Bernhard Peter
Historische heraldische Exlibris (18)

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1919, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für Otto Graf von Saldern-Brallentin (1876–1948), in der Mitte unten im Druck monogrammiert und datiert. Die Komposition ist um ein zentrales Vollwappen der Familie von Saldern aufgebaut, welches von zwei schildhaltenden Löwen flankiert wird. Beide stehen auf dem Rahmenwerk aus beblätterten Ästen entspringenden Zweigen, die sich in der Mitte unter dem Ordenskreuz kreuzen. In das Astwerk, welches sich oben in Form eines in der Mitte offenen Spitzbogens einwärts neigt, sind vier weitere Schilde integriert, jeweils einwärts geneigt und mit einem halbrund gebogenen Band beschriftet. Das Wappen derer von Saldern wird beschrieben im Siebmacher Band: Pr Seite: 24 Tafel: 27, Band: Anh Seite: 6 Tafel: 7, Band: AnhA Seite: 50 Tafel: 29, Band: Me Seite: 18 Tafel: 16, Band: Pr Seite: 342 Tafel: 396, ferner bei Grote, Geschlechts- und Wappenbuch des Königreichs Hannover und des Herzogtums Braunschweig. Das abgebildete Wappen dieser zum braunschweigischen und lüneburgischen Uradel gehörenden Familie zeigt in Gold eine rote, golden bebutzte Rose mit grünen Kelchblättern, auf dem gekrönten Helm mit rot-silbernen Decken ein schwarzer Adlerflug. In Siebmacher I, 182 ist die Rose fälschlicherweise blau, ebenso Decken und Flug bei Masch N. 163 (Siebmacher Band: Me Seite: 18 Tafel: 16), ein abweichendes Kleinod wird mit einem schwarzen Hahnenfederbusch gezeigt (Siebmacher Band: Me Seite: 18 Tafel: 16, Band: Pr Seite: 24 Tafel: 27). Der Stammsitz des Geschlechtes liegt an der Fuhse in Salzgitter-Salder (heute ein Renaissance-Schloß). Ihnen gehörte einst auch die Burg Lichtenberg in Salzgitter-Lichtenberg, erst als Eigentum, dann als Pfand der Braunschweiger Herzöge. Weitere Besitzungen sind Schloß Salder bei Wolfenbüttel, Wilsnack, Burg Wohldenberg, Burg Gebhardshagen (heute auch Salzgitter), Burg Lauenstein, Schloß Henneckenrode, Schloß Nettlingen, Schloß Groß-Plasten, Schloß Plattenburg etc. Otto Graf von Saldern-Brallentin war familiengeschichtlich äußerst interessiert und veröffentlichte 1915 eine Genealogie der Familie v. Saldern, die 303 Mitglieder umfaßte. Die Existenz und der Erhalt des Familienarchivs ist im wesentlichen seinem Engagement zu verdanken.

Exkurs 1: Weitere Wappenvarianten: Von der Linie Saldern-Ahlimb gibt es ab 1830 noch ein vermehrtes gräfliches Wappen: Geviert mit Herzschild, Feld 1 und 4: in Schwarz drei goldene Hifthörner übereinander (wegen des Erbhegemeisteramtes in der werbelinschen Haide, welches die v. Ahlimb besaßen), Feld 2: in Blau ein silbernes Einhorn, Feld 3: in Silber zwei aus den Rändern wachsende, gegeneinander springende Einhörner, Herzschild: Stammwappen, in Gold eine rote, golden bebutzte Rose. Dazu werden drei gekrönte Helme geführt, Helm 1 (rechts): auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein schwarzer Flug, Helm 2 (Mitte): auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein silbernes Einhorn vor einem grünen Pfauenschweif, Helm 3 (links): auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein schwarzer Federbusch. Dazu werden als Schildhalter zwei silberne Löwen geführt. Zu dieser Wappenvermehrung kam es durch die Heirat von Hermann Emil Edmund Graf v. Saldern (1801 - 28.6.1854, er war der Großonkel des Exlibris-Eigners) mit der Letzten aus dem Geschlecht der v. Ahlimb, Luise Caroline Wilhelmine Gräfin v. Ahlimb (11.2.1808 - 13.4.1876). 1830 wurde die Vereinigung von Namen und Wappen gewährt, 1840 wurde der Betreffende in den Grafenstand nach dem Recht der Erstgeburt erhoben (Siebmacher Band: Pr Seite: 24 Tafel: 27). Sein Sohn war Maximilian Alexander Andreas Graf v. Saldern-Ahlimb-Ringenwalde (6.7.1838 - 2.12.1904), dessen Sohn war Franz Hugo Ferdinand Julius Karl Leopold Graf v. Saldern-Ahlimb-Ringenwalde (17.5.1886 - 18.5.1973), die Familie blüht weiterhin.

