Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 2379
Ohrdruf (Landkreis Gotha, Thüringen)

Schloß Ehrenstein

Schloß Ehrenstein - der Sitz der Grafen von Gleichen
Ohrdruf begann seine Karriere als Ort der klösterlichen Aktivität: Gegenüber der ehemaligen Burg, die aus Turm, Wall und Graben bestand, gründete auf der anderen Seite der Ohra der Missionar Bonifatius im Jahre 725 das erste Kloster in Thüringen. Auf den Resten der fränkischen Wasserburg gründete dann Lullus, ein Schüler des Bonifatius und späterer Erzbischof von Mainz, die Kirche St. Peter und Paul, die 777 geweiht wurde. Gozbert, Abt zu Hersfeld, stellte um 980 die mittlerweile verfallene Kirche wieder her und gründete ein Kanonikerstift. Daraus entwickelte sich das Petristift, welches mit 15 Kanonikern besetzt war und ungefähr im Bereich des Schloßhofes und des Nordflügels lag. Das erste Chorherrenstift in Thüringen, dessen Gebäude am 16.3.1184 durch einen Brand zerstört und 1186 verändert wiederaufgebaut wurden, wurde 1344 nach Gotha verlegt, wo es die Marienkirche auf dem Gothaer Schloßberg übernahm.

Ohrdruf war im Mittelalter ein wichtiges Verwaltungszentrum für die thüringischen Güter des Klosters Hersfeld, wo die Hersfelder Vögte ihren Sitz hatten. Hersfelder Vögte waren zunächst die Grafen von Käfernburg, zeitweise auch die Grafen von Gleichen. Seit 1170 hatten die Grafen die Vogtei über Ohrdruf, welches sie 1342 gänzlich erwarben. Der Besitz von Ohrdruf markiert eine gewisse politische Umorientierung: Früher waren die Grafen von Gleichen aufs engste mit den Erzbischöfen von Mainz verbandelt, so sehr, daß sie als Gefolgsleute der Erzbischöfe in eine gewisse Opposition zu den Landgrafen von Thüringen gerieten. Mehrere Ereignisse änderten die Verhältnisse: Die Grafen von Tonna verkauften 1290 ihre Vogteirechte in Erfurt an die Stadt selbst, die sich so ein bißchen vom Mainzer Joch freikaufte. Schon 1283 hatten die Grafen ihre Vogteirechte gezwungenermaßen an den Erfurter Magistrat verpfändet. Die Vogtei über das Peterskloster in Erfurt kam 1373 zum Ende. Erfurt verhinderte den Rückerwerb der Herrschaft Vieselbach durch die Grafen von Gleichen, denen sie eigentlich gehört hatte, und übernahm die Herrschaft selbst. Die Besitzungen und Burgen im Eichsfeld mußten die Grafen 1294 an das Hochstift Mainz veräußern. Auf der anderen Seite wurden die Grafen von Gleichen vom Thüringer Landgrafen Balthasar 1385 mit Ohrdruf belehnt, nachdem der letzte Graf von Kevernburg (Käfernburg) auf Pilgerfahrt verstorben und das Gebiet heimgefallen war. In Ohrdruf hatte Graf Hermann von Gleichen bereits 1332 das Schultheißenamt erworben. Die von Witzleben und die von Stutternheim übergaben 1351 ihre Güter in Ohrdruf und Wechmar an die Grafen von Gleichen. Um die Stadt wurde fleißig zugekauft, und so wurde das Gebiet der Grafschaft Gleichen neu definiert. Die Loyalitäten verschoben sich infolgedessen, und die Grafen wurden Lehnsleute der Markgrafen von Meißen aus dem Hause der Wettiner.

Die Grafen von Gleichen zogen nun nach Ohrdruf und machten es zu ihrer neuen Residenzstadt. Graf Georg II. von Gleichen (1509-1570), vermählt mit Walpurgis von Spiegelberg und Pyrmont, erbaute auf den Resten des aufgegebenen Petristiftes, die ihnen 1463 von den Gothaer Kanonikern überlassen worden waren, 1550 ihr neues Residenzschloß. Das wurde im Laufe der Zeit eine große, zweigeschossige Vierflügelanlage, die sich um einen großzügigen Innenhof gruppiert. Giebel, Zwerchhäuser, Erker, Treppentürme und ein großer Hauptturm in der Südostecke verleihen der Anlage einen malerischen Reiz. Doch zunächst hatte man 1550 nur mit einem einzigen Flügel begonnen, wo früher nur eine Mauer das Klosterareal begrenzte. Die anderen Klosterflügel beließ man vorerst; Ost- und Nordflügel blieben bis 1610 unverändert bestehen. Der neue Flügel von 1550 sollte gemäß dem 1552 geschlossenen Ehevertrag als Witwensitz für seine Frau dienen. Als 1570 der Erbfall eintrat, bezog Gräfin Walpurgis mit ihren Söhnen Philipp, Ernst, Johann Ludwig und Georg hier Quartier. Im selben Jahr wurde an besagten Flügel ein Turm angebaut. Graf Ernst schließlich baute die beiden anderen Flügel von 1610 bis 1616 um und bezog sie in die Schloßanlage ein, so daß sie nicht mehr als Stiftsgebäude zu erkennen waren. Seine Frau, Agnes von Hohenlohe-Langenburg, hat um 1617 die Schloßkirche aus eigenen Mitteln herrichten lassen. So entstand eines der schönsten Renaissanceschlösser Mitteldeutschlands.

