Bernhard Peter
Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 551
Bischofsstadt Eichstätt

Eichstätt: Dom, Denkmal Knebel von Katzenelnbogen

An der Wand des Willibaldschores (Westchor) befindet sich ein Denkmal für Johann Anton I Knebel von Katzenelnbogen (reg. 1705-1725).

Das Wappen von Johann Anton I Knebel von Katzenelnbogen (reg. 1705-1725) ist geviert:

Statt möglicher drei Helme (Inful auf einem Kissen, ein wachsender behandschuhter Arm, in der Faust einen silbernen Krummstab haltend, sowie ein rotes und ein silbernes Eselsohr) wurde hier lediglich eine schräggestellte Rocaille-Kartusche gegenüber dem auf einem Kissen knienden Bischof gewählt.

Entwicklung des Knebel-Wappens:
Johann Anton I. Knebel von Katzenelnbogen entstammt einem rheinischen Uradelsgeschlecht, das Besitzungen am Rhein und in Schwaben hatte und seinen Beinamen erhielt, weil sie einst als Burgmannen auf der Burg der Grafen von Katzenellenbogen dienten. Das Stammwappen der Knebel von Katzenellenbogen sieht wie folgt aus:

Philipp Christoph Knebel von Katzenellenbogen, kurmainzischer Rat und Hofmarschall, auch Ritterhauptmann der beiden oberrheinischen Ritterkantone, wurde am 11.8.1710 in den erblichen Reichsfreiherrenstand erhoben. Das Geschlecht starb 1816 im Mannesstamme aus.

Die Knebel hatten später auch ein geviertes Wappen: Sie beerbten nämlich die von Grärod/Grarath/Graurod. Das erweiterte Wappen ist geviert:

Mit folgenden Helmen:

Literatur, Quellen und Links:
Siebmachers Wappenbücher, bes. Band Bistümer
Eugen Schöler, Historische Familienwappen in Franken, Verlag Degener 3. Aufl. 1999
Anton P. Rahrbach, Reichsritter in Mainfranken. Zu Wappen und Geschichte fränkischer Adelsfamilien. Bauer & Raspe Verlag - Die Siebmacherschen Wappenbücher, die Familienwappen deutscher Landschaften und Regionen, Band 2, 2003, ISBN 3-87947-113-4
Dr. Claudia Grund, Der Dom zu Eichstätt, Hrsg. Domkapitel Eichstätt, Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg, 2007, ISBN 978-3-89870-293-5
http://www.bistum-eichstaett.de

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Veröffentlichung der Innenaufnahmen aus dem Dom mit freundlicher Erlaubnis des Herrn Domkapitular Manfred Winter, Summus Custos, als Vertreter des Bischöflichen Ordinariats Eichstätt, vom 07.05.2007, wofür ihm an dieser Stelle herzlich gedankt sei.

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