Exkurs 2: Das Stammwappen der v. Saldern fand übrigens auch Eingang in das Wappen der v. Saldern-Güntheroth und der v. Mesmer-Saldern, und das ist eine lange Geschichte einer erfolgreichen Wappenaneignung. Caspar von Saldern (1711-1786) war kein Sproß der gleichnamigen Adelsfamilie, um die es hier geht, sondern ein Sohn des Amtsschreibers und herzoglichen Amtsverwalters Friedrich von Sallern und dessen Frau Anna Maria Kamphövener. Er entstammte einer bürgerlichen Bauern- und Beamtenfamilie aus Holstein. Er nutze die Namensähnlichkeit, nannte sich v. Saldern und schaffte einen Senkrechtstart in die hohe Politik, brachte es zu einem Adelstitel und zu hohem politischem Ansehen. Er wurde sogar Berater der Zarin Katharina II. und politischer Interessensvertreter des dänischen Königs. Die "richtigen" v. Saldern protestierten zwar anfangs gegen diese Aneignung von Namen und Wappen, doch Caspar Sallern alias von Saldern konnte schließlich aufgrund seines politischen Erfolges seinen Namen unangefochten behalten. König Christian VII. von Dänemark erhob ihn 1768 in den dänischen Grafenstand. Der Name "Güntheroth" kommt von seiner Heirat mit einer dänischen Erbtochter dieses Namens. Caspar führte folgendes Wappen: Geviert, Feld 1 und 4: in Silber unter einer goldenen Krone zwei mit den Enden nach außen gerichtete, verschränkte schwarze Buchstaben "C" für den dänischen König Christian (eine Art Gnadenwappen für seine politischen Verdienste), Feld 2 und 3: in Gold eine rote Rose (eine Usurpation des Stammwappens der echten v. Saldern). Dazu drei gekrönte Helme: Helm 1 und 3: auf dem Helm mit rot-goldenen Decken eine wachsende rote Rose an grünem, dornigem Stiel (eine aus dem Schildbild abgeleitete neue Helmzier), Helm 2 (Mitte): auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein schwarzer Flug (eine Usurpation des Stammkleinods der echten v. Saldern). Schildhalter zwei silberne, widersehende Wölfe. Mit seinem Sohn Karl Heinrich erlosch 1788 das Geschlecht im Mannesstamm. Dessen Tochter Marie Sophie Charlotte v. Saldern-Güntheroth heiratete Christian Friedrich v. Brockdorff, und deren Tochter Friederike Maria v. Brockdorff-Saldern heiratete den Offizier Mesmer aus einer aus Sedan (Frankreich, Champagne) stammenden Familie, und dieser vereinigte die Namen zu Mesmer-Saldern und verwendete den Wappenschild der v. Saldern-Güntheroth, auf dem rot-golden bewulsteten Helm mit ebensolchen Decken zwei wachsende, rote Rosen an grünem, dornigem Stiel zwischen drei Straußenfedern in den Farben rot-golden-rot (Siebmacher Band: SH Seite: 29 Tafel: 14, Band: PrE Seite: 134 Tafel: 115).

Die vier einfachen Schildchen zeigen optisch links oben das Stammwappen Saldern wie beschrieben, optisch rechts oben das Wappen der v. Wedel, in Gold ein schwarzes Wedderad (oder Kammrad) mit zackigem Rande (Siebmacher Band: MeA Seite: 115 Tafel: 65, vermehrtes Wappen siehe Band: PrGfN Seite: 39 Tafel: 30), die Helmzier wäre zu schwarz-goldenen Decken ein wachsender Mannesrumpf in schwarz-rot gespaltenem Gewand, ebensolchem Hut und goldenem Leibgurt (oder eine Variation desselben). Der dritte Schild ist der der Freiherren von Eckardstein, geteilt, oben in Silber der gekrönte preußische Adler (ein königlich gekrönter, schwarzer, golden bewehrter und rotgezungter Adler mit goldenen Kleestengeln auf den Flügeln und goldenem preußischen Königszepter und Reichsapfel in den Fängen sowie den Initialen FR für Fridericus Rex, König Friedrich I) auf der Brust), unten von Gold und Blau schräggeteilt und überdeckt von einem roten, mit drei silbernen Eicheln belegten Balken (Siebmacher Band: Pr Seite: 41 Tafel: 50, Band: AnhA Seite: 76 Tafel: 43). Das hier nicht dargestellte Oberwappen bestünde aus zwei gekrönten Helmen, Helm 1 (rechts): auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein schwarzer, königlich gekrönter Adlerrumpf, Helm 2 (links): auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein roter Flug, beiderseits mit drei (2:1) silbernen aufrechten Eicheln belegt. Alternativ wird Helm 2 als rot-golden bewulstet angegeben, der rechte (verdeckte) Flügel schwarz. Ernst Jakob Eckardt wurde am 20.2.1799 unter dem Namen von Eckartstein (Eckardtstein, Eckardstein) im preußischen Königreich geadelt und in den Freiherrenstand erhoben. Die Familie war in Brandenburg, in Sachsen und in Schlesien begütert. Schildhalter ein goldener Löwe und ein blauer Bär mit goldenem Halsband.