Abb.: Blick auf den Nordflügel

Die Grafen von Gleichen erloschen 1631
Der letzte Graf von Gleichen war Johann Ludwig Graf von Gleichen-Tonna (1565-17.1.1631), Sohn von Georg II. Graf von Gleichen-Tonna (1509-24.9.1570) und dessen zweiter Frau Walburg Gräfin von Pyrmont und Spiegelberg (-22.7.1599). Johann Ludwig war zwar mit Erdmuthe Juliane von Hohnstein (11.5.1587-28.7.1633) verheiratet, der Tochter von Ernst VII. Graf von Hohnstein-Klettenberg (24.3.1562-8.7.1593) und Juliane von Barby (1562-8.11.1590), doch das Paar blieb kinderlos.

Wie sah es mit Johann Ludwigs Geschwistern aus? Aus der ersten Ehe seines Vaters mit Elisabeth von Plesse (28.6.1531-1556) gab es als Halbgeschwister neben dem jung verstorbenen Wolfgang noch Siegmund Graf von Gleichen-Tonna (1553-16.5.1578), Elisabeth von Gleichen-Tonna (1554-19.7.1615) und Margarethe von Gleichen-Tonna (28.5.1556-14.1.1619). Alle vier starben also vor ihm. Aus der zweiten Ehe seines Vaters gab es neben Johann Ludwig noch die Brüder Philipp Ernst Graf von Gleichen-Tonna (4.10.1561-18.11.1619) und Georg von Gleichen-Tonna. Auch diese beiden starben alle vor ihm. Philipp Ernst hatte Anna Agnes von Hohenlohe-Weikersheim (2.9.1568-8.9.1616) geheiratet, die Tochter von Wolfgang Graf von Hohenlohe-Weikersheim (14.6.1546-28.3.1610) und Magdalena von Nassau (15.12.1547-16.5.1633), aber das Paar blieb kinderlos.

Diese Verschwägerung bildete die Basis für eine 1621 vom Haus Hohenlohe mit dem Grafen Johann Ludwig von Gleichen angesichts des vorauszusehenden Aussterbens geschlossene Erbverbrüderung, genauer gesagt wurde die Erbverbrüderung zwischen dem Grafen Johann Ludwig zu Gleichen einerseits und den Grafen Georg Friedrich von Hohenlohe-Weikersheim, Kraft von Hohenlohe-Neuenstein und Philipp Ernst von Hohenlohe-Langenburg wegen der Obergrafschaft Gleichen andererseits, sowie mit den Grafen von Schwarzburg, dem Schenken zu Tautenburg, den Grafen von Waldeck und den Grafen von Nassau mit Zustimmung der Herzöge zu Sachsen-Coburg und Sachsen-Eisenach geschlossen. Letztere hatten angesichts des bevorstehenden Todes des Grafen Johann Ludwig zu Gleichen durchaus ein Interesse an der rechtzeitig geplanten Abwehr von territorialen Ansprüchen des Stiftes Hersfeld und von Kurmainz. 

Abb.: Blick auf den nordwestlichen Bereich

Die Aufteilung der Grafschaft Gleichen
Als nun der Ernstfall eintrat und das Grafenhaus Gleichen-Tonna völlig verschuldet im Mannesstamm erlosch, nahmen die Grafen von Hohenlohe, an die gemäß dem Vertrag von 1621 die Obergrafschaft Gleichen gefallen war, zusätzlich den Titel eines Grafen von Gleichen an. Die Grafen von Hohenlohe-Neuenstein und Hohenlohe-Langenburg bekamen als ihren Anteil am zu verteilenden territorialen Kuchen den Mittelpunkt Ohrdruf (Stadt und Schloß), Emleben, Schwabhausen, Petriroda, Wechmar, Petzigrode, Wanningsroda, Pferdingsleben (eine Exklave nordöstlich von Gotha) und Werningshausen (eine Exklave nördlich von Erfurt bei Straußfurt). Die Grafen Georg Friedrich von Hohenlohe-Neuenstein-Weikersheim und Kraft VII. von Hohenlohe-Neuenstein traten 1631 das Erbe an, wobei für den geächteten Grafen Georg Friedrich sein Bruder das Erbe in Empfang nahm.

Beide Linien, die zu Neuenstein und die zu Langenburg, übten die Herrschaft und Verwaltung gemeinsam aus; die Landeshoheit hatten jedoch die ernestinischen Herzöge von Sachsen, seit 1657 ausschließlich Sachsen-Gotha. Die Grafen von Hohenlohe bauten Schloß Ohrdruf im Stile der Zeit um. Erst 1665 fand eine Realteilung der Territorien zwischen beiden Hohenloher Linien statt. Die Stadt und das Schloß Ohrdruf wurden halbiert; jede Linie erhielt die Hälfte. Ebenso wurden Wechmar und die Exklave Pferdingsleben zwischen den beiden Linien hälftig geteilt. Die Exklave Werningshausen blieb gemeinschaftlicher Besitz. Die Linie Hohenlohe-Langenburg bekam zur Gänze Emleben, Petriroda und Schwabhausen mit dem Wasserschloß sowie das Rittergut Wanningsroda.

