Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 2146
Gamburg (Gemeinde Werbach, Main-Tauber-Kreis)

Die Burg Gamburg - Perle des Taubertales

In der Überschrift wird die Burg Gamburg aus verschiedenen Gründen als eine Perle des Taubertales bezeichnet. Sie liegt nicht nur landschaftlich einmalig schön auf einer Bergnase im Westen der Tauber ca. 80 m oberhalb der gleichnamigen Ortschaft mit schönem Ausblick über die Talaue, sondern sie ist auch einmalig gut erhalten, denn sie wurde nie zerstört. Das ist in dieser Gegend eine Besonderheit, aber sie entging auch den Zerstörungen des Bauernkrieges, weil sich Götz von Berlichingen persönlich für ihren Erhalt eingesetzt hatte. Dafür wurde sie aber unter den verschiedenen Herren und Besitzern oft umgebaut, was eine äußerst spannende Bau- und Besitzgeschichte ergibt, die sich anhand der Wappensteine ablesen läßt. Und eine ganz große Besonderheit, besser eine Einmaligkeit, sind die aus der Zeit des Dritten Kreuzzuges stammenden Secco-Malereien auf einem beigen Kalkmörtelverputz und die spätromanische Arkaden-Architektur im kulturhistorisch einzigartigen Palas im dreistöckigen sog. Vorderen Bau. Erst 1986 wurden die Malereien aus der Zeit um 1200, die als die ältesten weltlichen Wandmalereien nördlich der Alpen gelten und die Gamburg zu einem Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung machen, bei durch Hans-Georg von Mallinckrodt jun. durchgeführten Umbauarbeiten entdeckt. Die Gamburg ist in Privatbesitz, kann aber zu regulären Öffnungszeiten oder ansonsten nach Voranmeldung im Rahmen einer Führung durch ein Familienmitglied besichtigt werden. Der älteste Teil der Burg ist der romanische Bergfried aus ungeglätteten Quadern, der im Zentrum der ausgedehnten Anlage steht und den Abschluß des inneren Burghofes nach Osten bildet und so den Kernbereich gegen die Angriffsseite deckt. Er hat ca. 10 m Seitenlänge und bis zu 3 m dicke Mauern. Nur wenig jünger ist der im Vorderen Bau erhaltene Palas, dessen einst prächtiger Saal im Obergeschoß nach drei Seiten durch verzierte Arkaden geöffnet war, die später vermauert und erst vor wenigen Jahrzehnten wiederentdeckt wurden. Die Wohngebäude des inneren Burghofes erhielten ihre jetzige äußere Form vor allem im 16. Jh., teils noch unter kurmainzischer Hoheit, teils unter Eberhard Rüdt von Collenberg und vor allem Hartmut von Cronberg. Sie enthalten aber ältere Bauteile, wie die romanischen Elemente zumindest für den Vorderen Bau eindrucksvoll belegen. Im Hof befinden sich zwei Treppentürme. Der sog. Mittlere Bau, der Kapellenturm und die beiden Tortürme wurden im 15. Jh. errichtet. Der sog. Hintere Bau stammt aus dem 13. Jh., wurde aber Anfang des 16. Jh. umgebaut und vergrößert. 

Edelfreie von Gamburg werden bereits zur Zeit des Würzburger Bischofs Erlung (1105-1121) urkundlich genannt. 1139 treten die Brüder Beringer und Trageboto von Gamburg als Zeugen auf. Gamburg kam in der ersten Hälfte des 12. Jh. durch Schenkung an das Hochstift Mainz, und 1157 wird das "castrum gamburc" erstmals als Mainzer Lehen erwähnt. Strategisch war die Burg wichtig, weil hier die Interessenssphären des Hochstifts Mainz, des Hochstifts Würzburg und der Grafschaft Wertheim aneinanderstießen und außerdem eine Tauberfurt bewacht und kontrolliert werden konnte. Das Lehen hatte Beringer von Gamburg inne, dessen gleichnamiger Sohn mit einer Nichte des späteren Mainzer Fürstbischofs Siegfried von Eppstein verheiratet war. Er tauschte gegen die Burg seinen Hof zu Bronnbach ein, und der Mainzer Fürstbischof gab diesen an das dortige Zisterzienserkloster weiter. Als die Familie der von Gamburg erlosch, befand sich die Burg als heimgefallenes Lehen unter mainzischer Verwaltung. Die Mainzer Fürstbischöfe hatten ein großes Interesse an dieser Burg und bauten sie zur Grenzfestung aus. Ab und zu wurde sie an Niederadelige verpfändet, so z. B. 1347 an Heinrich von Salza, 1359 an die Herren von Stettenberg, 1429 an Hans von Witstat, 1472 bis 1477 an die Ritter von Stettenberg, von Seyfart und von Küchenmeister. Erst seit dem 16. Jh. kam es zu mehrmaligem, kurzfristigem Besitzerwechsel, und zwar meistens dadurch, daß den jeweiligen Besitzern die Söhne fehlten und die Schwiegersöhne nachfolgten: Erst kamen Burg und Ort Gamburg durch Tausch 1546 in den Besitz von Eberhard Rüdt von Collenberg (-1568), kurmainzischer Amtmann. Er besaß 1557 auch einen alten Freihof in der Ortschaft, der Unteres Schloß genannt wird. Als er starb, wurde der Besitz unter seinen Schwiegersöhnen geteilt: Dietrich von Hattstein bekam die Burg Gamburg, Eberhard Brendel von Homburg bekam das Untere Schloß. 1570 tauschten die beiden ihre Anteile. Nach Eberhard Brendel von Homburg folgten 1590 als gemeinsame Besitzer des Oberen Schlosses seine beiden Schwiegersöhne Hartmut der Ältere (XIV.) und Hartmut der Mittlere (XV.) von Cronberg. Als die beiden Vettern ihren Besitz 1592 aufteilten, fiel die Burg Hartmut dem Älteren zu. Schließlich ging sie nach dessen Tod 1606 über die Töchter an die Kämmerer von Worms gen. von Dalberg, dann 1722 durch Heirat der Erbin an die Grafen von Ingelheim, 1936 durch Kauf an Graf Emanuel von Westerholt-Gysenberg und schließlich 1980 an die heutigen Besitzer, die Familie von Mallinckrodt.