Der vierte Schild schließlich zeigt das Wappenbild der von der Osten, gespalten, hier rechts in Silber drei blaue Wellenschrägbalken, links in Rot ein pfahlweise gestellter, silberner Schlüssel, der Bart nach oben und links gekehrt. Es handelt sich um Uradel aus Westfalen, Pommern und Niedersachsen mit einem Wappen, das in den Quellen einer großen Variationsbreite unterliegt. In der Literatur variieren sowohl die Farben als auch die Positionen, die Konstanten sind eigentlich nur die drei Wellenschrägbalken, der Schlüssel, die Spaltung und die Farben Blau und Rot, damit wird die gesamte Variationsbreite möglicher Kombinationen ausgereizt, zur Verzweiflung heutiger Heraldiker, wobei die Frage offen ist, ob diese Bandbreite toleriert wurde oder durch ungenaue Darstellungen entstand. Im einzelnen findet man z. B. in der Literatur:

Das Gesagte gilt auch für das Oberwappen, wo die Farbe der Helmdecken, das Vorhandensein eines Fluges und die Art der Anbringung der Pfauenfedern der Variation unterliegt (siehe auch Siebmacher MeA Seite: 74 Tafel: 41, Band: Ost Seite: 16 Tafel: 4):

Als v. Osten-Sacken gehört die Familie auch dem baltischen Adel an, sie führen ein vermehrtes Wappen (Siebmacher Band: PrGfE Seite: 40 Tafel: 27, Band: FstB Seite: 31 Tafel: 58, Band: FstC Seite: 231 Tafel: 334, Band: PrGfN Seite: 20 Tafel: 15, Band: Ost Seite: 176 Tafel: 47, Band: Ost Seite: 381 Tafel: 144, Band: Ost Seite: 88 Tafel: 21). Adolph Siegfried von der Osten erhielt am 29.10.1768 ein polnisches Grafendiplom; Carl von der Osten-Sacken wurde 1762 von Kaiser Franz I. in den Grafenstand und nur wenige Jahre später 1786 vom preußischen König Friedrich Wilhelm II. in den Fürstenstand erhoben.

Alle vier Wappenschilde bilden zusammen die Ahnenprobe des Bucheigners. Otto war der Sohn von Edmund Graf v. Saldern (Sohn von Otto Graf v. Saldern und Louise v. Eckardstein) und Helene v. Wedel, und er war der Enkel von Albrecht Georg Heinrich v. Saldern (22.2.1779 - 6.8.1850) und Wilhelmine Louise Henriette Friederike Caroline Leopoldine v. Glafey (24.12.1776 - 7.5.1829).