Dieser Besitz machte nun die Hohenloher Teilungen wie folgt mit: Die Neuensteiner Hälfte wurde bis 1677 gemeinschaftlich verwaltet, bei der dann erfolgten Teilung kam sie an den Grafen Johann Ludwig von Hohenlohe-Künzelsau, dann 1689 an seinen Bruder Graf Wolfgang Julius von Hohenlohe-Neuenstein, nach dessen Tod kam sie 1698 an Graf Johann Friedrich von Hohenlohe-Oehringen, und auch bei der Teilung 1708 blieb sie bei der Linie Hohenlohe-Oehringen, die aber 1805 ausstarb. Graf August Wilhelm von Hohenlohe ließ ab 1750 Teile der Anlage, vor allem den Nord- und Westflügel, im Stil des Rokoko einrichten, wobei der Rokokosaal im Nordflügel entstand. Der ehemalige Speisesaal im Westflügel wurde zum Musiksaal umgebaut und ist heute noch in originaler Erhaltung. Dem sogenannten Klosterturm ließ er eine Zwiebelhaube aufsetzen.

Die Linie Hohenlohe-Ingelfingen-Oehringen verzichtete Ende 1808 zur Beilegung eines Erbstreites sowohl auf das alt-ingelfingensche Drittel an der Langenburger Hälfte als auch auf den Anspruch auf die Oehringer Hälfte der Obergrafschaft Gleichen zugunsten von Hohenlohe-Kirchberg und Hohenlohe-Langenburg. 1810 war der gesamte Thüringer Besitz mit der kompletten Obergrafschaft Gleichen in den Händen der beiden Linien Hohenlohe-Kirchberg und Hohenlohe-Langenburg und wurde gemeinsam unter der Federführung des jeweiligen Seniors bzw. seiner Domänenkanzlei von beiden Häusern verwaltet. Bis 1848 wurden in Ohrdruf eine Kanzlei und ein Konsistorium unterhalten. Als die Linie Hohenlohe-Kirchberg im Jahr 1861 erlosch und die Erbauseinandersetzung bezüglich der Kirchberger Erbschaft 1861-1863 abgeschlossen war, war Hohenlohe-Langenburg alleiniger Besitzer des ganzen Thüringer Kuchenstücks. Fürst Hermann zu Hohenlohe verkaufte 1869 das Schloß, die Stadt und die Grafschaft an den gothaischen Staat.

Zurück zum Jahr 1631 und dem Rest des Kuchens: Die Grafen von Schwarzburg-Arnstadt (später im Erbwege an die Grafen von Schwarzburg-Sondershausen) erhielten bei der Teilung der Gebiete der Grafen von Gleichen im Jahre 1631 entsprechend des am 12.3.1623 geschlossenen Vertrags die 2,5 Quadratmeilen große Untergrafschaft. Die Herrschaft Tonna kam gemäß dem Vertrag vom 1.5.1621 an Christian Schenk von Tautenburg. Die Schenken von Tautenburg starben aber 1640 mit dem Genannten in der thüringischen Linie aus, danach ging die Herrschaft Tonna an die Grafen von Waldeck und danach durch Verkauf am 4.10.1677 an Herzog Friedrich von Sachsen-Gotha und Altenburg.

Die Grafen von Waldeck zählten auch zu den größeren Profiteuren vom Aussterben der Grafen von Gleichen. Die Basis für die Ansprüche bildete die am 20.5.1582 geschlossene Ehe zwischen Margarethe von Gleichen (28.5.1556-14.1.1619) und Günther Graf von Waldeck-Wildungen (29.6.1557-23.5.1585). Die Grafen von Waldeck bekamen die Grafschaften Pyrmont und Spiegelberg, die ihnen Graf Johann Ludwig von Gleichen-Tonna bereits 1625 abgetreten hatte. Sie behielten die Herrschaft Tonna aber nur 37 Jahre lang, denn am 4.10.1677 verkauften sie diese an Herzog Friedrich I. von Sachsen-Gotha und Altenburg. Die Burg Gleichen fiel mit dem Ort Wandersleben als erledigtes Lehen zunächst an das Erzstift Mainz zurück, ebenso Blankenhain. Mainz belehnte 1639 die Grafen von Hatzfeld damit. Die Ernestinischen Herzogtümer hatten sowohl unmittelbaren Besitz aus der Erbmasse als auch die Landeshoheit über die ehemalige Grafschaft Gleichen. Ab 1826 lag die Landeshoheit über das Amt Tonna beim Herzogtum Sachsen-Coburg und Gotha. Die Herrschaft Remda kam an Sachsen-Altenburg, desgleichen die Dörfer Böseleben und Trommlitz. Sülzenbrücken fiel 1640 an Sachsen-Gotha. Blankenhain gelangte nach dem Aussterben der Grafen von Hatzfeld-Gleichen 1794 an das Herzogtum Sachsen-Weimar, zu dem es bis 1920 gehörte. Parallel dazu beanspruchte Sachsen-Weimar (bzw. die entsprechenden Unterlinien) die Landeshoheit über das gesamte Gebiet der ehemaligen Grafschaft Gleichen. Erst lag die Landeshoheit über die Ober- und Untergrafschaft Gleichen beim Gesamthaus Sachsen-Weimar. Ab 1657 lag sie alleine bei der Linie der Herzöge von Sachsen-Gotha, und ab 1672 beim Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg.