Nachfolgend werden die Wappensteine der Gamburg als Spiegel der Besitz- und Baugeschichte einzeln vorgestellt, beginnend an den Außengebäuden und dann durch das Tor bis zu den Wohngebäuden nach innen die Burg Gamburg entdeckend.

 

An dem unterhalb der Burg rechterhand des Zufahrtsweges befindlichen sog. Kutschenbau befindet sich ein relativ junger Wappenstein am Rundturm, datiert auf das Jahr 1923. Zwei Wappenschilde neigen sich in klassischer Manier einander zu, jeweils gerahmt von einer an vier Stellen eingerollten Kartusche, oben ein Fürstenhut, unten ein Engelskopf über einem Flügelpaar in den Zwickeln. Der heraldisch rechte Schild zeigt das komplett gewendete (gespiegelte) Wappen der Grafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrunn, es ist geviert, Feld 1 und 4 (gespiegelte Bezifferung!): in Schwarz ein rot-golden geschachtes Kreuz (Grafen von Ingelheim), Feld 2 und 3: in Blau ein silberner Schrägbalken, belegt mit drei blauen Ringen (Echter von Mespelbrunn).

Der andere Schild zeigt das Wappen der Grafen Schenk von Stauffenberg, in Silber ein roter Balken, oben und unten begleitet von je einem blauen, rotgezungten Löwen. Auch dieses Wappen ist als farbige Wandmalerei im Erdgeschoß der Burg selbst zu sehen. Eine passende eheliche Verbindung beider Familien bestand zwischen Philipp Rudolf Anselm Franz Graf von Ingelheim gen. Echter von und zu Mespelbrunn (7.3.1883-14.9.1933) und Leopoldina Johanna Anna Maria Marta Gräfin Schenk von Stauffenberg (29.7.1887-28.4.1975). Der Ehemann war der Sohn von Philipp Alexander Carl Joseph Jacob Friedrich Ludwig Graf von Ingelheim gen. Echter von und zu Mespelbrunn (19.3.1855-30.4.1907). Er selbst wurde 23.6.1912 Erbkämmerer des Herzogtums Nassau und am 4.11.1910 königlich bayerischer Kämmerer. Er gilt als Verschwender, der seine Familie in maßlose Verschuldung stürzte. Seine Frau war die Tochter von Berthold Franz Ludwig Marie Friedrich Cajetan Gabriel Schenk Graf von Stauffenberg (21.8.1859-9.11.1944) und dessen Frau Maria Theresia Freiin Groß von Trockau (11.2.1860-19.12.1943). Das gleiche Ehewappen findet sich als farbige Wandmalerei im Innern der Burg, wo sich außerdem noch die Kombination für Friedrich Carl Joseph Graf von Ingelheim gen. Echter von und zu Mespelbrunn (9.4.1777-1847) und seine Frau Marie Antoinette Franziska Walburga Gertrudis Gräfin von Westphalen zu Fürstenberg (1783-15.12.1867) befindet, Philipp Rudolfs Ururgroßeltern.

 

Außerhalb des Mauerberings, noch diesseits des Halsgrabens führt ein barockes Tor auf die Gartenanlagen auf den Außenwällen. Das elegante und kunstvolle Tor, das mit den rohen Verteidigungsmauern effektvoll kontrastiert, mit einer grotesken Maske auf dem Schlußstein, trägt einen gesprengten Dreiecksgiebel, in dessen Öffnung ein Aufsatz mit einem weiteren, sich in die Flucht der Linien einpassenden Dreiecksgiebel, dessen Horizontalgebälk von einer auf dem Aufsatz angebrachten Wappenkartusche durchbrochen wird, welche das Wappen der Kämmerer von Worms gen. von Dalberg trägt. Deren Wappen ist geviert, Feld 1 und 4: unter einem mit drei Spitzen abgeteilten goldenen Schildhaupt in Blau 6 (3:2:1) silberne Lilien (Kämmerer von Worms), Feld 2 und 3: in Gold ein schwarzes Ankerkreuz (Dalberg). Die Kartusche wird von einem perlenbesetzten Kronreif überhöht.