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1913, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für die Familie Holste. Das Vollwappen zeigt in Silber aus einem grünen Dreiberg wachsend eine grüne Buche (oder Linde) mit natürlichem (braunem) Stamm, den ein aus dem linken Schildrand kommender, rotgekleideter und golden aufgeschlagener Arm ergreift. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helm mit ebensolchen Decken zwei wachsende, aufrechte, rotgekleidete und golden aufgeschlagene menschliche Arme, die eine dazwischen wachsende Buche (oder Linde) mit grüner Laubkrone am natürlichen (braunen) Stamm ergreifen. Das Wappen wird im Siebmacher Band: Bg11 Seite: 33 Tafel: 39, Band: Bg5 Seite: 78 Tafel: 90, Band: Bg10 Seite: 25 Tafel: 28, Band: Bg10 Seite: 42 Tafel: 48 und Band: Bg10 Seite: 7 Tafel: 7 beschrieben, und es soll ein redendes sein, denn der Name Holste leite sich von dem Begriff der Holzsassen ab ("Holtsaten"), Waldbewohnern, wobei die Buche für den Wald und der Arm für den Sassen als Pars pro toto stehe. Die älteste Abbildung des Wappens stammt von 1640. Familienmitglieder sind in Vohwinkel, Lüneburg, Hannover, Straßburg, Leverkusen, Jena, Weimar, Radebeul etc. zu finden. Zwei Beischilde befinden sich in den Zwickeln des Kielbogenrahmens, heraldisch rechts oben in Rot ein silbernes Nesselblatt, belegt mit einem silbern-rot geteilten Schildchen, oben links in Rot ein aufspringendes silbernes Pferd, die familiengeschichtlich bedeutungsvollen Regionen symbolisierend, aus der Namensähnlichkeit abgeleitete Herkunft und aktueller Lebensschwerpunkt in Westfalen.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1915, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für Heinrich Hermann Walther. Das Wappen zeigt in Silber einen schmalen roten Balken, beiderseits begleitet von einem schreitenden, roten, golden gekrönten und rotgezungten Löwen, der in der erhobenen Vorderpranke ein goldenes lateinisches Kreuz hält. Auf dem rot-silbern bewulsteten Helm mit ebensolchen Decken ein Löwe wie beschrieben wachsend. Das Wappen wird im Siebmacher Band: Bg10 Seite: 70 Tafel: 79 beschrieben. Es wurde im Jahre 1914 von der Familie angenommen, es handelt sich um die Nachkommen des großherzoglich-hessischen Rendanten zu Gießen, Peter Johann Walther (1812-1889), nämlich Dr. Philipp Walther, geheimer Oberforstrat zu Darmstadt, geb. 1856, Friedrich Wilhelm Karl Walther, Kaufmann in Gießen, geb. 1858, Dr. Heinrich Jakob Walther, Medizinalrat und Universitätsprofessor in Gießen, geb. 1866. Das Wappen wurde ebenfalls angenommen von den Nachkommen des Wilhelm Johann Adam Walther, Regierungsrat in Straßburg, geb. 1848, gest. 1910.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein hier in zwei Farbvarianten vorhandenes heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1916, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für Otto Beyschlag (90 x 55 mm, Buchdruck, Witte, Bibliographie 3, 15; Thieme-Becker 28; nicht bei Gutenberg). Das Wappen zeigt in Gold eine silberne Zinnenmauer, hinter welcher ein schwarz gekleideter Mann hervorwächst, der einen Steinhammer hält. Auf dem schwarz-golden bewulsteten Helm mit ebensolchen Decken der Mann wie beschrieben wachsend zwischen zwei schwarzen Büffelhörnern. Damit ist das Wappen in Schildbild wie im Oberwappen ein redendes, denn "Beyschlag" wird übersetzt in einen Mann, der mit dem Setzhammer Steine in die richtige Position bringt. Ein identisches Wappen wird in Siebmacher Band: Bg1 Seite: 6 Tafel: 2 für einen Gangwolf Beyschlag aus Nördlingen beschrieben, der 1552 Bäckermeister und 1588 Ratsmitglied in der Reichsstadt war. Der genealogische Zusammenhang sei hier nicht untersucht. In dieser Quelle werden die Büffelhörner jedoch abweichend als golden-schwarz-golden geteilt angegeben.

Zwei Beischilde sind rechts und links der Helmzier untergebracht, optisch links in Gold ein schwarzer, golden bewehrter und gekrönter Adler (Reich), rechts in Schwarz ein goldener Doppeladler, eine Kaiserkrone zwischen den Köpfen schwebend, belegt mit einem roten Schild mit durchgehendem silbernem Kreuz. Das ist das Stadtwappen von Wien, allerdings nicht der heute geführten Form entsprechend. Die Stadt führte zuerst auf den ältesten Siegelbildern den goldenen Adler (einfach!) in Schwarz, wie an Urkunden der Stadt aus dem 13. Jh. zu sehen (ältester Abdruck 1221/22). Das Adlermotiv leitet sich vermutlich von den Babenberger Herzögen ab. Der Schild mit dem Kreuz taucht ebenfalls im 13. Jh. auf, aber nicht auf Siegeln, sondern 1278 auf einem Wiener Pfennig. In der ersten Hälfte des 14. Jh. wurden beide Elemente kombiniert, der goldene Adler in schwarzem Feld bekam den roten Schild mit silbernem Kreuz auf die Brust gelegt. Ein solches Siegel findet sich im Jahr 1327 und im Jahr 1346. Die Farben sind seit 1395/1400 bekannt, die entsprechende Abbildung findet sich im Bruderschaftsbuch von St. Christoph am Arlberg. Es ist wahrscheinlich, daß sich das Kreuzmotiv von der Reichssturmfahne ableitet.