Abb.: Innenhof, Tordurchfahrt im nördlichen Bereich des Westflügels

Das wappengeschmückte Portal im Innenhof
Ein gut erhaltener Wappenstein ist im Innenhof am Westflügel über dem Portal zur in Richtung Altstadt führenden Tordurchfahrt zu sehen, von zwei Volutenelementen eingerahmt. Die Inschrift auf den beiden mittleren Steinen des Gebälks darunter lautet: "IN NOMINE DEI PATRIS ET FILII ET SPIRITVS SANCTI / IOACHIMVS ALBERTVS ET HEINRICVS FRIEDERICVS / COMITES DE HOHENLOE ET GLEICHEN FRATRIS GERMANI". Die erste Zeile enthält ein Chronogramm: IN NOMINE DEI PATRIS ET FILII ET SPIRITVS SANCTI = I + M + I + D + I + I + I + L + I + I + I + I + V + C + I = 1 + 1000 + 1 + 500 + 1 + 1 + 1 + 50 + 1 + 1 + 1 + 1 + 5 + 100 + 1 = 1665. Die Jahreszahl verweist auf das Jahr der Realteilung von Land und Stadt durch die beiden Hohenloher Linien.

Die genannten Grafen waren Joachim Albrecht Graf von Hohenlohe-Kirchberg (3.8.1619-15.7.1675, 1628 Graf, 1631 Miterbe der Grafschaft Gleichen, 1650 zu Kirchberg) und sein jüngerer Bruder Heinrich Friedrich Graf von Hohenlohe-Langenburg und Gleichen (5.9.1625-5.6.1699, 1631 Erbverbrüderung mit Gleichen, Miterbe der Grafschaft Gleichen, 1650 in Langenburg, Kirchberg und Ingelfingen). Sie waren die Söhne von Philipp-Ernst Graf von Hohenlohe-Langenburg (11.8.1584-29.1.1628) und Anna Maria zu Solms-Sonnenwalde und Pouch (1585-20.11.1634). Sie waren damit die Enkel von Wolfgang Graf von Hohenlohe-Weikersheim (14.6.1546-28.3.1610) und Magdalene von Nassau (vgl. Kapitel über Weikersheim).

Joachim Albrecht blieb unvermählt. Heinrich Friedrich heiratete zweimal, in erster Ehe 1652 in Langenburg Eleonore Magdalena von Hohenlohe-Weikersheim (22.3.1635-14.11.1657) und in zweiter Ehe am 5.7.1658 in Langenburg Juliana Dorothea von Castell-Remlingen (30.1.1640-5.5.1706). Die Söhne aus erster Ehe, Philipp Albrecht Friedrich von Hohenlohe-Langenburg (19.4.1654-13.6.1654) und Ernst Eberhard Friedrich von Hohenlohe-Langenburg (10.9.1656-30.3.1671), starben früh und ohne Nachkommen. Aus zweiter Ehe stammen drei Söhne, die wiederum unterschiedliche Sitze wählten: Albrecht Wolfgang Graf von Hohenlohe-Langenburg (6.7.1659-17.4.1715), Christian Kraft Graf von Hohenlohe-Ingelfingen (15.7.1668-2.10.1743) und Friedrich Eberhard Graf von Hohenlohe-Kirchberg (24.11.1672-23.8.1737).

Das Wappen der beiden Grafen von Hohenlohe und Gleichen ist geviert mit Herzschild, Feld 1 und 4: in Silber zwei schwarze, rotgezungte Leoparden, Stammwappen der von Hohenlohe, Feld 2 und 3: geteilt, oben in Schwarz ein schreitender goldener Löwe, rot gezungt und golden gekrönt, unten golden-schwarz gerautet (hier mit veränderter Lage der Rauten, Herrschaft Langenburg, Herzschild: in Blau ein silberner, golden gekrönter Löwe, Grafschaft Gleichen.

Das Hohenloher Wappen an der Außenseite des Schlosses
Ein weiterer Wappenstein befindet sich an der westlichen Außenwand links des stadtseitigen Eingangs (Abb. oben). Der Schild ist fast vollständig verwittert und enthielt früher einmal die zuvor beschriebenen Inhalte. Das Oberwappen hingegen ist gut erhalten (Abb. unten) und besteht aus drei Helmen: Helm 1 (Mitte): auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein sich aus roten Flammen erhebender, silberner Phönix mit roten Schwungfedern, Stammkleinod der von Hohenlohe, Helm 2 (rechts): auf dem gekrönten Helm mit schwarz-goldenen Decken ein wachsender goldener Löwe, golden gekrönt, rot gezungt, zwischen zwei schwarzen Büffelhörnern, Herrschaft Langenburg, Helm 3 (links): auf dem gekrönten Helm mit blau-silbernen Decken ein wachsender, golden gekrönter, rotgezungter, silberner Löwe, aus dessen Krone drei Straußenfedern hervorkommen, Grafschaft Gleichen.