Ein inhaltsgleiches Wappen befindet sich an einem ebenfalls barocken Gartentor, welches auf der Nordseite des inneren Burghofes auf die auf den Wallanlagen angelegten Gärten hinausführt. Die Ausführung entspricht inhaltlich vollkommen und stilistisch weitestgehend dem zuvor beschriebenen Stein am äußeren Gartenzugang. Der einzige Unterschied ist, daß dieses Wappen am inneren Gartenzugang oben gerade abgeschlossen wird und damit noch die ursprüngliche Schildform bewahrt, während das am äußeren Gartentor eine ovale Kartusche ist.

Die Kämmerer von Worms gen. Dalberg folgten im Jahre 1606 als Besitzer der Burg Gamburg. Der Vorbesitzer, Hartmut von Cronberg, war am 21.6.1606 gestorben. Er hatte zwei Töchter, Magdalene von Cronberg, gest. 29.8.1616, und Anna Margarete von Cronberg, gest. 28.6.1616. Letztere heiratete 1599 in erster Ehe Balthasar Kämmerer von Worms gen. von Dalberg (-7.12.1607) und in zweiter Ehe 1614 Johann Karl Graf von Schönburg auf Wesel (-1640). Ihre erste Ehe blieb kinderlos, aus der zweiten entstammten zwei Söhne. Magdalena von Cronberg, die zweite Tochter und Erbin der Gamburg, hatte Wolf Dietrich Freiherr Kämmerer von Worms gen. von Dalberg (-18.7.1618) geheiratet, und hier gab es viele Kinder, Wolfgang Hartmann, kurmainzischer Rat und Oberamtmann zu Höchst, Maria Katharina, Anna Maria, Johann Schweikhard, Margareta Dorothea, Ludwig Friedrich Dietrich, Johann, kurmainzischer Rat und Oberamtmann zu Niederolm und Gaualgesheim, und Anna. Über den genannten Wolfgang Hartmann Kämmerer von Worms gen. von Dalberg, dessen Sohn Friedrich Dietrich Kämmerer von Worms gen. von Dalberg (-7.7.1712), dann dessen Tochter Maria Ursula Kämmerer von Worms gen. von Dalberg (-30.1.1730) läuft eine Verbindung zu deren Ehemann, Franz Adolph Dietrich Graf von Ingelheim gen. Echter von und zu Mespelbrunn (25.12.1659-15.9.1742), eine andere Verbindung läuft um eine Ecke weiter, von Friedrich Dietrichs Sohn Johann Friedrich Eckbert Kämmerer von Worms Freiherr von Dalberg (4.8.1658-11.2.1719) zu dessen Tochter Maria Clara Philippina Kämmerer von Worms gen. von Dalberg (15.8.1707-27.3.1774), letzte Erbin, die 1722 Johann Philipp Graf von Ingelheim gen. Echter von und zu Mespelbrunn (2.11.1698-14.3.1784) geheiratet hatte, der nun auf diesem Wege in den Besitz der Gamburg kam.

Zurück zum Tor: Der Zugang zur Kernburg führt durch ein von zwei Rundtürmen bewachtes Tor, das früher über eine über den Burggraben führende Zugbrücke, heute über eine Steinbrücke zu erreichen ist. Bei beiden Türmen ist der obere Teil auf einen auf Kragsteinen ruhenden Bogenfries aufgemauert. Im unteren Teil sind Schlüssellochscharten zur Verteidigung zu sehen. An dieses Tor schließt sich ein Zwinger an, der um die Ebene der Wohngebäude herumläuft. Die Mauer des äußeren Berings, die ein langgestrecktes, an der Eingangsseite gerade gekapptes Oval von ca. 90 m x 45 m umschließt, ist mit mehreren runden Halbschalentürmen gesichert, drei gegen den Halsgraben und weitere an den anderen Seiten. Über dem Tor ist ein dreiteiliger, barocker Wappenstein eingelassen, der zwar optisch ganz nett paßt, aber weder von dieser Burg stammt, noch je historisch hierhin gehört noch einem einstigen Besitzer der Burg zuzuordnen ist. Vielmehr wurde dieser vom Unteren Schloß stammende Wappenstein gerettet und hier als Spolie eingemauert, um ihn zu erhalten.

