Bernhard Peter
Eigene Gestaltungen

Wappen Loschwitz

Blasonierung: In von Rot und Silber gespaltenem Schild ein Adler, der anstelle eines Kopfes zu einem Kleeblattkreuz ausgezogen ist, auf der Brust belegt mit einer Weintraube, alles in verwechselten Farben. Helmzier ein bärtiger Männerrumpf wachsend, rot gewandet mit silbernen Knöpfen und ebensolchen Aufschlägen an Kragen und Ärmeln, mit schwarzem Gürtel und silberner Schnalle, auf dem Kopf ein flacher roter Hut mit silbernem Aufschlag, in der Rechten eine gestielte rote Weintraube haltend, mit der Linken auf diese weisend.

Entwurf: Martin Loschwitz / GwF 2007. Gestaltung: BP.

Wappenstifter: Martin Loschwitz, Wien. Neu angenommen im August 2007. Führungsberechtigung: Alle Nachfahren des Karl August Loschwitz, geb. am 18. August 1890 in Guedenau / Königsberg sowie dessen Geschwistern, solange sie den Namen Loschwitz tragen. Erstveröffentlichung: August 2007 in der Wappensammlung der GwF.

Symbolerklärung: Die Farben Rot und Silber beziehen sich auf die Wahlheimat Wien, es sind die Farben des österreichischen Staates und von Stadt und Bistum Wien. Das Kreuz symbolisiert den christlichen Glauben. Die Tatsache, daß der Adlerkopf durch dieses Kreuz ersetzt wird, steht für die Durchdringung der Wappenträger mit dem Christentum, welches das Handeln und Denken bestimmt. Zugleich stehen Kreuz und Adler als Schlüsselsymbole für die abendländische Kultur, als deren Repräsentant sich der Wappenstifter ihrer besonders bewußt ist. Der Adler erinnert ferner an die Herkunft der Familie aus Königsberg (Ostpreußen). Die Weintraube symbolisiert die etymologische Herkunft des Namens Loschwitz (vom sorbischen Wort "Loska" für "Weintraube" oder "Weinrebe") und steht zugleich für eine lebensbejahende Grundeinstellung und in ihrer Traube-Wein-Symbolik für die geistige Reifung des Menschen im mystischen Sinne. Schließlich ist der eine Weintraube haltende Mann auch ein Verweis auf das biblische Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20, 1-16).

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© Copyright Text, Graphik und Photos: Bernhard Peter 2007