Jüngere Geschichte von Schloß Ohrdruf
Nach dem Verkauf des Schlosses an den gothaischen Staat wurde das Schloß umgebaut und ab 1870 als Realgymnasium und Internat genutzt. Weiterhin wurden im Schloß mehrere Wohnungen eingerichtet. Auch das Landratsamt und das Arbeitsamt nutzten die Räumlichkeiten. 1924 übernahm die Stadt Ohrdruf Schloß Ehrenstein zur gemeinnützigen Verwendung. In den 1930er Jahren wurde im Schloß das durch Studienrat Böttcher zusammengestellte Ohrdrufer Heimatmuseum eingerichtet. Das Schloß, das über 400 Jahre lang von allen kriegerischen Auseinandersetzungen und Stadtbränden verschont geblieben war, überstand auch den Zweiten Weltkrieg und den Bombenabwurf über der Stadt vom 6.2.1945 unbeschädigt. Bis 1956 nutzte die Stadt das Schloßgebäude.

Was es dagegen ruinierte, waren die in Ohrdruf stationierten sowjetischen Truppen, die ab 1956 das Schloß für Wohn- und Unterrichtszwecke nutzten und die historische Substanz nicht nur vernachlässigten und verwahrlosen ließen, sondern teilweise auch mutwillig beschädigten. Schließlich war das Schloß nach der Verlegung der sowjetischen Schule 1966 und der Offizierswohnungen 1971 auf den Truppenübungsplatz in desolatem Zustand, unbewohnbar und so heruntergekommen, daß man sogar über einen Abriß nachdachte. Die Dächer und die Turmhaube waren undicht, Wasser lief in die Holzkonstruktionen, so daß drei Schloßflügel einen massiven Hausschwammbefall hatten. Sämtliche Abwasserkanäle und Fischwasserleitungen waren unbrauchbar. Die Elektroinstallation war verschmort. Die hölzernen Einbauten wie Treppengeländer und Parkettfußboden waren herausgerissen worden; und im ganzen Schloß gab es praktisch kein intaktes Fenster und keine schließende Tür mehr.

Etliche Ohrdrufer Initiativen, allen voran der Kulturbund (heute Interessengemeinschaft Schloß Ehrenstein) retteten jedoch das Schloß vor dem beabsichtigten Abriß und brachten eine Sicherung des Gebäudes und einige Rekonstruktionen ab 1971 zuwege: Das Dach wurde erneuert. Der Schloßturm wurde 1975 rekonstruiert. Im gesamten Südflügel wurden Mietwohnungen hergerichtet. Die Räume im Westflügel wurden zur Nutzung durch örtliche Vereine umgestaltet. In den Ostflügel kam eine Sonderschule.

Sanierung des Schlosses 1990-2013
Eine umfassende Sanierung und Renovierung im Innen- und Außenbereich geschah nach der Wende, möglich gemacht durch die Förderung seitens der Stadt, die das Schloß vom Land Thüringen übernommen hatte und seit 1997 wieder Eigentümer des Schlosses war, des Landes Thüringen (EU-Mittel) und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, wobei letztere 1997-2001 für die Instandsetzung mehrerer Renaissancegiebel über 120000 € beisteuerte. Im Nordflügel wurde ein Mehrzwecksaal (Bürgersaal) eingerichtet, der am 11.12.2002 für die Seniorenweihnachtsfeier der Stadt erstmals öffentlich genutzt wurde; weiterhin nahm hier das Stadtarchiv in den sogenannten Klosterzellen Quartier, kreuzgewölbte Räume im Erdgeschoß. Ein Stilbruch war der Anbau eines äußeren Treppenaufgangs. Mit im Schloß stattfindenden Ausstellungen, Konzerten, Konferenzen, städtischen Veranstaltungen und auch privaten Feierlichkeiten wurde das historische Gemäuer wiederbelebt. Der Rokokosaal im Nordflügel eignet sich besonders für Feierlichkeiten in würdigem Rahmen. Die anderen Flügel wurden als Stadtbibliothek, Museum und Vereinsräume genutzt; auch blieben mehrere Mietwohnungen im Schloß eingerichtet. Bis 2010 wurde der Innenhof renoviert und neu gestaltet. 2013 wurde zuletzt der große Turm saniert, verputzt und farblich der Gestaltung der vier Schloßflügel angepaßt.

Zwei baufällige Flügel des alten Langenburgischen Vorwerks wurden 2004 für die Neugestaltung des Schloßparks abgerissen; nur der Renaissance-Torbogen blieb erhalten, der jetzt frei im Park steht. Ebenso wurden 2004 alle noch auf dem Gelände des heutigen Schloßparks stehenden ehemaligen Stallungen abgerissen. Aus der Wiese vor dem Nordflügel entstand ein formaler Garten in barockem Stil mit Wasserfontäne im Zentrum und einer kleinen Bühne. Die Ohra-Ufer nördlich des Schlosses wurden völlig neu aufgebaut. Bei den Grabungen im Schloßpark wurde ein historischer Brunnen gefunden, der in das Gesamtensemble integriert wurde. Am 4.12.2013 wurde der neu gestaltete Schloßpark eingeweiht, doch zuvor......

Schloß Ohrdruf brannte 2013 durch fahrlässige Brandstiftung zur Hälfte ab
Daß hier nur diese zwei Wappen gezeigt werden und nicht auch die anderen an den Treppentürmen, liegt daran, daß Schloß Ohrdruf 2016 Großbaustelle war und noch eine ganze Zeitlang sein wird. Das Renaissance-Schloß, eine der wenigen erhaltenen Vierflügelanlagen der Renaissance in Thüringen, war bis 2013 für rund 7 Millionen Euro aufwendig saniert worden und wieder zu einem Schmuckstück der Stadt geworden.