Tatsächlich handelt es sich um das dreiteilige Wappen der Juliusspitalstiftung in Würzburg. Die drei einzelnen Schilde des auf 1688 datierten Steines zeigen folgende Inhalte: Schild 1 (Mitte): geviert, Feld 1: "Fränkischer Rechen" = von Rot und Silber mit drei aufsteigenden Spitzen geteilt, Herzogtum zu Franken, Feld 2 und 3: in Blau eine goldene Rose mit doppelter Blattlage und mit goldenem Butzen, Stammwappen der von Guttenberg, Feld 4: "Rennfähnlein" = in Blau eine (von der Stange aus gesehen) rot-silbern gevierte, an den beiden senkrechten Seiten je zweimal eingekerbte, schräggestellte Standarte mit goldenem Schaft, Hochstift Würzburg. Es handelt sich um das Amtswappen des Würzburger Fürstbischofs Johann Gottfried von Guttenberg (reg. 1684-1698). Schild 2 (rechts): geviert, Feld 1: "Fränkischer Rechen", Feld 2 und 3: in Blau ein silberner Schrägbalken, belegt mit drei blauen Ringen, Stammwappen der Echter von Mespelbrunn, Feld 4: "Rennfähnlein". Es handelt sich um das Amtswappen des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn (reg. 1573-1617). Schild 3 (links): ein Schrägbalken, mit dem in Majuskeln ausgeführten Schriftzug "IVLIVS" belegt. Johann Gottfried zu Guttenberg war der 1688, also zum Zeitpunkt der Herstellung, amtierende Fürstbischof. Julius Echter von Mespelbrunn hingegen war der Gründer der Spitalstiftung, deren Gründungsgedanke aus christlichen Wurzeln entsprungene Hilfe für Waisen, Pilger, Alte, Sieche und Kranke sowie Pflegebedürftige war und zu der er am 12.3.1576 den Grundstein gelegt hatte. Das aus seinem Privatvermögen gestiftete Juliusspital besteht noch heute und ist einer der größten Krankenhaus- und Seniorenheimkomplexe Würzburgs, mit einer mehr als 438 Jahre währenden Geschichte. Und man wäre nicht in Würzburg, wenn es nicht zugleich eines der wichtigsten Weingüter der Stadt wäre, das zweitgrößte Weingut Deutschlands. Im am 12.3.1579 verfaßten Stiftungsbrief stattete der Fürstbischof das Stift durch Überschreibung von Grundbesitz, Äckern, Weinbergen und Wäldern mit der zum Unterhalt notwendigen wirtschaftlichen Grundlage aus. Das sog. Untere Schloß, im Ort am Fuße des Bergsporns gelegen und zu dem Zeitpunkt in Besitz von Franz von Sickingen, wurde im Jahre 1686 vom Juliusspital erworben und kurze Zeit später baulich verändert, und aus dieser Bauphase stammt der versetzte Wappenstein. Zwischen 1751 und 1753 wurde das Gebäude des Unteren Schlosses neu errichtet und erhielt seine heutige Gestalt.

Nach Durchschreiten dieses äußeren Torbogens folgt nach kurzer Wegstrecke ein zweiter Torbogen, mit einem auf 1761 datierten Schlußstein und einem darüber befindlichen Wappenstein, der die Brücke schlägt zwischen zwei bereits genannten Familien, den Grafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrunn einerseits und den Kämmerer von Worms gen. von Dalberg andererseits. Beide Wappen, deren Inhalte bereits oben beschrieben wurden, passen in Anbetracht der Jahreszahl zu Johann Philipp Graf von Ingelheim gen. Echter von und zu Mespelbrunn (2.11.1698-14.3.1784), kaiserlicher und kurmainzischer Geheimrat und Obristhofmeister, und seiner 1722 geehelichten Frau, Maria Clara Philippina Kämmerer von Worms gen. von Dalberg (15.8.1707-27.3.1774). Inhaltlich würde die Kombination auch zu des Erstgenannten Eltern passen, denn Johann Philipps Vater, Franz Adolph Dietrich Graf von Ingelheim gen. Echter von und zu Mespelbrunn (25.12.1659-15.9.1742), hatte Maria Ursula Kämmerer von Worms genannt von Dalberg (-30.1.1730) geheiratet. Das wäre aber verfrüht, denn erst Maria Clara Philippina Kämmerer von Worms war die Erbin der Gamburg. Es gab außerdem noch eine dritte Verbindung zwischen beiden Familien, denn Johann Philipp Freiherr von Ingelheim genannt Echter von Mespelbrunn hatte Eva Josepha Sophia Maria Augustina Franziska Kämmerer von Worms gen. von Dalberg geheiratet. Das zuerst genannte Paar, das diesem Wappenstein zuzuordnen ist, sind direkte Vorfahren des am Kutschenbau genannten Philipp Rudolf Anselm Franz Graf von Ingelheim gen. Echter von und zu Mespelbrunn, sie waren seine Ururururgroßeltern. Mit dem häufigen Familienwechsel war es jetzt erst einmal vorbei, denn die Gamburg blieb nun acht Generationen ununterbrochen im Besitz der Ingelheimer.

Im Burghof, der nach Durchschreiten der Tore und Passieren des Bergfriedes erreicht wird, begegnen dem Besucher weitere, ältere Wappensteine. Wie beim kurzen geschichtlichen Abriß geschrieben, wird die Geschichte dieser Burg geprägt von der strategisch wichtigen Grenzlage zwischen zwei geistlichen Fürstentümern, Mainz und Würzburg. Die folgenden Wappensteine zeugen von der Herrschaft und der Bauherrentätigkeit der Mainzer Fürstbischöfe, die diesen wichtigen Posten zur Wahrung ihrer Territorialinteressen ausbauten.

