die mit der Domaniale kooperierende Aachen-Maastrichter Eisenbahngesellschaft (Spoorweg Mij. Aken-Maastricht) jahrelang als Direktor leitete. Er lebte selbst in Aachen, wo er in den Jahren 1906-1907 durch den Architekten Carl Sieben eine Villa in der Nizzaallee Nr. 2 erbauen ließ; das repräsentative Haus am Hang des Lousbergs in der Nähe des Belvedere-Drehturmes existiert noch heute und steht unter Denkmalschutz. Das Obergeschoß nutzte er als Privatwohnung, das Erdgeschoß für seine Amtsgeschäfte als Konsul. Heute ist es ein Verbindungshaus des VDSt Aachen-Breslau II. Seit dem 22.3.1900 war Otto von Pelser-Berensberg Honorarkonsul der Niederlande. Später nahm er auch die Aufgaben eines Generalkonsuls des Großherzogtums Luxemburg in Aachen wahr. Sein ehrenamtliches Engagement für das 1921 neu gegründete Deutsche Rote Kreuz war vorbildlich und verdienstvoll. Er verfaßte 1908 eine Familiengeschichte mit dem Titel "Zur Geschichte des Geschlechtes von Pelser-Berensberg", die bei der Kunstanstalt Gebrüder Driessen in Aachen verlegt wurde. Er starb im Alter von 78 Jahren in Aachen.

Otto von Pelser-Berensberg heiratete zweimal, am 4.2.1888 in erster Ehe die aus Kerkrade stammende Niederländerin Maria Gerarda van der Elst (11.9.1864-22.3.1889), die Tochter des niederländischen Oberbergingenieurs und Regierungskommissars Ego van der Elst und seiner Frau Maria Susanne Hupkens, und am 17.11.1891 in Düsseldorf in zweiter Ehe mit der aus Wiesbaden-Biebrich stammenden Martha von Mitscherlich (31.3.1867-15.4.1957), die Tochter von Bergwerkbesitzer Dr. phil. Richard Mitscherlich und dessen Frau Maria Ida Jäger. Die erste Ehe war nur kurz und blieb kinderlos; aus der zweiten Ehe gab es drei in Kerkrade geborene Nachkommen, Hans von Pelser-Berensberg (Horst Friedrich Wilhelm Hans, geb. 3.10.1892), Frida von Pelser-Berensberg (Maria Anna Margaretha Eleonore Frida Martha, geb. 15.8.1894) und Otto von Pelser-Berensberg (Eilhard Wilhelm August Otto, geb. 9.9.1898).

