Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 1865
Bischofsstadt Eichstätt

Dom-Augusto-Haus

Das am unteren Domplatz befindliche, dreigeschossige Haus der Dom-Augusto-Stiftung ist benannt nach der im Jahre 1834 von Dom August Herzog von Leuchtenberg eingerichteten Stiftung mit dem Ziel der Beschäftigung ärmerer Bevölkerungsschichten. Heute befinden sich in dem Haus am Domplatz 8, ehemals Sitz der alten Landvogtei, die Touristinformation und die Volkshochschule, und die Einrichtung eines Stadtmuseums ist geplant. An diesem Haus befindet sich ein außen in die Wand eingelassener, auf 1694 datierter Wappenstein des Eichstätter Fürstbischofs Johannes Eucharius Schenk von Castell (reg. 1685–1697):

Das Wappen von Johannes Eucharius Schenk von Castell ist geviert mit Herzschild:

Anstelle der möglichen Helme wird hier nur auf einem roten Kissen eine Inful geführt, hinter dem Schild schrägrechts der Krummstab und schräglinks das Schwert. Die Inschrift lautet: "Ioannes Eucharius D(ei) G(ratia) Episcopus Eystettensis S(acri) R(omani) I(mperii) Princeps has aedes ex Ruinis exstruxit" - Johann Euchar, von Gottes Gnaden Bischof von Eichstätt und des Heiligen Römischen Reiches Fürst, hat dieses Gebäude aus Ruinen neu errichtet.

Literatur, Links und Quellen:
Hinweistafel am Gebäude
Siebmachers Wappenbücher, insbesondere Band Bistümer
Die Wappen der Hochstifte, Bistümer und Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich 1648-1803, hrsg. von Erwin Gatz, von Clemens Brodkorb, Reinhard Heydenreuter und Heribert Staufer, Schnell & Steiner Verlag 2007, ISBN 978-3-7954-1637-9

Luitpoldstraße 16 - Pfleggericht - Spitalkirche - Dompropstei - Generalvikariat - Kanzlei - Kavaliershöfe - Residenz - Oberstjägermeisterei - Kloster Notre Dame - Sommerresidenz - Waisenhaus - Osteiner Hof - Dom, Westfassade - Willibaldsburg: Äußeres Tor - Willibaldsburg: Gemmingenbau - Willibaldsburg: Schaumbergbau - Willibaldsburg: Schildmauer - Willibaldsburg: Tor zum Vorhof - Willibaldsburg: Nordbastion - Schönbornhof - Ulmer Hof - Mortuarium (1): Decke 1-5 - (2): Decke 6-11 - (3): Decke 12-17 - (4): Decke 18-23 - (5): Decke 24-28 - (6): Bistum und Domkapitel - (7): Heltpurg - (8): Seckendorff - (9): Adelshausen - (10): Reichenau - (11): Gemmingen - (12): Suntheim - (13): Adelmannsfelden - Dom (1): Seckendorff - Dom (2): Wirsberg - Dom (3): Gottsmann - Dom (4): Rechenberg - Dom (5): Wolfstein - Dom (6): Eyb - Dom (7): Freyberg - Dom (8): Ulm - Dom (9): Zehmen - Dom (10): Leonrod-Totenschild - Dom (11): Speth - Dom (12): Leonrod-Denkmal - Dom (13): Hirnheim - Dom (14): Knebel-Pforte - Dom (15): Pfeffenhausen/Heideck - Dom (16): Freyberg/Westchor - Dom (17): Knebel-Denkmal - Gasthaus zur Krone (ehem. Domherrenhof Speth) - Kloster St. Walburg - ehem. Domdechantei - Schutzengelkirche - Collegium Willibaldinum - Bürgerhaus - Hof Welden

Die Wappen der Fürstbischöfe von Eichstätt - Teil (1) - Teil (2) - Teil (3)

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