 

Dieser Wappenstein zeigt zwei von einem Engel gehaltene Wappenschilde, die für zwei aufeinanderfolgende Mainzer Fürstbischöfe stehen. Unter den Schilden sind die Jahreszahlen 1504 und 1505 eingeschlagen. Der optisch linke Schild steht für Fürstbischof Berthold von Henneberg (reg. 1484-1504) und ist geviert, Feld 1 und 4: in Rot ein sechsspeichiges, silbernes Rad, Erzstift Mainz, Feld 2: in Rot eine goldgekrönte silberne Säule ("Wahlverwandtschaft" Colonna), Feld 3 (hier zerstört): in Gold auf grünem Dreiberg eine schwarze Henne mit rotem Kamm und ebensolchem Kehllappen, gefürstete Grafschaft Henneberg. Der optisch rechte Schild steht für Fürstbischof Jakob von Liebenstein (reg. 1504-1508), Bertholds Nachfolger. Sein Wappenschild ist geviert, Feld 1 und 4: in Rot ein silbernes, sechsspeichiges Rad, Erzstift Mainz, Feld 2 und 3: von Silber und Schwarz dreimal geteilt, Stammwappen der von Liebenstein.

 

Ein inhaltlich gleiches und formal sehr ähnliches Wappen befindet sich am anderen Ende des Burghofes, eingemauert im winkelständigen Treppenturm. Die Rahmung aus sich überkreuzenden Profilen ist gleich, die Jahreszahlen ebenso, nur diesmal über die Schilde gesetzt, ganz anders ist jedoch die Aufhängung der Schilde, denn an diesem Stein führt ein einmal zu einer Bucht verdrehter Lederriemen mit Schnalle zu einem Wandhaken aus gebogenem und tordiertem Profilstab, der wandseitig mit einer Rosette abschließt. Außerdem ist die Form der Tartschen etwas anders, die größere Ausbuchtung ist bei beiden Schilden jeweils optisch links, im Gegensatz zum vorherigen Beispiel, wo die äußere Form aufeinander gespiegelt war, so daß sich die Tartschen einander zuwenden. Und die andere Seite ist hier ebenfalls leicht eingebuchtet, während im vorherigen Beispiel die äußere Kante gerade war. Unter den beiden Schilden ist hier ein hübsches Steinmetzzeichen zu erkennen.

Ausschnittsvergrößerung mit den Schilden für die Mainzer Fürstbischöfe Berthold von Henneberg und Jakob von Liebenstein. Dem 1504 erfolgten Regierungswechsel auf dem Mainzer Bischofsstuhl, der genau in die Bauzeit fiel, verdanken wir das Vorhandensein zweier Wappen, dem des Beginners und dem des Vollenders. Die Erhaltung des Henneberg-Wappens ist deutlich besser als beim zuvor beschriebenen Stein.

 

Der älteste Wappenstein an der Kernburg befindet sich nach Passieren des Bergfriedes zur Linken in luftiger Höhe am Kapellenturm, gerahmt von einem gotischen Vorhangbogenfensterprofil. Es handelt sich um das Wappen des Mainzer Fürstbischofs Konrad III. von Dhaun (reg. 1419-1434), und es ist geviert, Feld 1 und 4: in Rot ein silbernes, sechsspeichiges Rad, Erzstift Mainz, Feld 2 und 3: erneut geviert, Feld a und d: in Schwarz ein silberner Löwe, rot bewehrt, meist hersehend (leopardiert), hier jedoch nicht, Stammwappen der Rheingrafen zum Stein, Feld b und c: in Gold ein roter, meist blau gekrönter Löwe, Stammwappen der Wildgrafen von D(h)aun.

Im auf 1558 datierten Bogenfeld über einer in den am Palas hofseitig angebauten Treppenturm führenden Tür befindet sich der gewendete, redende Wappenschild der Rüdt von Collenberg, in Rot Kopf und Hals eines silbernen Rüden mit Kettenhalsband. Typisch für den Rüden in der Heraldik sind die kleinen, aufgestellten Ohren. Das hier nicht dargestellte Kleinod wäre ein wachsender wie der Schild bez. Rüdenrumpf, die Helmdecken wären silbern-rot. Anstelle mit einem Kettenhalsband wird der Rüde auch oft mit einem Stachelhalsband dargestellt. Dieser Türsturz erinnert an Eberhard Rüdt von Collenberg, kurmainzischer Amtmann zu Gamburg und kurfürstlicher Hofmeister und Rat, der die Burg von 1546 bis zu seinem Tod 1568 besessen hatte. Die Festung Gamburg war mittlerweile, begünstigt durch die veränderte Kriegsführung und die Entwicklung der Feuerwaffen, weniger wichtig für Mainz geworden. Eberhard Rüdt von Collenberg gab im Tausch seine Güter zu Ebersheim bei Mainz, bei Oppenheim und zu Königsheim an Kurmainz und bekam dafür vom Fürstbischof Sebastian von Heusenstamm den ganzen kurmainzischen Besitz in Gamburg. Durch Heirat und Zukäufe ergänzte und arrondierte Eberhard Rüdt von Collenberg seinen Gamburger Besitz. Kurze Zeit nach der Besitzübernahme begann er mit Umbauten an der Burg. Vor allem entstand der sein Wappen tragende Erschließungsturm mit Wendeltreppe und Fachwerkaufsatz. Ganz fertig wurde er nicht, Hartmut von Cronberg vollendete den Umbau und gab dem Palas (dem Vorderen Bau) im wesentlichen seine heutige Gestalt. Dabei wurde der ursprünglich romanische Bau dem Zeitgeschmack angepaßt und die alte Arkatur vermauert, neue Fenster wurden gebrochen. Außerdem zog er im Palas ein weiteres Geschoß ein, desgleichen im Kapellenturm, was dendrochronologisch bestätigt werden konnte.