Literatur, Quellen und Links:
Elke Schutt-Kehm, Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums, 2. Teil, Band 1: A-K, 720 Seiten, 1685 Abb., Verlag Claus Wittal, Wiesbaden, 1998, ISBN 978-3-922 835-31-8.
Elke Schutt-Kehm, Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums, 2. Teil, Band 2: L-Z, 736 Seiten, 1795 Abb., Verlag Claus Wittal, Wiesbaden, 1998, ISBN 978-3-922 835-32-5
Claus Wittal, Eignerverzeichnis zum Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums, Verlag Claus Wittal, 2003, 336 Seiten, 595 Abb., ISBN 978-3-922 835-33-2
Siebmachers Wappenbücher wie angegeben
Dr. Richard Wahn:
http://www.osa-internet.de/DL/Apus_B01_H6_1969.pdf
Dr. Richard Wahn:
http://www.lau.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MLU/LAU/Naturschutz/Publikationen/Dateien/Zeitschriften/44._Jahrgang_2007_Heft_1.pdf
Roßlau: Lexikon Städte und Wappen der DDR, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Hrsg.: Heinz Gröschel, 3. Auflage, 1985
Roßlau:
https://de.wikipedia.org/wiki/Roßlau_(Elbe)
Köthen: Lexikon Städte und Wappen der DDR, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Hrsg.: Heinz Gröschel, 3. Auflage, 1985
Köthen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Köthen_(Anhalt)
Halle: Lexikon Städte und Wappen der DDR, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Hrsg.: Heinz Gröschel, 3. Auflage, 1985
Halle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Halle_(Saale)
Wahn: Wellers Archiv, 8. Jahrgang, 1907-1908, S. 74-75
Kayser: Genealogisches Handbuch bürgerlicher Familien, Bd. 7, 1900.
Saalfeld:
http://www.saalfeld.de/pic/109BF766834_400x400.jpg (Saalfelder Stadtwappen um 1800)
Egon von Berchem:
https://de.wikipedia.org/wiki/Egon_von_Berchem - https://heraldik-wiki.de/wiki/Egon_Freiherr_von_Berchem
Egon von Berchem: Siebmachers großes Wappenbuch, Sonderband H: Jürgen Arndt: Biographisches Lexikon der Heraldiker; 1992. XXIV und 664 S. mit zahlr. Wappenabb., Festeinband, Degener Verlag, ISBN 3-87947-109-6, S. 36
Adolf Roth: Egon August Freiherr von Berchem, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 62 f.
https://www.deutsche-biographie.de/gnd124086993.html#ndbcontent - http://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016318/images/index.html?seite=80
F. Solleder: Egon Freiherr von Berchem, in: Blätter des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde, 4. Jg., 1926, S. 25, 14. Jahrgang, 1936, S. 19
J. F. Knöpfler: Egon Freiherr von Berchem, in: Blätter des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde, 19. Jg., 1941, S. 57.
Ernst Heinrich Kneschke: Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart in heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung, 1. Bd, A-K, Verlag T. O. Weigel, Leipzig, 1852, S. 67 ff.
Adolf Roth: Berchem, in: Neue Deutsche Biographie, Bd. 2, Duncker & Humblot, Berlin 1955, ISBN 3-428-00183-4, S. 62
https://www.deutsche-biographie.de/gnd133808874.html#ndbcontent - http://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016318/images/index.html?seite=80
Egon Frhr. von Berchem: Die Berchems in Köln, 1910
von Berchem:
https://de.wikipedia.org/wiki/Berchem_(Adelsgeschlecht)
Otto Hupp, Münchener Kalender 1920
Siebmachers Wappenbücher wie aufgeführt
Berchem:
http://geneall.net/de/name/1651518/friedrich-egon-august-karl-maria-freiherr-von-berchem/
Berchem:
http://geneall.net/de/name/1743339/friedrich-freiherr-von-berchem/
Berchem und die Blutenburg:
http://www.blutenburg.de/index.php?id=15
Adelslexikon, Berchem:
http://www.austroaristo.com/joodbnew/index.php?option=com_content&view=article&id=4436:berchem&catid=8&Itemid=102
Genealogisches Handbuch des Adels, Gräflich-Briefadelige Häuser, Bd. I, 1953
Adolf Roth: Berchem, in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S.62
http://www.deutsche-biographie.de/pnd133808874.html - http://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016318/images/index.html?fip=193.174.98.30&id=00016318&seite=82 - http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00016318/images/index.html?id=00016318&fip=193.174.98.30&no=&seite=82 - http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00016318/images/index.html?id=00016318&fip=193.174.98.30&no=&seite=83 - http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0001/bsb00016318/images/index.html?id=00016318&fip=193.174.98.30&no=&seite=84 - http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00016318/image_82 - http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00016318/image_83 - http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00016318/image_84
Leo Freiherr von Ow: Maximilian Franz Joseph Graf von Berchem, in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 63-64
http://www.deutsche-biographie.de/pnd118850679.html
Burg Kriebstein:
https://www.burg-kriebstein.eu/de/startseite/ - https://www.burg-kriebstein.eu/de/burg-kriebstein/
Burg Kriebstein:
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Kriebstein
Burg Kriebstein:
http://www.burg-kriebstein.com/
Freundeskreis Burg Kriebstein:
http://www.kriebsteinfreunde.de/
Gedenkmedaille Ehrensberger:
https://www.numisbids.com/n.php?p=lot&sid=1685&lot=4349 - https://www.numisbids.com/sales/hosted/hoehn/e506/image04349.jpg - https://www.numisbids.com/n.php?p=lot&sid=916&lot=600 - https://www.numisbids.com/sales/hosted/ams/020/image00600.jpg
Emil Ehrensberger:
http://www.sternwarte-traunstein.de/40590.html
Emil Ehrensberger:
https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Ehrensberger
Ehrhardt: Wellers Archiv, Band 5, 1904-1905, S. 140, S. 173.
Mühlhausen:
http://www.ngw.nl/heraldrywiki/index.php?title=Mühlhausen/Thüringen
Mühlhausen: Lexikon Städte und Wappen der DDR, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Hrsg.: Heinz Gröschel, 3. Auflage, 1985
Autobau in Eisenach:
http://www.awe-stiftung.de/scripts/angebote/4244?active=3&subactive=2
Matthias Doht: Wie Gustav Ehrhardt dem Automobil verfiel, Thüringer Allgemeine vom 14.02.2015 / Beilage
Autobau in Eisenach:
https://de.wikipedia.org/wiki/Automobilwerk_Eisenach#Fahrzeugfabrik_Eisenach
Bild von Gustav Ehrhardt:
http://www.awe-stiftung.de/scripts/bilder/picturenew.php?id=11196305&size=2
Wilhelmine Ehrhardt:
http://eisenach.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Die-Automobilbegeisterung-der-Wilhelmine-Ehrhardt-aus-Eisenach-362080842
Otto von Pelser-Berensberg:
https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_von_Pelser-Berensberg
Otto von Pelser-Berensberg:
http://keneman.com/31-H-F-Macco-genealogie-Peltzer.html
Otto von Pelser-Berensberg:
http://familienbuch-euregio.eu/genius/?person=131309 -
Genealogie Pelser-Berensberg:
https://www.genealogieonline.nl/genealogie-schapekoppen/I134240.php
Genealogie Pelser-Berensberg:
http://www.stamboomzoeker.nl/search.php?l=nl&s=0&fn=&sn=pelser%20berensberg&bd1=&bd2=&bp=&m=1&uy=&un=&t=1
Genealogie Pelser-Berensberg:
http://gedbas.genealogy.net/person/ancestors/1127793811
Hermann Friedrich Macco: Geschichte und Genealogie der Familien Peltzer, Beiträge zur Genealogie rheinischer Adels- und Patrizierfamilien, Bd. 3, Georgi, Aachen, 1901
Otto von Pelser-Berensberg: Zur Geschichte des Geschlechtes von Pelser-Berensberg, Kunstanstalt Gebrüder Driessen, Aachen, 1908
Karlheinz Dannert: Die Nizza-Allee, Band 1 der Schriftenreihe der Lousberg-Gesellschaft, Aachen, 2007, ISBN 978-3-00-020864-5, S. 47-56.
Hermann Friedrich Macco: Aachener Wappen und Genealogie, I. Band: Aachener Verlags- und Druck-Gesellschaft m. b. H., Aachen 1907, II. Band: Aachener Verlags- und Druck-Gesellschaft m. b. H., Aachen 1908, online:
http://freepages.history.rootsweb.ancestry.com/~mlcarl/Lit/Gen/MACCO/Wap1/index.htm und http://freepages.history.rootsweb.ancestry.com/~mlcarl/Lit/Gen/MACCO/Wap2/index.htm bzw. https://archive.org/details/bub_gb_gBcXAAAAYAAJ
Darin zu Familie Pelser/Peltzer:
http://freepages.history.rootsweb.ancestry.com/~mlcarl/Lit/Gen/MACCO/Wap2/064-Pelsser-Peltzer.JPG - Wappen: http://freepages.history.rootsweb.ancestry.com/~mlcarl/Lit/Gen/MACCO/Wap2/Wappen-Pauer-Peters-aus-Aachen.JPG