Im 15. Jh. kam es zu einer Wappenbesserung, Kaiser Friedrich III gewährte am 26.9.1461 der Stadt das Privileg, den goldenen Adler mit zwei Köpfen zu führen und eine Kaiserkrone zwischen beiden zu positionieren - ohne Brustschild. Es war zwar der kaiserliche Doppeladler, doch in invertierten Farben. Nur zwei Jahre später war der Kaiser enttäuscht von Wiens Treue und entzog das Privileg, neuer Nutznießer desselben war die Stadt Krems an der Donau, die diesen Adler auch heute noch als Stadtwappen führt. Nach Versöhnung mit dem Kaiser 1465 bekam Wien das Privileg zurück, nun aber kam das rote Schildchen mit dem silbernen Kreuz auf die Brust, und so wurde das Wappen von der Stadt bis 1925 geführt (vgl. auch Siebmacher Band: St Seite: 68 Tafel: 102). In leicht abgeänderter Form war es auch das Stadtwappen 1934-1945, wobei die Krone zwischen den Adlerköpfen 1938-1945 nicht die heraldische, sondern die ottonische Kaiserkrone war. In der Zwischenzeit 1925-1934 war der Schild mit dem Kreuz ohne Adler in Gebrauch. 1946 wurde die Form von 1925 wieder zum Stadtwappen bestimmt. Heute führt die Stadt Wien den Schild alleine oder auch in Form eines Brustschildes auf einen schwarzen, golden bewehrten (einköpfigen) Adler, also nun in anderer Grundfarbe. Während die erste Form von jedermann verwendet werden darf, ist die Form mit Adler den Organen der Gemeinde Wien und des Landes Wien vorbehalten. In Wien gibt es übrigens eine Otto-Beyschlag-Gasse, die an Otto Beyschlag (1869–1945, Opel & Beyschlag, Opel-Generalvertretung für Österreich-Ungarn) erinnert.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1903, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für Alfred Baumeister, rechts im Druck monogrammiert und links in römischen Zahlzeichen spaltenweise datiert. Zunächst fällt der Blick auf das kleine kommunale Wappen oben in der Mitte des schmalrechteckigen Blattes, zwischen dem Stabwerk angebracht, es ist das Wappen des Marktes Hohenwart (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, Oberbayern), in Gold der Hl. Georg in blauer Rüstung und silbernem Gewand auf einem rot gezäumten schwarzen Pferd, mit einer roten Lanze den auf grünem Boden hockenden grünen Drachen durchbohrend (Schutzpatron des ehemaligen Benediktinerinnenstifts auf dem Klosterberg und des Marktes Hohenwart). Das Gemeindewappen wird heute mit linksgekehrtem Pferd geführt. Es gibt keinen Zweifel, dies ist Alfred Baumeister aus Hohenwart, für den ein ganz anderes Wappen viel bekannter ist, das mit dem Haus und dem Baumeister als Helmzier, wovon sich in dieser Sammlung diverse Blätter befinden. All die Exlibris mit dem Haus datieren um 1910, sind also nach diesem Blatt entstanden. Es kann gefolgert werden, daß Alfred Baumeister 1903 ein Wappen führte, das ihm später wohl nicht mehr gefiel und durch das noch besser zum Namen passende Haus-/Baumeister-Wappen ersetzt wurde. Damit wird dieses Blatt zum Dokument einer "heraldischen Orientierungsphase", was eigentlich nicht den Grundsätzen der Wappeneindeutigkeit entspricht - man wechselt Wappen nicht wie ein Hemd, denn es soll ja gerade ein unveränderliches Zeichen von hoher Zuordnungseindeutigkeit und hohem Wiedererkennungswert sein. Wie auch immer, dieses Wappen zeigt auf einem Dreiberg einen flugbereiten Vogel (Häher), der in seinem rechten erhobenen Fuß einen Stein trägt. Auf dem Helm wiederholt sich das Schildbild. Interessant ist bei diesem Wappen die Parallelität zu Kranichdarstellungen, bei denen der Stein als Symbol der Wachsamkeit dient, so vermutlich auch hier beim Häher, der nicht umsonst auch Markwart genannt wird. Die Farben des Wappens sind mir nicht bekannt, Hinweise willkommen.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1907, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für Hermann Lange aus Hamburg. Es ist ein ganz schlichtes und gerade dadurch eindrucksvolles Exlibris; das Wappen ist in frühem gotischem Stil gehalten mit Dreieckschild, Topfhelm und ungezaddelten und ungeteilten Decken, die Büffelhörner sind einfach gebogen ohne Gegenbiegung, und auch die Motivwahl ist betont schlicht. Auf jeglichen Firlefanz wird verzichtet, diese Zeichnung ist ein gutes Beispiel für die "weniger-ist-mehr-Regel": Das hier wirkt auf Entfernung und ist von hoher Eindringlichkeit, guter optischer Erfaßbarkeit und zugleich von hohem Wiedererkennungswert. Ob diese Darstellung in frühem gotischem Stil angemessen ist bei einem relativ jungen, nicht in den einschlägigen Sammlungen erscheinenden Wappen, ist eine ganz andere Frage, die Zeichnung ist jedenfalls von wunderbarer Schlichtheit und großer ästhetischer Wirkung, vor allem auch, weil die Rundungen der Büffelhörner die Rundungen des Schildes quasi spiegeln. Die einzige - überflüssige und heraldisch nicht signifikante - Spielerei ist die kleine Lilie als Luftloch des Helmes. Das Schildbild ist innerhalb eines silbernen Bordes in Rot eine silberne Lilie, die Helmzier besteht aus einem silbern-rot übereck geteilten Paar Büffelhörner zu rot-silbernen Decken.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1912, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für Jenny Baumeister. Das redende Wappen der Familie Baumeister zeigt in Blau ein silbernes Haus mit drei Fenstern und drei spitzen, golden bedachten Dreiecksgiebeln. Auf dem blau-silbern bewulsteten Helm mit rechts blau-silbernen, links silbern-blauen Decken ein wachsender Baumeister in blau-silbern gespaltenem Gewande mit Kragen in verwechselten Farben und mit blauer, silbern gestulpter Mütze und goldenem Stechzirkel in der Rechten zwischen einem rechts silbernen, links blauen Paar Büffelhörner.