Die Arbeiten waren zum Abschluß gekommen, als sich am Vormittag des 26.11.2013 unmittelbar vor der Bauabnahme die Katastrophe ereignete: Durch haarsträubende Dummheit einiger Dachdecker brannte das Schloß zur Hälfte ab; innerhalb weniger Stunden wurde die Renovierungsarbeit von Jahrzehnten vernichtet: Es war nach einer eisigen Novembernacht, als die Dachdecker ihr Material einsammelten und das renovierte Schloß nach Abschluß der handwerklichen Arbeiten aufräumten. Leider waren im Schattenbereich des großen Schloßturmes (Abb. oben) einige Bretter, Werkzeuge und Materialien am Dach festgefroren. Die beiden betreffenden Handwerker nahmen den Gasbrenner, um ihre Ausrüstung loszueisen, weil sie nicht auf "normales" Auftauen warten wollten. Ja, es fällt wirklich schwer zu glauben, daß man so blöd sein kann: Sie nahmen am Dachstuhl voller Holz und Staub den Brenner mit offener Flamme, nur auf die schnelle Wiedergewinnung ihrer Ausrüstung fixiert! Im Nu war der Schwelbrand im Dachstuhl der Südostecke gelegt, der sich rasch beiderseits ausbreitete, schließlich zwei komplette Flügel des Schlosses im Süden und im Osten zur Ruine werden ließ und einen Sachschaden von weit über 10 Millionen Euro hinterließ, wovon nur ein Teil durch die Versicherung gedeckt ist.

Alte, trockene Balken und jede Menge Staub - es dauerte nur Minuten, bis das gesamte Dach des Südflügels förmlich in den Flammen explodierte. Die Feuerwehren aus dem gesamten Umland, die Bundeswehr und das Technische Hilfswerk mit insgesamt Hunderten von Einsatzkräften kämpften gegen die Flammen. Sie konnten nur verhindern, daß der Brand auch auf die anderen Flügel im Westen und im Norden übergriff. Eine Bekämpfung von innen war wegen herabstürzender Balken und Decken zu gefährlich. Man konnte nur verhindern, daß die Flammen sich auch auf die anderen beiden Flügel ausbreiteten. Es brannte so heftig, daß es selbst nach fünf Tagen immer noch Glutnester gab. Die hölzerne Dachkonstruktion verbrannte am Süd- und am Ostflügel völlig; die Decken zum Dachraum beider Flügel und auch die Zwischendecken zwischen Erdgeschoß und Obergeschoß im Südflügel brachen ein. Ein Renaissancegiebel des Südflügels brach in Trümmern zusammen. Die Räume, darunter auch die Mietwohnungen, brannten vollständig aus; die Mieter verloren alles. Was das Feuer nicht verzehrte, wurde Opfer der Löscharbeiten: Alle Regale und Bücher der Stadtbibliothek waren vom Löschwasser und vom Löschschaumteppich (6000 Liter Löschschaum erstickten die Flammen) verquollen und unbrauchbar geworden. Eine im Schloß ausgestellte bedeutende Puppensammlung und die Nachbildungen historischer Gebäude von Wilfried von Wechmar gingen verloren. Das Dach des Westflügels war zu einem Drittel zerstört. Auch im Westflügel, der zum Glück eine Trennmauer zur Brandseite besaß, hat das Löschwasser große Schäden in den barock ausgestatteten Museumsräumen angerichtet. Das Problem war in den nicht verbrannten Räumen, daß das Löschwasser in die Decken gelaufen war und Schimmel und Schwamm drohten - also mußten auch diese Decken und Wände zum Trocknen und Lüften aufgestemmt werden. Ebenso waren die übriggebliebenen Museumsgegenstände reif für den Restaurator. Daß vieles gerettet werden konnte, ist nur den Angestellten des Museums zu verdanken, die bis zur letzten Minute aus den Räumen gerettet haben, was möglich war. Nur der Nordflügel mit dem kostbaren Rokokosaal war lediglich verqualmt, und auch das Stadtarchiv blieb erhalten. Die Außenwände des am schlimmsten betroffenen Südflügels mußten mit einem Stahlkorsett gestützt werden, um nicht noch weiter beschädigt zu werden, weil sich im Innern die zusammenbrechenden Wände und Decken verkeilt hatten und die Außenmauern spreizten.

Der Wiederaufbau von Schloß Ohrdruf
Am 29.3.2014 begann man, auf dem Südflügel ein Notdach aus vorfertigten, vor Ort montierten Elementen zu errichten. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten beschaffte ein mobiles Wetterdach für den Ostflügel. Da nur ein Teil des Schadens über die Versicherung gedeckt war, entstand der Stadt ein riesiger materieller Schaden. Die Versicherung zahlte 13,3 Millionen Euro, wovon bereits 1,2 Millionen Euro für Sicherungsarbeiten an Mauern und Dächern, für die Entkernung der betroffenen Trakte und Abrißarbeiten ausgegeben worden waren. Es verblieben also 12,1 Millionen Euro für den Wiederaufbau. Das reicht wegen vieler Begleitschäden (stählernes Stützkorsett, neu entdeckter Schwammbefall im Ost- und im Westflügel, behördliche Auflagen beim Neubau wie Aufzug etc.) nicht. Insgesamt wurden rund 16 Millionen Euro Bedarf errechnet. Finanzmittel zur Deckung des über die von der Versicherung erhaltene Summe hinausgehenden Bedarfs schöpft man neben dem Spendenaufkommen aus vielen kreativen Ideen wie "Ehrenstein-Euro", "Ehrensteine", Kuchenbasare, Sonderpostkarten, Benefizkonzerte, Buchpublikationen, Freundschaftsspiel etc. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz startete einen Spendenaufruf und sammelte bis 2016 insgesamt 110000 Euro. Die Stiftung der Kreissparkasse sagte 73000 Euro zu. Spenden aus der Bevölkerung erbrachten bis 2016 weitere 170000 Euro.