Auch über dem in das Erdgeschoß des Palas führenden Prunkportal befindet sich ein interessantes Allianzwappen für den Kronenstamm der von Cronberg und für die Brendel von Homburg. Es gibt insgesamt drei eheliche Verbindungen zwischen beiden Familien: Hartmut XIII. von Cronberg (vor 1517- 3.5.1591), Hofmarschall und Großhofmeister in Kurmainz, Oberamtmann in Höchst und Hofheim, war in erster Ehe verheiratet mit Barbara von Sickingen und in zweiter Ehe mit Margarete Brendel von Homburg, der Schwester des Mainzer Kurfürsten Daniel Brendel von Homburg. Hartmut XIV. von Cronberg (1550-21.6.1606), kurmainzischer Rat, Oberamtmann in Hofheim und Höchst, Lohr und Rieneck, war verheiratet mit einer gleichnamigen Margarete Brendel von Homburg. Schließlich gab es noch Hartmut XV. von Cronberg (-1609), Vicedomus in Aschaffenburg, kurmainzischer Rat, verheiratet in erster Ehe mit Magdalena Brendel von Homburg und in zweiter Ehe mit Anna Kunigunde Frey von Dehrn. Alle genannten Ehemänner stammen aus dem Kronenstamm der Familie. Hartmut XIV. und Hartmut XV. hatten beide die Töchter von Eberhard Brendel von Homburg und Gertrud Rüdt von Collenberg (-1574) geheiratet, welche selbst eine Tochter von Eberhard Rüdt von Collenberg und Margarete Küchenmeister war. Die Burg ging von Eberhard Rüdt von Collenberg erst an seinen ersten Schwiegersohn, Dieter von Hattstein, welcher Margarete Rüdt von Collenberg geheiratet hatte. Dann tauschte Dieter von Hattstein mit seinem Schwager Eberhard Brendel von Homburg, der die Gamburg wiederum über seine Töchter an die beiden Vettern Cronberg brachte, welche die Burg zunächst gemeinsam besaßen. Bald fiel die Burg aber in den alleinigen Besitz von Hartmut XIV., der auch die Umbauten am Palas fortsetzte und daher wohl auch das Allianzwappen dort anbringen ließ.

Das Wappen der von Cronberg ist geviert, Feld 1 und 4: rot, in Feld 1 eine goldene Krone, Feld 2 und 3: in Silber 4 (2:2) blaue Eisenhütlein (silbern-blauer pfahlförmig angeordneter Eisenhutfeh), auf dem Helm mit rot-silbernen Decken ein schwarzer Federbusch, auch als eine schwarze Zirbelnuß interpretiert. Das Wappen der Brendel von Homburg zeigt in goldenem Feld einen roten Zickzackbalken, auf dem Helm mit rot-goldenen Decken ein beiderseits wie der Schild bez. Flug.

 

Abb. links: Im Türgitter ist das Wappen der heutigen Burgbesitzer angebracht, das der ursprünglich westfälischen von Mallinckrodt, in Gold eine rote Kugel, um dieselbe drei deichselförmig im Dreipaß gestellte, längliche, am Ende spitze, schwarze Blätter. Das hier nicht dargestellte Kleinod wären zu schwarz-goldenen Decken zwei schwarz mit silbernen Stulpen bekleidete, wachsende, angewinkelte Arme, wobei die Zeigefinger der natürlichen Hände einen goldenen Ring halten. Das Wappen wird beschrieben im Münchener Kalender 1919, im Westfälischen Wappenbuch und im Siebmacher Band: OstN Seite: 118 Tafel: 79. Geschlechter mit sehr ähnlichen Wappen sind die von Vol(l)marstein (Motiv rot auf silbernem Grund), die von Romberg (silberner Schild, rote Blätter, im Zentrum ein goldener Ring oder eine ebensolche Kugel), die von Moylich u. a. Hans-Georg von Mallinckrodt sen. hatte 1980 die Burg Gamburg gekauft.

Abb. rechts: Blick auf die hofseitige Front des Palas, am Renaissance-Prunkportal befindet sich das zuvor beschriebene Allianzwappen Cronberg / Brendel von Homburg, am Gebäudeteil ganz links (Kapellenturm) in Höhe des ersten Obergeschosses das weiter oben beschriebene Wappen des Mainzer Fürstbischofs Konrad III. von Dhaun.