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1910, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für Alfred Baumeister. Wie oben bereits erläutert, handelt es sich bei diesem Wappen nicht um das erste dieses Eigners, sondern um das, welches sich durchsetzte und nach Annahme auch bestehen blieb, im Gegensatz zu dem oben gezeigten Häher-Wappen. Das Wappen folgt der vorstehend gegebenen Beschreibung, allerdings mit zwei kleinen Unterschieden, zum einen ist die Form des Hauses eine gänzlich andere, statt drei Dreiecksgiebeln sieht man ein breites, ziegelgedecktes Dach mit einem kleinen, turmförmigen, spitzbedachten Aufsatz, zum anderen hat der Baumeister der Helmzier den Zirkel in der anderen Hand. Der Helm ist zwar leicht nach heraldisch links eingedreht, aber korrekterweise wird eine Helmzier mitgedreht und nicht gespiegelt. Damit wird die Serie der Baumeister-Wappen um eine weitere Variante bereichert. Der Stil des Aufrisses und insbesondere des Rahmens ist ein historisierender, er entspricht nicht Rheudes eigenem Stil, sondern ist eine Adaptation von Motiven des 16. Jh. In diesen Rahmen eingebaut sind drei kommunale Wappen, unten sieht man in schwarz-silbern-blau geteiltem Schild auf einem grünen Berg einen silbernen Zinnenturm mit blauem Tor und ebensolchen Fenstern. Ein solches Wappen führt seit 1857 die Stadt Neu-Ulm, allerdings ohne den grünen Berg. Optisch rechts sieht man das Wappen des Marktes Hohenwart (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, Oberbayern), in Gold der Hl. Georg in blauer Rüstung und silbernem Gewand auf einem rot gezäumten schwarzen Pferd, mit einer roten Lanze den auf grünem Boden hockenden grünen Drachen durchbohrend, und optisch links das Wappen der Stadt Abenberg (Landkreis Roth, Mittelfranken), gespalten von Gold und Rot, rechts ein eigentlich rot gekrönter (fehlt hier) und rot bewehrter schwarzer Löwe (heute als Hinweis auf die Herrschaft der Burggrafen von Nürnberg interpretiert), hier aufgrund der Position in der Komposition gewendet, links ein auswärts gekehrter silberner Bischofsstab (erinnert an die Herrschaft des Hochstifts Eichstätt).