Eineinhalb Jahre vergingen zunächst mit der Beseitigung des Brandschutts, mit Sicherungsarbeiten, mit der Schadensermittlung durch Gutachter und mit der Erstellung eines neuen Nutzungskonzeptes für die Schloßanlage. Eine Brandwand am Turm drohte umzustürzen und wurde abgetragen. Im Oktober 2015 begann der Wiederaufbau. Als erstes wurde der Rohbau am Ost-, Süd- und Westflügel in Angriff genommen. Im Frühling und Sommer 2016 erhielt der Westflügel auf einer Länge von 15 m ein neues Dach mit Schieferdeckung. 2016 ging man an die Herstellung des Daches für den Ostflügel. Das Kranzgesims war beim Feuer beschädigt worden; es mußte erneuert werden, wobei dahinter ein Ringanker gegossen wurde, um den neuen Dachstuhl tragen zu können. Außerdem war man immer noch massiv mit dem ruinösen Südflügel beschäftigt, der noch ohne Dach ist und dessen Wände im oberen Bereich völlig marode sind und neu aufgemauert werden müßten. Nur der Nordflügel war 2016 benutzbar, alle anderen drei Flügel waren noch Baustelle. Aber es wurden in allen Teilen des Gebäudes bereits Bodenplatten und Grund- sowie Versorgungsleitungen verlegt. Bis 2018 soll das Schloß wiederhergestellt sein, angesichts des Zustandes 2016 eine ehrgeizige Planung.

Epitaph für Christian Schild
Im Durchgang zum Innenhof ist eine Epitaphienplatte angebracht für den hohenlohischen Kanzler Christian Schild. Die Inschrift lautet: "VIR NOBILIS EXCELLENT(ISSIMUS) DO(MINUS) D(OMI)N(US) CHRISTIAN(US) SCHILD PHIL(OSOPHIAE) ET I(URIS) U(TRIUSQUE) D(OCTOR) ET CANCELLAR(IUS) HOHENLOIC(US) NAT(US) A(NN)O 1599 1. FREBR(UARIUS) RENAT(US) ... EIUSDEM MATRIMONIO CONSECRAT(US) VIRGINI ....TISSIM.... DOROTHEA CRULLIN A(NN)O 1632 DENAT(US) OHRDRUVI 13 OCTOBR(IS) A(NN)O 1656 (AETATIS SUIS) 47 (sic!) ANNOS".

 
 

In den oberen Ecken des Zentralfeldes sind zwei Vollwappen zu sehen. Heraldisch oben rechts befindet sich das redende Wappen Schild, drei (2:1) Schildchen, auf dem Helm ein Schildchen zwischen zwei Büffelhörnern, Tinkturen unbekannt, Hinweise willkommen. Ähnlich ist im Siebmacher das Wappen Schilde, Sachsen, Band: Bg9 Seite: 78 Tafel: 94, ohne nähere oder hilfreiche Angaben zu Tinktur und Genealogie, nicht jedoch das Wappen Schildt in Band: BraA Seite: 81 Tafel: 49 bzw. Band: Pr Seite: 353 Tafel: 405, weil diese Familie eine andere Helmzier hat (wachsender Mann, in jeder Hand einen Schild haltend). Das andere Wappen zeigt einen mit drei Sternen belegten Schräglinksbalken, auf dem Helm ein wachsender Jünglingsrumpf, in der Rechten einen Stern emporhaltend, die Linke eingestemmt, Tinkturen unbekannt, Hinweise willkommen.

Der Rat Dr. Christian Schild stand in hohenlohischen Diensten und wurde 1633 zum Kammergerichtsassessor ernannt. In seiner Amtszeit hatte er die Einquartierungen und Durchzüge während des Dreißigjährigen Krieges zu meistern, und für diese Bemühungen wurde er aus der Kontributionskasse belohnt. Mit seinem Amtskollegen, dem ehemaligen sachsen-eisenachischen Rat Dr. Peter Martini gab es mehrfach Streit, schließlich wurde jener wegen Parteinahme in einem Rechtsstreit und wegen zuviel eingezogener Gelder suspendiert. Dr. Christian Schild wurde gemeinschaftlicher Kanzler zu Ohrdruf. Hintergrund sind die komplexen Verhältnisse in Ohrdruf: Die Obergrafschaft Gleichen war zwar an das Haus Hohenlohe gegangen, welches bis 1848 eine Kanzlei in Ohrdruf unterhielt. Die Landeshoheit jedoch lag bei Sachsen, zunächst war sie gemeinschaftlicher Besitz des Gesamthauses Sachsen-Weimar, ab 1657 alleiniger Besitz der Linie Sachsen-Gotha. 1869 verkaufen die Hohenloher die Grafschaft Gleichen, die Stadt Ohrdruf und das Schloß Ehrenstein an den gothaischen Staat.