Exlibris (01) - Exlibris (02) - Exlibris (03) - Exlibris (04) - Exlibris (05) - Exlibris (06) - Exlibris (07)
Exlibris (08) - Exlibris (09) - Exlibris (10) - Exlibris (11) - Exlibris (12) - Exlibris (13) - Exlibris (14)
Exlibris (15) - Exlibris (16) - Exlibris (17) - Exlibris (18) - Exlibris (19) - Exlibris (20) - Exlibris (21)
Exlibris (22) - Exlibris (23) - Exlibris (24) - Exlibris (25) - Exlibris (26) - Exlibris (27) - Exlibris (28)
Exlibris (29) - Exlibris (30) - Exlibris (31) - Exlibris (32) - Exlibris (33) - Exlibris (34) - Exlibris (35)
Exlibris (36) - Exlibris (37) - Exlibris (38) - Exlibris (39) - Exlibris (40) - Exlibris (41) - Exlibris (42)
Exlibris (43) - Exlibris (44) - Exlibris (45) - Exlibris (46) - Exlibris (47) - Exlibris (48) - Exlibris (49)
Exlibris (50) - Exlibris (51)
Britische Exlibris (1) - Britische Exlibris (2) - Britische Exlibris (3) - Britische Exlibris (4)
Französische Exlibris (1) - Französische Exlibris (2) - Französische Exlibris (3)
Italienische Exlibris (1) - flämische Exlibris (1)
Signaturen von Künstlern und Heraldikern

Übersicht

Home

© Copyright / Urheberrecht am Text und Datenbank: Bernhard Peter 2016
Die Abb. sind selbst angefertigte Scans historischer, aufgrund ihres Alters gemeinfreier Originale.
Sofern bekannt, ist der Urheber bei der jeweiligen historischen Graphik angegeben.
Impressum
Bestandteil von
www.dr-bernhard-peter.de und www.heraldik-leitfaden.de