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1908, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für Dr. J. Klüber. Das Wappen ist gespalten, rechts in Blau ein goldener Schrägbalken, links ledig und rot. Auf dem gekrönten Helm mit rechts blau-goldenen und links rot-goldenen Decken ein Paar Büffelhörner, rechts blau mit goldenem Schrägbalken, links rot. Das Wappen wird beschrieben im Siebmacher Band: Bad Seite: 111 Tafel: 65. Vier Schilde sind in den vier Ecken zu finden, heraldisch rechts oben in Gold ein roter Schrägbalken (Baden), links oben blau-silbern gerautet (Bayern), rechts unten in Blau über silberner, schwarzgefugter Zinnenmauer wachsend ein rotgekrönter, rotgezungter goldener Löwe (sog. Altstadtschild der Stadt Erlangen) und links unten in Rot auf grünem Berg eine gestürzte, sich in eine silberne Schale windende ebensolche Schlange (Hinweise willkommen). Unten ist der Wahlspruch der Familie zu lesen: Vitam impendere vero - das Leben dem Wahren widmen, aus Satire 4 von Juvenal.

Die Familie stammt aus der Rhön, und die erste hier durch ein Wappen vertretene Station ist das fränkische Erlangen, wo der berühmte Jurist und Staatsrechtler Johann Ludwig Klüber (1762-1837) als Professor tätig war. Er war verheiratet mit Christina Zeizer (1772-1796). Er verlegte 1804 den Wohnsitz der Familie nach Karlsruhe und wurde im badischen Staat zum Staats- und Kabinettsrat befördert. Und wieder wurde er Professor der Rechte, 1807 an der Universität Heidelberg. Auch sein Sohn, einziges überlebendes Kind von fünfen, wurde badischer Staatsminister, Friedrich Adolf Klüber (1793-1858) war badischer Minister des Großhzgl. Hauses und des Auswärtigen, und er war verheiratet erst mit Jakobine Overlack (1803-1830), dann mit Heimbertine Hinze (1807-1859). Des Staatsrechtlers Enkel Robert Ludwig Anton Klüber, ein Major in preußischen Diensten, wurde am 19.8.1874 in den Adelsstand des Königreichs Preußen erhoben und erlangte auch am 18.3.1875 die Verleihung des badischen Adels. Seine beiden Brüder wurden am 3.8.1863 und am 29.6.1868 ebenfalls geadelt, alle führten das nämliche Wappen. Friedrich Karl Klüber (1833-1908) war preußischer Generalmajor, verheiratet mit Charlotte Gräfin von Brockdorff-Rantzau (1845-1923), und Johann Philipp Adolf von Klüber (1844-1895) war Schwarzburg-rudolstädtischer Hofmarschall. Weitere berühmte Familienmitglieder sind Robert von Klüber (1873 - ermordet 1919), Preußischer Oberstleutnant im Generalstab, verheiratet mit Elsa von Mühlberg, er übergab mit dem Botschafter v. Schoen im 1. Weltkrieg die deutsche Kriegserklärung an Frankreich, und Harald von Klüber (1901-1978), Astrophysiker und Professor am Einstein-Institut in Potsdam, in Zürich und Cambridge, verh. mit Lotte Kohlschütter (1907-2005). Auch der Kulturhistoriker und Genealoge Karl Werner Klüber (geb. 1904) gehört zu dieser Familie. Von diesem Exlibris gibt es noch eine andere, monochrome Farbversion (Rasterdruck, 94 x 71 mm, Witte, Bibliographie 3, 15 f.; Thieme-Becker 16; Gutenberg 38.139):