 

Ein auf 1443 datierter Wappenstein, wohl des Peter von Stettenberg wird unter dem Altan neben dem Kapellenturm auf der Südseite der Burg aufbewahrt. Das Wappen zeigt in Silber eine rote Kanne mit zwei Ausgüssen oder Tüllen (Schöler S. 102, Tafel 135, Aschaffenburger Wappenbuch, Siebmacher Band: BayA3 Seite: 98 Tafel: 64). Als Kleinod wird zu rot-silbernen Decken eine wachsende Männerbüste (Männerkopf) geführt, rot gekleidet. Diese Familie besaß im 14. Jh. die Burg Hohenlandsberg bei Marktbibart. Das Kannenwappen taucht auch bei den mutmaßlich stammesverwandten von Riedern und Fuchs von Kannenberg in identischen Tinkturen auf. Das selten zu findende Wappen Stettenberg taucht u. a. im Würzburger Dom am Epitaph für Fürstbischof Johann III. von Grumbach (1455-1466) in dessen Ahnenprobe auf, dito an einem Schlußstein im Domkreuzgang. Dieser Stein erinnert daran, daß die Herren von Stettenberg seit 1391 ein bald auf zwei Familienlinien aufgeteiltes erbliches Burglehen auf der Gamburg besaßen. Eine Hälfte davon ging 1472 an den mit einer Stettenberg verheirateten Johann (Kaspar) Küchenmeister über, welcher wiederum der Großvater der mit Eberhard Rüdt von Collenberg verheirateten Margarete Küchenmeister war.

 

Ein relativ modernes Wappenschildpaar aus der Mitte des 20. Jh. findet sich über der Tür zum Nordflügel unter einer Maria mit Kind. Die Schrift darunter lautet: "Maria mit dem Kinde lieb, uns Allen Deinen Segen giebt. Die Nachkommen des Gfn. Friedrich Leopold zu Stolberg feierten vom 14.-18.9.1950 hier das Andenken ihres lb. Ahnen. Dank auch den Veranstaltern Gf. u. Gfn. Friedrich zu Stolberg a.d.H. Kyowitz." Aufgrund dieser Vorgabe und der beiden Wappen handelt es sich bei den Stiftern dieser Platte um Emanuel Maria Joseph Graf von und zu Westerholt und Gysenberg (19.4.1900-8.9.1980) und seine Frau Marie Luise Huberta Johanna Aloysia Gräfin von Merveldt (24.6.1913-), denn des Erstgenannten Mutter war Maria Gabriele Jofe Himelda Gabriele Gräfin de Robiano (4.4.1865-5.5.1936), und Maria Theresia Amalie Gräfin zu Stolberg-Stolberg (24.12.1805-25.12.1843), Tochter von Friedrich Leopold Graf zu Stolberg-Stolberg (7.11.1750-5.12.1819), hatte Carl Maria Franz v. Robiano-Borsbeck geheiratet. Graf Emanuel von Westerholt-Gysenberg zu Freckenhorst hatte 1936 die Burg Gamburg käuflich erworben. Zeitweise, so 1947-1980, hatte er einen Teil der Burg an den Caritas-Verband vermietet. Im Besitz der Grafen von Westerholt sind auch heute noch, trotz der erneuten Veräußerung der Burg, der hinter der Burg liegende "Kammerforst" und das Jagdhaus am Burgtor.

Das Stammwappen der von Westerholt ist von Schwarz und Silber gespalten und zweimal geteilt. Die hier nicht dargestellte Helmzier wäre zu schwarz-silbernen Decken ein rotbewehrter, silberner Schwan mit offenen Flügeln, Flügel insgesamt in Farben und Teilungen wie der Schild. Das Wappen der von Merveldt zeigt in Blau ein goldenes Gitterwerk aus zwei sich überschneidenden Sparren und zwei Schrägstäben, einer schrägrechts, der andere schräglinks gelegt. Das hier nicht dargestellte Kleinod zeigt zu blau-goldenen Decken den Schild verkleinert zwischen zwei blauen, in manchen Darstellungen mit schrägen goldenen Stäben belegten Straußenfedern. Eine solche Wappenkombination ist u. a. auch an Schloß Westerwinkel im Münsterland zu finden, aber Mann/Frau mit vertauschten Familien. Die Beziehungen zwischen den beiden westfälischen Uradelsgeschlechtern sind vielfältig, weitere Heiraten verbinden beide Familien, diesmal aber der Ehemann aus der Familie der von Merveldt: Theodor (Dietrich) Hermann von Merveldt (1624-1688), Reichsfreiherr ab 1668, ehelichte 1649 Anna Sophia von Westerholt zu Lembeck, Theodor (Dietrich) Burchard von Merveldt (1624-1688), Reichsgraf ab 1726, heiratete 1677 Sophia Theodora von Westerholt zu Lembeck, und Ferdinand Theodor von Merveldt (1681-1765) heiratete 1708 wiederum eine Frau von Westerholt zu Lembeck.

In diesem Kapitel wurden die Wappen von insgesamt 15 verschiedenen Familien beschrieben, ein großer heraldischer Reichtum für eine einzelne Burg. Die Vielfalt der hier vorgestellten, von der ersten Hälfte des 15. Jh. bis in die Mitte des 20. Jh. reichenden Wappensteine spiegelt die wechselvolle Geschichte der Gamburg im Spannungsfeld der angrenzenden geistlichen Fürstentümer und der auf der Burg ansässigen Adelsfamilien wider und zeugt auch durch die neueren Beispiele von einer hier ungebrochenen heraldischen Tradition.