Literatur, Links und Quellen:
Hinweistafeln am Objekt
Siebmachers Wappenbücher wie angegeben
Schloß Ehrenstein in Ohrdruf:
http://www.ohrdruf.de/index.php?id=98
Schloß Ehrenstein in Ohrdruf:
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ehrenstein
Interessengemeinschaft "Schloß Ehrenstein" e.V.
http://www.ig-ehrenstein.com/
Schloß Ehrenstein in Ohrdruf:
http://www.ig-ehrenstein.com/das-schloss.html
Manfred Ständer: Schloß Ehrenstein in Ohrdruf - 1964 bis 2014, Sutton Verlag, Erfurt, 2014, ISBN 978-3-95400-369-3, 120 S.
https://books.google.de/books?id=MM7xAwAAQBAJ
Hartmut Ellrich: Stadtführer Ohrdruf, Michael Imhof Verlag, Petersberg, 2015, ISBN 978-3-7319-0161-7, 32 S.
Bettina Vaupel: Schloß Ehrenstein in Ohrdruf nach dem Brand: Alles auf Anfang, in: Monumente, Magazin für Denkmalkultur in Deutschland Heft 2, 2014,
http://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2014/2/alles-auf-anfang.php 
Schloßbrand:
http://www.ig-ehrenstein.com/schlossbrand.html
Zeitungsschau zum Schloßbrand:
http://gotha.thueringer-allgemeine.de/web/gotha/startseite/detail/-/specific/Dachdecker-entzuendeten-mit-Brenner-das-Dach-von-Schloss-Ehrenstein-962327665 - http://gotha.thueringer-allgemeine.de/web/gotha/startseite/detail/-/specific/Millionenschaden-durch-Feuer-an-Schloss-Ehrenstein-Ohrdruf-121918097 - http://gotha.thueringer-allgemeine.de/web/gotha/startseite/detail/-/specific/Grossfeuer-zerstoert-Schloss-Ehrenstein-in-Ohrdruf-1318841732 - http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/thueringen-feuer-im-schloss-ehrenstein-in-ohrdruf-3041516 - http://www.burgerbe.de/2013/11/28/grossbrand-auf-schloss-ehrenstein-schweissarbeiten-als-ursache/ - http://www.burgerbe.de/2013/12/02/schloss-ehrenstein-sudfluegel-muss-entkernt-werden-ministerpraesidentin-am-brandort/ - http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/nachrichten/detail/-/specific/Dramatischer-Reparaturbedarf-an-Schloss-Ehrenstein-in-Ohrdruf-72459328 - http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Der-Rokokosaal-im-Schloss-Ehrenstein-ist-jetzt-ein-Trockenraum-222943050
Zeitungsschau zum Wiederaufbau:
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/nachrichten/detail/-/specific/Ohrdrufer-Schloss-Ehrenstein-Wiederaufbau-beginnt-im-Herbst-1808805851 - http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/nachrichten/detail/-/specific/Wiederaufbau-des-Schlosses-Ehrenstein-beginnt-im-Oktober-dieses-Jahres-1224524449 - http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/nachrichten/detail/-/specific/Wiederaufbau-am-und-im-Schloss-Ehrenstein-in-Ohrdruf-493775781 - http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/nachrichten/detail/-/specific/Arbeiten-am-Schloss-Ehrenstein-erstrecken-sich-ueber-alle-Fluegel-718118812 - http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/nachrichten/detail/-/specific/Jetzt-beginnt-der-Wiederaufbau-von-Schloss-Ehrenstein-in-Ohrdruf-2023303340 - http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/nachrichten/detail/-/specific/Neues-Dach-fuer-Schloss-Ehrenstein-nach-Grossbrand-2013-1561745395 - http://www.burgerbe.de/2015/11/12/schloss-ehrenstein-wiederaufbau-startet-29630/ - http://www.otz.de/web/zgt/kultur/detail/-/specific/Am-Schloss-Ehrenstein-beginnt-der-Wiederaufbau-2033631936 - http://www.burgerbe.de/2014/12/09/schloss-ehrenstein-ohrdruf-wiederaufbau-bis-2017-20562/
Genealogien: Prof. Herbert Stoyan, Adel-digital, WW-Person auf CD, 10. Auflage 2007, Degener Verlag ISBN 978-3-7686-2515-9
Akten über die Obergrafschaft Gleichen:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/6Q5IXOZA3FADDORCSEX3RLLR53HZ3M4S und https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/EP5ATNMC7ES6TINU3C5UUDYEOWSDMW3G und https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=19680 sowie https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=19680&klassi=&anzeigeKlassi=004 und https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=19759 und https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/4VR7V7NB527DAJQ4ZD4KWE5QP6RK3AL2 und https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=19680&klassi=002.002.00006.%&anzeigeKlassi=002.001
Grafschaft Gleichen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Grafschaft_Gleichen - http://de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_von_Gleichen - http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Gleichen
Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder - die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. C. H. Beck Verlag München 7. Auflage 2007, ISBN 978-3-406-54986-1
Weitere Literatur im Kapitel über die Grafschaft Gleichen.

Die Wappen des Hauses Hohenlohe
Das Feld für die Grafschaft Gleichen und seine Verbreitung in deutschen Adelswappen

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