Exlibris von Lorenz Rheude:
Ein heraldisches Exlibris aus dem Jahr 1906, entworfen von Lorenz M. Rheude (17.12.1863-1939) für das Ehepaar Ammann/Volkart (farbiger Rasterdruck). Das Wappen Ammann zeigt in Silber einen mit drei balkenweise gelegten, goldenen, sechsstrahligen Sternen belegten, roten Schildhauptpfahl, auf dem Helm mit silbern-roten Decken ein wachsender Mannesrumpf, dessen Kleid wie der Schild bez. ist (Siebmacher Band Bg3, S. 57, T. 61). Oben in der Mitte ist ein Wappenschild mit einem schwebenden griechischen Kreuz (Schweiz), heraldisch rechts unten ist ein silbern-blau schräggeteilter Schild, hier gewendet (Stadt Zürich), heraldisch links unten in Silber ein roter Schrägbalken, begleitet von zwei roten Löwen (Stadt Winterthur, angelehnt an das Wappen der Grafen von Kyburg, welche das gleiche Motiv in anderen Tinkturen führten, nämlich Rot und Gold). Zwei Ansichten typischer Gebäude illustrieren den Ortsbezug, bei Winterthur ist es die gotische Stadtkirche, von Nordosten gesehen, bei Zürich das Großmünster. Die Familie Ammann stammt aus der Stadt Zürich. Das Wappen der Volkart von Winterthur, Zürich und Niederglatt zeigt in Blau über grünem Dreiberg ein goldenes unterhalbes Mühlrad mit drei Speichen, überhöht von zwei goldenen, sechsstrahligen Sternen. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken ein wachsender, blau gekleideter Mann mit goldenen Ärmelaufschlägen und ebensolcher Stulpmütze, in der Rechten ein oberhalbes goldenes Mühlrad emporhaltend, die Linke eingestemmt. So wird das Wappen auch im Neuen historischen Wappenbuch der Stadt Zürich von Jean Egli (1860) abgebildet, weiterhin wird es im Siebmacher Band: Bg8 Seite: 17 Tafel: 19 und Band: Bg7 Seite: 97 Tafel: 100 beschrieben.

Literatur, Quellen und Links:
Elke Schutt-Kehm, Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums, 2. Teil, Band 1: A-K, 720 Seiten, 1685 Abb., Verlag Claus Wittal, Wiesbaden, 1998, ISBN 978-3-922 835-31-8.
Elke Schutt-Kehm, Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums, 2. Teil, Band 2: L-Z, 736 Seiten, 1795 Abb., Verlag Claus Wittal, Wiesbaden, 1998, ISBN 978-3-922 835-32-5
Claus Wittal, Eignerverzeichnis zum Exlibris-Katalog des Gutenberg-Museums, Verlag Claus Wittal, 2003, 336 Seiten, 595 Abb., ISBN 978-3-922 835-33-2
Siebmachers Wappenbücher
Dr. H. Grote, Geschlechts- und Wappenbuch des Königreichs Hannover und des Herzogtums Braunschweig.
Jan Peters, Märkische Lebenswelten: Gesellschaftsgeschichte der Herrschaft Plattenburg-Wilsnack, Prignitz 1500-1800,
http://books.google.de/books?id=yjSV1ATh19AC
Caspar von Saldern:
http://www.caspar-von-saldern.de/index.php?t=geschichte
Artikel „Saldern, Kaspar von“ von Gottfried Heinrich Handelmann in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 30 (1890), S. 213–215
Axel Volquarts: Friedrich von Saldern (1685-1722) und seine Ehefrau Anna Maria, geb. Kamphövener (1691-1775), deren Vorfahren und Nachkommen, Eigenverlag, Hamburg 1999
Genealogien: Prof. Herbert Stoyan, Adel-digital, WW-Person auf CD, 10. Auflage 2007, Degener Verlag ISBN 978-3-7686-2515-9
Wiener Wappen:
http://www.wien.gv.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/jahrgang/1998/pdf/lg1998010.pdf
Wiener Wappen:
Peter Csendes, Wolfgang Mayer: Wappen und Siegel der Stadt Wien. Wiener Stadt- u. Landesarchiv, Wien 1986, (Wiener Geschichtsblätter Beiheft 1/1986
Wiener Wappen: Karl Lind: Das Wappen der Stadt Wien. Ein Versuch zur Feststellung der Geschichte dieses Wappens. Hof- u. Staatsdruckerei, Wien 1866.
Wiener Wappen: Franz Gall: Österreichische Wappenkunde. Böhlau, Wien 1996, S. 142-143.
Schmeidler, Felix, „Klüber, Harald von“, in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 134 f.
Mager, Wolfgang, „Klüber, Johann Ludwig“, in: Neue Deutsche Biographie 12 (1979), S. 133 f.
K. W. Klüber, Die Familie Klüber in Baden, in: Südwestdt. Bll. f. Fam.- u. Wappenkde. 16, 1979, S. 42-46.
Artikel „Klüber, Johann Ludwig“ von Johann August Ritter von Eisenhart in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 16 (1882), S. 235–247.
Familienarchiv Klüber:
https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=22568
Neues historisches Wappenbuch der Stadt Zürich, von Jean Egli, 1860

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