Literatur, Links und Quellen:
Burg Gamburg: http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Gamburg - http://www.burg-gamburg.de/ - http://www.gamburg.de/index.html - http://www.gamburg.de/HP%20NEU%202011%20Burg%20.html - http://www.burgenwelt.de/gamburg/ge.htm - http://www.burgenreich.de/burg%20gamburg%20geschichte.htm - http://www.tourismus-wertheim.de/ferienregion-wertheim/ferienregion/burgen/burg-gamburg.html
Grundriß:
http://www.burgenwelt.de/gamburg/gr.htm
Die Gamburg auf Badische Wanderungen:
http://www.badischewanderungen.de/Schlo.ss.-Gamburg.htm
Schlösser Baden-Württembergs:
http://schloesser-bawue.de.tl/Gamburger-Schloss.htm
Beate Baumann und Goswin von Mallinckrodt
, Geschichte der Gamburg: http://www.gamburg.de/HP%20NEU%202011%20Geschichte%20XXL.html
Geschichte der Gamburg:
http://www.taubertal.de/staedteinfo/werbach/gamburg/geschichte/
Die Wandmalereien in der Gamburg:
http://www.zeitspuren.info/die-gamburg/die-wandmalereien-der-gamburg/ - Artikel der Wertheimer Zeitung über die Untersuchung der Wände im Palas: http://www.zeitspuren.info/app/download/9353443198/WER01.9480782.pdf
Die Gamburg im Bauernkrieg:
http://www.landesarchiv-bw.de/web/56385
Der Palas der Gamburg:
https://www.baufachinformation.de/denkmalpflege.jsp?md=1998097108092 - https://www.baufachinformation.de/denkmalpflege/Die-Gamburg-und-ihr-Palas/1998097108091
Juliusspital:
http://www.juliusspital.de/ - http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftung_Juliusspital_Würzburg - http://wuerzburgwiki.de/wiki/Juliusspital
Genealogien: Prof. Herbert Stoyan, Adel-digital, WW-Person auf CD, 10. Auflage 2007, Degener Verlag ISBN 978-3-7686-2515-9
Der Familie von Mallinckrodt, insbesondere Herrn
Hans-Georg von Mallinckrodt und Herrn Goswin von Mallinckrodt ein großes Dankeschön für das herzliche Willkommen und die engagierte und hochinteressante Burgführung.
Wappen der von Mallinckrodt: http://de.wikipedia.org/wiki/Mallinckrodt_(Adelsgeschlecht) - Otto Hupp, Münchener Kalender 1919 - Max von Spießen (Hrsg.): Wappenbuch des Westfälischen Adels, mit Zeichnungen von Professor Ad. M. Hildebrandt, 1. Band, Görlitz 1901 - 1903 - Beiträge zur Geschichte des Geschlechtes Mallinckrodt, Bonn 1907, Urkundenbuch des Geschlechtes Mallinckrodt, Bonn 1911, Siebmacher Band: OstN Seite: 118 Tafel: 79 (dort abweichend silbern statt golden), vgl. auch Eike Pies, Neues Bergisches Wappenbuch bürgerlicher Familien, Bauer & Raspe Verlag, 1998, S. 202, T. 79.
J. Gromer, Die Gamburg und ihr Palas, Burgen und Schlösser, 1995, ISSN: 0007-6201
J. Gromer, Zur Baugeschichte des Palas der Gamburg, Burgen und Schlösser, 1995, ISSN: 0007-6201
Wolfgang Willig, Landadel-Schlösser in Baden-Württemberg, eine kulturhistorische Spurensuche, 1. Auflage 2010, ISBN 978-3-9813887-0-1, S. 579
Adolf von Oechelhäuser, Gamburg; in: Die Kunstdenkmäler des Amtsbezirks Wertheim (Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden Bd. 4, Kreis Mosbach 1. Abt.), 1896, S. 122-129.
Hellmuth Gensicke, Die von Kronberg, in: Nassauische Annalen Bd. 98, 1987, S. 308 f.
Die Gamburg:
https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=16826
Herrn Goswin v. Mallinckrodt ein herzliches Dankeschön für wertvolle Hinweise und Ergänzungen

Die Wappen der Fürstbischöfe von Würzburg - Teil (1) - Teil (2) - Teil (3) - Teil (4)
Die Wappen der Erzbischöfe und Kurfürsten von Mainz - Teil (1) - Teil (2) - Teil (3) - Teil (4)
Wappen der Herren von Cronberg - Kronenstamm
Die Entwicklung des Wappens der Rhein- und Wildgrafen und Fürsten zu Salm

Ortsregister - Namensregister - Regional-Index
Zurück zur Übersicht Heraldik

Home

© Copyright / Urheberrecht an Text, Graphik und Photos: Bernhard Peter 2014
Impressum
Bestandteil von
www.dr-bernhard-peter.de und www.heraldik-leitfaden.de